Ökonomen befürchten Rezession

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  1. Avatar von Globalist
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    Standard Ökonomen befürchten Rezession

    Einige behaupten ja, die USA befänden sich bereits in einer Rezession und ziehe insbesonere die Weltwirtschaft langsam runter....

    Zu spüren bekommen hat dies vorallem auch Asien. Ich denke da insbesondere an die Drehscheibe Singapore, die einen empfindlichen Wachstumsrückgang infolge der US-Subprimekrise hinnehmen musste.

    In Europa sieht es nicht besser aus. Grossbritannien leidet. Dort sind die Verhältnisse wie in den USA. Der Motor des Aufschwungs war die Finanz und Immobranche. Die Hyposchuldner müssen sich auf teure Umschuldungen gefasst machen, denn die günstigeren Festhypotheken laufen in diesem jahr aus. Wie die Amis werden also auch die Briten weniger Geld für die Ausgaben haben.
    Auch der Rest von Europa muss sich auf härtere Zeiten einstellen. Kredite sind teurer geworden. Grossbanken werden sich genauer überlegen in welche Geschäfte sie investieren. Die Schwierigkeiten der USA werden so zu einem globalen Problem.
    Der Dollar sinkt weiter. Grosskonzerne wie ABB oder Roche wird dies meiner Meinung nach hart treffen, da sie in der Dollar-Sensivität zuoberst auf der Liste stehen. Hier kann also plötzlich aus Jubel Trauer werden und zwar von einem auf das andere Quartal!
    Die Schwierigkeiten der USA werden so zu einem globalen Problem.

    Pessimissten und Optimisten sind sich in einem Punkt einig: 2007 wird vorerst das beste Wirtschaftsjahr bleiben. Der Zyklus hat seinen Höhepunkt überschritten.

  2. Avatar von Forexyman
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    Standard RE: Ökonomen befürchten Rezession

    Hallo

    Zitat Zitat von Globalist
    Einige behaupten ja, die USA befänden sich bereits in einer Rezession und ziehe insbesonere die Weltwirtschaft langsam runter....

    Zum überschrifft diese Ekonomen sollten nocheinmal die Schulbank drücken
    es ist richtig das das Gesammt wachstum im USA auf immer weiter schuldung Aufgebaut war das irgendwann dann irgend wo etwas Platzen musste war zu erwarten aber die Größte Wirtschafft kann das überstehen denke ich auch bisherige Bemühungen von allen Seiten Zeigen das

    Zitat Zitat von Globalist
    Zu spüren bekommen hat dies vorallem auch Asien. Ich denke da insbesondere an die Drehscheibe Singapore, die einen empfindlichen Wachstumsrückgang infolge der US-Subprimekrise hinnehmen musste.

    Singapur ist nicht allein Asien wenn man sich in diesem Kontinent das Wachtum in Letzte Zeit Anschaut ist von einem Rückgang vorerst gar nicht zu Spüren ganz im gegenteil aber da Asien immer schon Volatil war sollte man weiterhin Vorsichtig mit Prognosen sein

    Zitat Zitat von Globalist
    In Europa sieht es nicht besser aus. Grossbritannien leidet. Dort sind die Verhältnisse wie in den USA.

    auch hier muss etwas klargestellt werden da die briten wenig einflus auf das Geldpolitik in Europa haben Spielt hier das Wachtum in 3 Stelle eine Rolle

    Zitat Zitat von Globalist
    Der Motor des Aufschwungs war die Finanz und Immobranche.

    Der Motor der Aufschwungs in Europa ist weiterhin Exportland Deutschland und wir haben hier zwar kleine aber weiterhin Stabile wachstum

    Zitat Zitat von Globalist
    Die Hyposchuldner müssen sich auf teure Umschuldungen gefasst machen, denn die günstigeren Festhypotheken laufen in diesem jahr aus. Wie die Amis werden also auch die Briten weniger Geld für die Ausgaben haben.

    Die Amis werden von Staat untestütz bei den Briten wird es fals nur für Kurze unruhe sorgen mehr nicht


    Zitat Zitat von Globalist
    Auch der Rest von Europa muss sich auf härtere Zeiten einstellen. Kredite sind teurer geworden.

    ich weiß nicht ob man bei einem Zinssatz von 4% in Europa von teuerer Kredite Sprechen kann))))also alles noch Stabil

    Zitat Zitat von Globalist
    Grossbanken werden sich genauer überlegen in welche Geschäfte sie investieren. Die Schwierigkeiten der USA werden so zu einem globalen Problem.

    Das hätten die vorher tun müssen )))))))


    Zitat Zitat von Globalist
    Der Dollar sinkt weiter. Grosskonzerne wie ABB oder Roche wird dies meiner Meinung nach hart treffen, da sie in der Dollar-Sensivität zuoberst auf der Liste stehen.



    Diese Unternehmen haben sich meistens schon lange vorher auf die Dollar schwäche Eingestellt und sich auch dementsprechen anders Abgesichert


    Zitat Zitat von Globalist
    Pessimissten und Optimisten sind sich in einem Punkt einig: 2007 wird vorerst das beste Wirtschaftsjahr bleiben. Der Zyklus hat seinen Höhepunkt überschritten.

    ich Hoffe es wird auch bleiben denn damit wäre an den Börsen wieder das Gleichgewicht hergestellt )))))))

    Viele Grüsse

  3. Avatar von Globalist
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    Standard RE: Ökonomen befürchten Rezession

    Laut Experten steurt der US-Immobilienmarkt in eine schwere Krise


    Der Immobilienmarkt in den USA steuert nach den Worten eines Notenbankers auf seinen schwersten Einbruch seit 50 Jahren zu.

    Die Preise für Wohnimmobilien könnten in diesem Jahr noch schneller fallen, wenn die Wirtschaft schwächer werde, sagte der Präsident der Boston Federal Reserve, Eric Rosengren.

    Frühere Abstürze im Hypothekensektor fielen allgemein mit einer sehr schweren Zeit für die Wirtschaft zusammen, warnte Rosengren, ohne ausdrücklich eine Rezession vorherzusagen. "Die Geschichte könnte sich wiederholen, oder auch nicht", sagte er vor Wirtschaftsvertretern auf einem Treffen des Wirtschafts- und Industrieverbandes von Connecticut.

    "Aus meiner Sicht hat der anhaltende Rückgang bei den Investitionen in Wohnimmobilien das Risiko eines deutlichen Rückgangs der gesamten Konjunktur erhöht", sagte Rosengren.

    Er verwies darauf, dass der Einbruch bei den Immobilienpreisen in einem relativ günstigen wirtschaftlichen Umfeld erfolgt sei. Sollte die Wirtschaft in diesem Jahr Schwächen zeigen, könnte sich der Preisverfall noch beschleunigen.

    Ein positiver Aspekt sei, die Immobilienkrise mit einem relativ stabilen Arbeitsmarkt zusammengefallen sei, sagte Rosengren. Allerdings könnten die Arbeitsmarktzahlen vom vergangenen Freitag eine Wende ankündigen. Den Angaben zufolge stieg die Arbeitslosenquote von 4,7 auf 5,0 Prozent. Die Beschäftigung stagnierte.
    (Quelle: SDA)

  4. Avatar von Forexyman
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    Standard RE: Ökonomen befürchten Rezession

    Zitat Zitat von Forexyman
    Hallo

    Zitat Zitat von Globalist
    Einige behaupten ja, die USA befänden sich bereits in einer Rezession und ziehe insbesonere die Weltwirtschaft langsam runter....

    Zum überschrifft diese Ekonomen sollten nocheinmal die Schulbank drücken
    es ist richtig das das Gesammt wachstum im USA auf immer weiter schuldung Aufgebaut war das irgendwann dann irgend wo etwas Platzen musste war zu erwarten aber die Größte Wirtschafft kann das überstehen denke ich auch bisherige Bemühungen von allen Seiten Zeigen das

    Zitat Zitat von Globalist
    Zu spüren bekommen hat dies vorallem auch Asien. Ich denke da insbesondere an die Drehscheibe Singapore, die einen empfindlichen Wachstumsrückgang infolge der US-Subprimekrise hinnehmen musste.

    Singapur ist nicht allein Asien wenn man sich in diesem Kontinent das Wachtum in Letzte Zeit Anschaut ist von einem Rückgang vorerst gar nicht zu Spüren ganz im gegenteil aber da Asien immer schon Volatil war sollte man weiterhin Vorsichtig mit Prognosen sein


    Hallo


    etwas zu hierfür

    Viele Grüsse




    Was, zum Teufel, ist mit den Asiaten los?

    von Angela Göpfert

    Noch vor kurzem haben Schwellenländer wie China und Indien als "sicherer Hafen" gegolten. Doch statt sich von der Angst vor einer möglichen US-Rezession "abzukoppeln", geht der Börsencrash ausgerechnet von Asien aus.

    Was war sie nicht groß, die Schar der "Abkopplungstheoretiker". Noch vor kurzem betonte Vermögensverwalter Jens Ehrhardt "Asien kann den Riesenbrocken USA auffangen." Damit unterstrich er die Hoffnung vieler Marktbeobachter, die asiatischen Länder könnten mit ihrer Wachstumsdynamik eine US-Rezession ausgleichen oder zumindest abmildern. Schließlich gibt es in Ländern wie Hongkong, China, Thailand, Malaysia und Indien Wachstumsraten beim Konsum von bis zu 15 Prozent.

    Doch seit Montag führen die Finanzmärkte die Abkopplungstheorie scheinbar ad absurdum. Denn der jüngste weltweite Kursrutsch ging nicht von den subprimekrisengeschüttelten USA aus, sondern von den einstigen Hoffnungsträgern und hoch gelobten Anlegerlieblingen: den Börsen in China, Hongkong und natürlich Indien. Dort musste am Dienstag gar der Handel ausgesetzt werden.

    "Natürliches Phänomen der Risikoanpassung"
    Für Gertrud Traud, Helaba-Chefvolkswirtin, ist das aber "letztlich keine große Überraschung, sondern ein natürliches Phänomen der Risikoanpassung". Der Dax hatte im Zuge einer allmählichen, vergleichsweise langsamen Risikoanpassung bereits seit Jahresbeginn kräftig an Wert eingebüßt, der amerikanische Leitindex Dow Jones hatte schon im vergangenen Jahr nur ein moderates Plus von 6,8 Prozent vorzuweisen.

    Dagegen seien die asiatischen Märkte bis zuletzt klasse gelaufen, betont Traud. Eine Risikoanpassung träfe eben vor allem die teuren, überbewerteten Märkte.

    Falscher Ruf der Schwellenländer?
    Tatsächlich trennen sich die internationalen Anleger mit zunehmender Dynamik von jenen Risikopositionen, die sie in den vergangenen Jahren unter anderem in den asiatischen Schwellenländern aufgebaut hatten. Das zeigt sich auch an den "Carry Trades", die nun verstärkt zurückgedreht werden. Am Dienstag fiel der US-Dollar zwischenzeitlich auf unter 106 Yen.

    Traud wundert sich, dass Schwellenländer in Anlegerkreisen überhaupt erst den Nimbus eines "sicheren Hafens" erlangen konnten. "Gerade diese Länder zeichnen sich doch durch ein erhöhtes Risikoprofil aus."

    Comeback der Abkopplungstheorie
    Nichtsdestotrotz ist es für Häme in Richtung Abkopplungstheoretiker derzeit noch zu früh. Denn es gilt, zwischen den realwirtschaftlichen Auswirkungen einer tatsächlichen US-Rezession und den an den Finanzmärkten gespielten Ängsten zu unterscheiden.

    Jörg Krämer, Chefvolkswirt der Commerzbank, glaubt deshalb nach wie vor an die Abkopplungstheorie: "China und Indien erleben gerade einen autonomen Aufholprozess, der einer eigenen Dynamik folgt - ähnlich dem deutschen Wirtschaftsaufschwung nach dem Zweiten Weltkrieg." Und auch Ulrich Rathfelder, Asien-Experte der Helaba, gibt für die realwirtschaftliche Seite Entwarnung: "Fundamental ist die asiatische Wirtschaft in Ordnung. Ich sehe keine Asienkrise wie 1997."

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    Standard RE: Ökonomen befürchten Rezession

    Bush unterzeichnet Konjunkturprogramm!
    Ist es denn so schlimm? Muss die Wirtschaft derart wiederbelebt werden? Die Folgen sind nicht abzusehen!

  6. Avatar von sevensense
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    Standard RE: Ökonomen befürchten Rezession

    Auch Prof. Dr. Jordan glaubt dass es noch eine Zeit dauern wird bis die Krise vorbei sei... so sagte er dies in einem interview: https://www.investchannel.ch/investtalk/Interview-Thomas-Jordan.aspx

    auch jim o'neill (goldman sachs) glaubt dass die usa in eine leichte rezession schlitert. er sagt sogar, die usa ist schon in der rezession. Er rechnet bereits in 18 Monaten mit einer Erholung.

  7. Avatar von Globalist
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    Standard RE: Ökonomen befürchten Rezession

    USA: Reale Ausgaben stagnieren im Januar. Es sieht wirklich nicht gut aus.
    Dazu Dollar 1:1 mit unserem Franken

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    Standard RE: Ökonomen befürchten Rezession

    Wirtschaft
    Rezessionsangst schickt Wall Street auf Talfahrt
    29.02 22:47

    Enttäuschende Konjunkturdaten haben in den USA Ängste vor einer Rezession weiter verstärkt und die Wall Street auf Talfahrt geschickt.

    Der weltgrösste Versicherer AIG schockierte zudem im Zuge der Kreditkrise mit dem höchsten Verlust in seiner Firmengeschichte. Einen weiteren Tiefschlag versetzte der PC-Hersteller Dell den Anlegern mit einem unerwartet deutlichen Gewinnrückgang.

    Der Dow-Jones-Index der Standardwerte schloss 2,51 Prozent im Minus bei 12 266 Punkten. Im Verlauf pendelte er zwischen 12 224 und 12 580 Stellen. Der breiter gefasste S&P-500 gab 2,71 Prozent auf 1331 Zähler nach. Der Index der Technologiebörse Nasdaq verlor 2,58 Prozent auf 2271 Punkte.

    Furcht vor einer Ausweitung der Kreditkrise belasteten Finanzwerte, allen voran die des Versicherers AIG. Dessen Aktien büssten 6,56 Prozent ein. Der Branchenprimus hatte am Vorabend für das abgelaufene Quartal einen Rekordverlust von 5,3 Milliarden Dollar ausgewiesen.

    An der New York Stock Exchange wechselten rund 1,76 Milliarden Aktien den Besitzer. 431 Werte legten zu, 2707 gaben nach und 61 blieben unverändert. An der Nasdaq schlossen bei Umsätzen von 2,41 Milliarden Aktien 628 im Plus, 2313 im Minus und 119 unverändert.

    An den US-Kreditmärkten stiegen die zehnjährigen Staatsanleihen um 36/32 auf 99-22/32. Sie rentierten mit 3,535 Prozent. Die 30-jährigen Bonds kletterten 48/32 auf 99-05/32 und hatten eine Rendite von 4,425 Prozent.
    (Quelle: SDA)