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  1. Spancer73
    18.05.2014 23:41 - permalink
    Spancer73
    Nun. Ich habe da als Versicherungsmakler mit Erfahrungen im Bereich Finanzierung eine eigene Meinung zu...
    Die Banken wissen um das Problem der falschen Widerrufsbelehrungen in den eigenen Beständen, sehen aber überhaupt keinen Grund zu handeln.
    Aus Sicht einer Bank:
    Wenn man alle Forderungen ablehnt, bleibt dem Kunden nur eine Klage.
    Bei den Summen um die es bei einer Baufinanzierung geht, bedeutet das immer, das die Klage zum Landgericht geht.
    Dort darf man die Gerichtskosten vorab bezahlen. Diese ermitteln sich bei einer laufenden Finanzierung anhand der Finanzierungssumme. Es geht also jeder Kunde gewaltig in Vorkasse. Der eigene Anwalt will im Regelfall bei diesen Fällen auch vorab Geld haben. Das können die meisten Kunden nicht stemmen und so kommt es erst überhaupt nicht zu einer Klage. Natürlich ist jeder Bank diese Situation bekannt. Wieso sollen die also handeln???

    Die Idee mit der Rechtsschutzversicherung ist nett, aber hilft nicht. Hintergrund dabei ist, dass das Erbrecht, Scheidung und der Kauf/Bau einer Immobilie incl der Finanzierung von dem Versicherungsschutz ausgenommen ist. Ausnahme die Erstberatung. Aber da entstehen ja nicht die Kosten...

    Somit bleibt der Kunde auf den Kosten die entstehen sitzen, kann diese nicht tragen und wird in über 90% der Fälle keine Klage einreichen.

    Es ist nett das der Verbraucherschutz die Widerrufsbelehrungen für Euch für 60,- € prüft (habe ich gerade hier oben gelesen. Ob die Summe stimmt kann ich nicht sagen!) aber was nützt mir diese Info, wenn ich die Info aufgrund der hohen Folgekosten nicht nutzen kann????

    Ich kenne nur eine Lösung:
    Der Baufi-Revisor
    Die haben neben echt guten Anwälten, einer kostenlosen Prüfung, auch einen Prozesskostenfinanzierer im Boot. Der trägt die Kosten und das Risiko, will im Gegenzug aber einen Teil des Gewinns abhaben.

    Für mich eine gute Lösung!

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