LV und VAG § 89

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    Hallo,
    ich bin neu hier und bin eigentlich nur auf dieses Forum gestoßen weil mein netter Verischerungsagent mir mal wieder eine LV aufschwatzen will.

    Es begab sich vor ca. 17 Jahren ein Versicherungsvertreter in mein Haus und brauchte gute Argumente warum ich meine LV kündigen sollte ( die lief 2 Jahre glaube ich, ist auch egal).
    Das Wichtigste Argument zu diesem Moment war die Tatsache das ich meine LV bei einer Aktiengesellschaft abgeschlossen hatte und die wie wir alle wissen nur eine Person zufrieden stellen soll nämlich den Aktionär, die D*b*k* erschien mir damals als sehr solides Unternehmen und ich schloss eine neue LV dort ab, natürlich mit Dynamik.
    Toll

    Jetzt steht der selbe Versicherungsvertreter also wieder da und möchte mir wieder eine neue LV aufschwatzen bei ich glaube der A*l*a*z ( ein Aktienunternehmen, was Interessiert ich das Geschwätz von gestern).

    Ich habe mich daraufhin mal auf die Suche im Netz gemacht und bin auf meiner Meinung nach Unglaublichen Sache gestoßen und zwar hier bei der Wissenmanufaktur ( ich darf leider den link nicht posten).
    Wer den Artikel nicht finden kann mir gerne eine PM schicken

    Nachdem ich diesen Artikel gelesen und auch gehört habe frage ich mich allen ernstes wie man Überhaupt noch eine LV abschließen kann und warum Vertreter immernoch diese Form der Altersvorsorge anpreisen !
    !!!


    Mfg
    Aggi

  2. Avatar von Mike Spezi
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    Standard AW: LV und VAG § 89

    Hallo Aggi,

    Zitat Zitat von Aggi
    Hallo,
    ich bin neu hier und bin eigentlich nur auf dieses Forum gestoßen weil mein netter Verischerungsagent mir mal wieder eine LV aufschwatzen will.

    Vorab möchte ich gleich klarstellen, dass ich noch nie ein großer Freund von kapitalbildenden Lebensversicherungen zum Zwecke späterer Altersabsicherung gewesen bin. Eigentlich müßte diese ja auch "Todesversicherung" heißen, da vom gezahlten Beitrag ein Risikoanteil für den Todesfall gezahlt wird und meist die volle vereinbarte Summe bei Todesfall gezahlt werden muss. Ich habe von jeher Rentenversicherungen mit Kapitalwahlrecht favorisiert, für die gleiche Steuerfreiheit bis Ende 2004 galt, wenn entsprechende Voraussetzungen erfüllt waren. Bei Tod gabe es eben dann nur die Summe der gezahlten Beiträge plus Zinsen.
    Um den Tod zu versichern, halte ich eine reine Risikolebensversicherung für besser und transparenter. Kostet nur ein paar Euro, je nach Summe und bleibt somit unabhängig vom Kapitalaufbau. Trotzdem war der Abschluß einer Kapitalbildenden Lebensversicherung vor über 17 Jahren , mit all den gültigen Vertragsinhalten und Garantiezins, damals nicht die schlechteste Entscheidung!
    Aus heutiger Sicht, ist eine "Lebensversicherung" nach meiner Meinung nicht mehr sonderlich zu empfehlen, es sei denn der Kunde besteht darauf!
    Auf grund der Finanzmarktsituation und den Gesetzesänderungen zur Verwendung bei Ablauf, würde ich heute immer zu einer anderen Anlage raten.

    Es begab sich vor ca. 17 Jahren ein Versicherungsvertreter in mein Haus und brauchte gute Argumente warum ich meine LV kündigen sollte ( die lief 2 Jahre glaube ich, ist auch egal).

    Nein , es ist nicht egal, wie lange die 1. Versicherung bereits bestanden hat. In der Regel gilt, je länger diese bereits läuft, desto schwerer ist ein Wechsel darzustellen. Sollte ich nun beim Erstversuch wirklich einen eher schlechten Anbieter erwischt haben, ist der Wechsel deshalb durchaus sinnvoll! Allerdings sollte man dies nicht mehrmals durchführen, da für jeden neuen Vertrag erneut Abschlußkosten, Verwaltungskosten, Provsionen etc. fällig werden. Die alte Versicherung muss dabei auch nicht zwingend gekündigt werden, da in den meisten Fällen dann mein bisher gezahltes Geld verloren wäre. Wenn es sich nicht um fondsgebundene Versicherungen handelt ist die beitragsfreie Weiterführung zu empfehlen, da mein Geld in der Regel erhalten bleibt und weiter verzinst wird. ( Es gibt allerdings auch Anbieter, bei denen die laufenden Kosten mein Guthaben aufressen. Dies gilt es im Einzelfall zu prüfen)

    Das Wichtigste Argument zu diesem Moment war die Tatsache das ich meine LV bei einer Aktiengesellschaft abgeschlossen hatte und die wie wir alle wissen nur eine Person zufrieden stellen soll nämlich den Aktionär, die D*b*k* erschien mir damals als sehr solides Unternehmen und ich schloss eine neue LV dort ab, natürlich mit Dynamik.
    Toll

    Das Argument ist zwar nicht ganz falsch, allerdings auch nicht zwingend stimmig! Es gibt durchaus Versicherungsgesellschaften, welche Aktiengesellschaften sind, die sehr gute Renditen für ihre Versicherten erwirtschaftet haben und auch immer noch gute Ergebnisse erzielen.
    Grundsätzlich gilt, entscheide ich mich für ein Garantieprodukt mit Sicherheiten sind auch die Renditeerwarteungen meist tiefer angesetzt, als bei spekulativen Anlagen, wo auf dem Papier höhere Renditen in Aussicht gestellt werden, welche allerdings erst nachzuweisen sind. Die Möglichkeit des Totalverlustes wird meist beim "Verkauf" höflich verschwiegen. Dieser Umstand wird durch meine vielen Gespräche mit Kunden immer wieder deutlich, wo zu ca. 70% der Leute keine Ahnung hatten, was sie da eigentlich unterschrieben hatten. Haben sie diesen Weg bewußt gewählt, ist auch alles in Ordnung und späteres Wehgeklage sollte dann ausbleiben.

    Trotzdem finde ich es erstaunlich, welche Unterschiede bei gleichen Parametern, wie Laufzeit, Beitrag bei den Ablaufleistungen liegen!

    Hier mal ein Beispiel aus 2010 zum Einlesen. Nicht ganz neu, hat aber an Aussagekraft nichts verloren. Fast 34.000 Euro Unterschied bei 30 Jahre Laufzeit und 1200 Euro Jahresbeitrag bei der Ablaufleistung zwischen dem besten und letzten bewerteten Anbieter.( Es wurden also 36.000 Euro eingezahlt)

    Großer MOPO-Vergleich : So viel zahlt Ihre Lebensversicherung | News- Hamburger Morgenpost

    Die vereinbarte Dynamik ist übrigens nicht verplichtend anzunehmen.- Sie können dieser jederzeit widersprechen oder ablehnen.

    Jetzt steht der selbe Versicherungsvertreter also wieder da und möchte mir wieder eine neue LV aufschwatzen bei ich glaube der A*l*a*z ( ein Aktienunternehmen, was Interessiert ich das Geschwätz von gestern).

    Nun, da hat wohl einer seinen Arbeitsplatz gewechselt und redet heute SCHLECHT was gestern noch GUT war! Diesen Herren schicken Sie mal schön in die Wüste!!! Da will einer ganz sicher seine eigenen Finanzen optimieren und ganz sicher nicht die Ihren! Und damit hier kein Unmut aufkommt. Dies würde ich auch schreiben wenn der Herr vor 17 Jahren von der Allianz gewesen wäre und Ihnen heute als Debeka -Vertreter derartigen Unsinn erzählen würde!!

    Ich habe mich daraufhin mal auf die Suche im Netz gemacht und bin auf meiner Meinung nach Unglaublichen Sache gestoßen und zwar hier bei der Wissenmanufaktur ( ich darf leider den link nicht posten).
    Wer den Artikel nicht finden kann mir gerne eine PM schicken

    Nun, ich sehe hier eigentlich keinen Grund, warum Sie dies hier nicht posten sollten. Verweisen Sie auf die Quelle und hinterlegen den Text als Zitat, dann ist alles in Ordung.
    Ihre Anspielung auf § 89 , der sich darauf bezieht, bei Schieflage der Vermögensverhältnisse des Unternehmens ein Zahlungsverbot durch die Aufsichtsbehörde zu erwirken und somit zunächst die Insolvenz des besagten Unternehmens abzuwenden, ist aus meiner Sicht ziemlich unglücklich formuliert. Keiner kann aus der Definition ableiten, welche exakten Fristen und welche Dauer gemeint sind. Allerdings muss man auch sagen, dass in fast allen anderen Finazprodukten oft weniger oder gar kein Schutz vor Verlusten vorhanden ist.

    Nachdem ich diesen Artikel gelesen und auch gehört habe frage ich mich allen ernstes wie man Überhaupt noch eine LV abschließen kann und warum Vertreter immernoch diese Form der Altersvorsorge anpreisen !
    !!!

    Zunächst sollte man hier mal feststellen, dass es nicht zwingend bedeutet, dass der jenige der etwas verkauft, auch versteht was er verkauft!
    Dieser Umstand ist nun mal gegeben, nicht nur in der Versicherungsbranche. Dann gibt es eine weitere "Gattung" , die exakt verstehen was sie verkaufen, denen es aber völlig egal ist, welche Konsequenzen für den Kunde damit verbunden sind. Das sind eigentlich die gefährlichsten Protagonisten!


    Mfg
    Aggi
    Abschließend würde ich deshalb jeder Person raten, sich vorher selbst etwas schlau zu machen. Ein paar Euro in einschlägige Fachliteratur ist gut investiertes Geld. In den Fachzeitschriften, wie Stiftung Warentest, Finanztest,Focus-Money, Euro Finanzen, um nur ein paar zu nennen, sind oft sehr interessante Artikel und Bewertungen, die mir bei meinen Entscheidungen zumindest etwas hilfreich sein können und ich mit meinem Gegenüber einigermaßen auf Augenhöhe gelange.

    mfg
    mike

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    Standard AW: LV und VAG § 89

    Hallo ,
    na das finde ich ja witzig, meine Rendite bei der Debeka betrug letztes Jahr ganze 2,07% , nicht schlecht so ein Test.

    Ihr ehemaliger Kollege spricht nicht schlecht über die Debeka sondern nur darüber das die Zeiten sich geändert hätten und jetzt gibt es eben neue Produkte am Markt die besser sind !!
    In dem Vortrag von Rico Albrecht beschreibt er den VAG §89 recht passend.
    Zitat „ Einbahnstraße Lebensversicherung: Auszahlungsstopp mit Einzahlungspflicht“.
    Den link darf ich nicht posten da ich nicht genügend Postings gemacht habe .
    wissensmanufaktur.net/kapitalvernichtende-lebensversicherung
    Aber jeder sollte sich diese Berichte einmal ansehen und sich dann sein selbstpersönliches Urteil bilden.
    Weiter kann ich noch dieses sehr abstrakte Beispiel empfehlen finanzparasiten.de , man braucht allerdings etwas Zeit.

    Ich persönlich weiß jetzt aber was ich in Zukunft nicht mehr mache.

    Die vereinbarte Dynamik ist übrigens nicht verplichtend anzunehmen.- Sie können dieser jederzeit widersprechen oder ablehnen.
    Habe Sie schon einmal ausgerechnet was ein Dynamik mit dem Beitrag anrichtet ???
    10% in 2 Jahren das sind bei 100 € nach 10 Jahren bereits 161,05€, in 20 Jahren 259,37€ und in 30Jahren 417,72€. ( Wir reden hier über Monatsbeiträge).
    Der Vorteil für den Versicherungskaufmann ist unumstritten das bei jeder Dynamik eine neue Provision fällig wird, weil der Vertrag als Neuabschluß angesehen wird und sich, als positiver Nebeneffekt für die Versicherungsgesellschaft, der Rückkaufswert verringert.
    An welche Inflationsrate denken sie wenn sie das Bezahlen wollen ? Oder sie sind sehr optimistisch was ein durchschnittlicher Handwerker/Angestellter für Lohnsprünge macht? Wir reden hier über Monatsbeiträge (Netto) !!!

    Die Möglichkeit des Totalverlustes wird meist beim "Verkauf" höflich verschwiegen. Dieser Umstand wird durch meine vielen Gespräche mit Kunden immer wieder deutlich, wo zu ca. 70% der Leute keine Ahnung hatten, was sie da eigentlich unterschrieben hatten. Haben sie diesen Weg bewußt gewählt, ist auch alles in Ordnung und späteres Wehgeklage sollte dann ausbleiben.
    Das stimmt nur Teilweise, der Verlust wird in dem ersten Jahr "erwirtschaftet", nur wenn man ihn dann nach 10 Jahren kündigt realisiert man diesen Verlust.
    Ich habe gerade mal den Rückkaufswert in dem ersten Jahr nachgesehen, das war ein bischen schwer zu finden der war nämlich 0,- DM, nach einem ganzen Jahr Einzahlung.


    Mfg
    Aggi

  4. Avatar von Mike Spezi
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    Standard AW: LV und VAG § 89

    Hallo Aggi

    Zitat Zitat von Aggi
    Hallo ,
    na das finde ich ja witzig, meine Rendite bei der Debeka betrug letztes Jahr ganze 2,07% , nicht schlecht so ein Test.

    Na das finde ich aber auch witzig ! Wie haben Sie diesen Jahreswert denn ermittlet? Mal ganz abgesehen davon, dass die Nettoverzinsung bei der Debeka immer noch zu den besten am Markt zählt, war doch mein angeführter Link zur Ablaufrendite für den ganzen Versicherungszeitraum und nicht für 1 Jahr! Was soll dies auch aussagen bei solch einem Produkt? Dann müssten Sie bitte alle Anbieter für eine 1 jährige Laufzeit vergleichen! Dies wiederum hätte aber keinerlei Aussagekraft zur Gesamtlaufzeit und die ist nun mal bei solch einem Produkt ( wie ich selbst darüber denke , hatte ich bereits geschildert ) maßgeblich. Schließlich hat sich die Überschussentwicklung im Verlauf von 17 Jahren in der gesamten Branche nach unten entwickelt, da kann man nicht auf 1 Jahr reflektieren.

    Ihr ehemaliger Kollege spricht nicht schlecht über die Debeka sondern nur darüber das die Zeiten sich geändert hätten und jetzt gibt es eben neue Produkte am Markt die besser sind !!

    Warum sollte er auch? Alle nachweisbaren Zahlen würden den Herren der Lüge strafen. Welche besseren Produkte auf Versicherungen bezogen sollten das sein?
    Da bin ich wirklich interessiert! Wenn überhaupt, sind die Produkte nicht besser sondern " ANDERS" ! Dies liegt im Wesentlichen in den Gesetzesänderungen zur Steuerpflicht, bzw. deren Entlastungsmöglichkeiten, oder staatlich geförderten Modellen. Keines davon ist wirklich besser! Und um ein "anderes" Produkt abzuschließen, sollen Sie Ihr "altes" jetzt kündigen? Das können Sie ja hier mal posten, was der Herr Verteter da auf Lager hat. Vielleicht erklärt er Ihnen auch gleich mit , wie die erneuten Abschlußkosten zu rechtfertigen sind!

    In dem Vortrag von Rico Albrecht beschreibt er den VAG §89 recht passend. Den link darf ich nicht posten da ich nicht genügend Postings gemacht habe .
    wissensmanufaktur.net/kapitalvernichtende-lebensversicherung
    Aber jeder sollte sich diese Berichte einmal ansehen und sich dann sein selbstpersönliches Urteil bilden.
    Weiter kann ich noch dieses sehr abstrakte Beispiel empfehlen finanzparasiten.de , man braucht allerdings etwas Zeit.

    Ich persönlich weiß jetzt aber was ich in Zukunft nicht mehr mache.

    Diese Sache wird aus meiner Sicht überbewertet! Verglichen mit den Verlusten der Menschen nach 2 Finanzremplern am gesamten Finanzmarkt, sind die Verluste bei guten Lebensversicherern eher überschaubar! Auch dazu gibt es reichlich Presse. Geld verloren haben Sie doch nicht? Oder doch?

    Habe Sie schon einmal ausgerechnet was ein Dynamik mit dem Beitrag anrichtet ???
    10% in 2 Jahren das sind bei 100 € nach 10 Jahren bereits 161,05€, in 20 Jahren 259,37€ und in 30Jahren 417,72€. ( Wir reden hier über Monatsbeiträge).
    Der Vorteil für den Versicherungskaufmann ist unumstritten das bei jeder Dynamik eine neue Provision fällig wird, weil der Vertrag als Neuabschluß angesehen wird und sich, als positiver Nebeneffekt für die Versicherungsgesellschaft, der Rückkaufswert verringert.
    An welche Inflationsrate denken sie wenn sie das Bezahlen wollen ? Oder sie sind sehr optimistisch was ein durchschnittlicher Handwerker/Angestellter für Lohnsprünge macht? Wir reden hier über Monatsbeiträge (Netto) !!!

    Alles richtig! Nur verstehen kann ich Sie hier trotzdem nicht! Wer hat Sie denn gezwungen die Dynamiken anzunehmen? Oder sollte der Herr "Berater" dies vergessen haben zu erwähnen, dass Sie dazu nicht verpflichtet sind? Natürlich kann ich sehr gut verstehen, dass diese Beitragserhöhungen irgendwann nicht mehr so einfach zu bezahlen sind!
    Manche Leute nehmen die Dynamiken aber auch gerne an. Das ist selbstverständlich für jede Person individuell verschieden.
    Auch hier mein Tip! Eine Versicherung zu reduzieren ist überhaupt gar kein Problem. Sie könnte also z.Bsp. sagen, absofort möchte ich nur noch 200 Euro monatlich zahlen und für die Zukunft keinerlei Dynamik mehr annehmen.

    Das stimmt nur Teilweise, der Verlust wird in dem ersten Jahr "erwirtschaftet", nur wenn man ihn dann nach 10 Jahren kündigt realisiert man diesen Verlust.
    Ich habe gerade mal den Rückkaufswert in dem ersten Jahr nachgesehen, das war ein bischen schwer zu finden der war nämlich 0,- DM, nach einem ganzen Jahr Einzahlung.

    Ja , da haben Sie völlig recht, bezogen auf eine Garantiepolice mit Überschussverzinsung. Allerdings schließt man eine solche Versicherung ja in der Regel auch nicht für die Laufzeit von 1 Jahr ab. Und auch hier gibt es riesige Unterschiede unter den Anbietern. Ich habe Policen auf dem Tisch gehabt, da waren nach 5 und mehr Jahren kein Rückkaufswert vorhanden. Anders stellt sich der Verlust bei Fondspolicen dar, welche gar keine Garantien enthalten. Hier wurde nach dem Finanzdebakel teilweise Geldvernichtung betrieben zu der im Vergleich die anfänglich verteilten Abschlußkosten geradezu lächerlich sind. Aber auch hier kann man keine Pauschalaussagen treffen. Jeder Fall muss auch einzeln betrachtet werden.


    Mfg
    Aggi
    MfG
    Mike

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    Standard AW: LV und VAG § 89

    Hallo
    Ich finde gut das du so hinter deinem Produkt und deiner Firma stehst, toll !!

    für den ganzen Versicherungszeitraum und nicht für 1 Jahr!
    Meinst du also das in dem nächsten Jahr die Rendite den Verlust vom letzten und vorletzten Jahr wieder reinholt ?? Dann solltest du mal die den Focus lesen ( kann man auch online mache ).


    Keines davon ist wirklich besser! Und um ein "anderes" Produkt abzuschließen, sollen Sie Ihr "altes" jetzt kündigen? Das können Sie ja hier mal posten, was der Herr Verteter da auf Lager hat. Vielleicht erklärt er Ihnen auch gleich mit , wie die erneuten Abschlußkosten zu rechtfertigen sind!
    Da bin ich auch mal gespannt Und werde das gerne posten. Diese Woche habe ich noch den Termin.

    Diese Sache wird aus meiner Sicht überbewertet! Verglichen mit den Verlusten der Menschen nach 2 Finanzremplern am gesamten Finanzmarkt, sind die Verluste bei guten Lebensversicherern eher überschaubar! Auch dazu gibt es reichlich Presse.
    Man muss sich sein persönliches Urteil dazu bilden, nicht nur auf Grund von diesem einen Artikel. Das Gute ist ja dass das Geld nicht weg ist !! Es hat halt nur jemand anderer.
    Ich würde wahrscheinlich auch entspannt sein wenn ich eine Versicherung / Bank bin die bei einem Bankrott die Zahlung an die Kunden verweigern darf aber weiter von den Kunden die Prämien einfordern kann. Tolles System.

    Geld verloren haben Sie doch nicht? Oder doch?
    Wie schon erwähnt ist das Geld ja nicht weg sondern es hat nur jemand anderer!! Ich denke mal das die allermeisten "normalos" ein wenig Geld zugesetzt haben. Auch wenn es nicht alle zugeben weil sie dann nicht mehr die Checker sind.

    Manche Leute nehmen die Dynamiken aber auch gerne an. Das ist selbstverständlich für jede Person individuell verschieden.
    Auch hier mein Tip! Eine Versicherung zu reduzieren ist überhaupt gar kein Problem. Sie könnte also z.Bsp. sagen, absofort möchte ich nur noch 200 Euro monatlich zahlen und für die Zukunft keinerlei Dynamik mehr annehmen.
    Nein gezungen hat mich keiner, das stimmt ! Aber denke sie doch dran ,bla,bla,bla !! Ok hört sich gut an ich habe ja auch noch 2 JAhre Zeit und so geht halt die Zeit ins Land, man hat es auch mal überlesen und,und,und.

    Es stimmt man kann die Beitrag auch sofort absenken, das habe ich im ersten Schritt auch gemacht. Das war kein Problem.

    Ja , da haben Sie völlig recht, bezogen auf eine Garantiepolice mit Überschussverzinsung. Allerdings schließt man eine solche Versicherung ja in der Regel auch nicht für die Laufzeit von 1 Jahr ab. Und auch hier gibt es riesige Unterschiede unter den Anbietern. Ich habe Policen auf dem Tisch gehabt, da waren nach 5 und mehr Jahren kein Rückkaufswert vorhanden.
    Na dann soll ich jetzt noch ein Loblied auf die Debeka anstimmen das ich bereits nach 2 Jahren einen Rückkaufswert hatte und meine Abschlussprämen und sonstiges schon bezahlt hatte ???
    Das will ich gerne tun : DANKE
    Ich den erwähnten Artikel wird gesagt wieviel LV vorzeitig gekündigt werden, ich habe die Zahl nicht mehr auf der Pfanne!

    Eine kleine Geschichte am Rand:
    Ich wollte einen Termin bei der Debeka ( "mein Vertreter war ja nicht meh da" und ich hatte innerhalb von 3 Monaten 3 neue , auch nicht schlecht).
    Ich hatte dann einen Termin wegen der Unfallversicherung , leider habe ich bis zum Ende keine Antwort bekommen aber dafür sollte ich dringend mal meine Haftpflichtversicherung neu ausrichten.
    Das Ende vom Lied ist das ich schon 3 Versicherungen bei der Debeka gekündigt habe weil ich einfach auch keine Antworten auf meine Fragen bekommen habe. Die Kollegen waren sicher alle gut in ihrer Sparte aber ich wollte was über meine UNfallversicherung wissen und nicht über meine Haftpflicht!! That life :eek::eek::eek::eek::eek:


    Mfg
    Aggi

  6. Avatar von Mike Spezi
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    Hallo Aggi!

    Zitat Zitat von Aggi
    Hallo
    Ich finde gut das du so hinter deinem Produkt und deiner Firma stehst, toll !!

    Was soll solch eine Floskel? Irgendwie verstehe ich Ihre eigentliche Intention nicht, oder anders gesagt, was wollen Sie uns hier eigentlich mitteilen?
    Ich habe doch hier weder Werbung gemacht, noch habe ich sonstig die Debeka in den Vordergrund gestellt!!! Ist ja auch reiner Zufall! Ich muss mich hier nicht verkaufen, das können Sie getrost vergessen. Ich habe hier lediglich Tatsachen dargestellt, die auch auf jeden anderen guten Anbieter zur Situation zutreffen! Wenn Sie weiter oben richtig gelesen haben, habe ich da ganz klar Stellung bezogen!

    Meinst du also das in dem nächsten Jahr die Rendite den Verlust vom letzten und vorletzten Jahr wieder reinholt ?? Dann solltest du mal die den Focus lesen ( kann man auch online mache ).

    Nein, das meine ich ganz sicher nicht! Was ich aber klarstellen wollte ist, dass Sie hier den Gesamtverlauf von Beginn an betrachten müssen! Vor 17 Jahren lag der Beginn nach Ihrer Aussage. Also haben Sie im Gesamtverlauf auch eine andere durchschnittliche Verzinsung! Welchen Verlust meinen Sie eigentlich? Sie haben nichts verloren, nur weniger gewonnen! Und das ist ein Gesamtfinanzmarktproblem! Es gibt Lebensversicherer am Markt, die können kaum noch die Garantiezinszusagen aus alten Tagen halten und schreiben schon seit Jahren Ihren Kunden keine Überschüsse mehr gut! Im Gegenteil, Bestandskunden wurden schlechter gestellt, nur um Neukunden zu gewinnen. Auch da hat Bafin schwer auf die Finger gehauen! Viele Fondspolicen sind derartig in den Keller gerauscht, dass fast gar kein Guthaben mehr auszuweisen war. Da wurde dann wirklich richtig Geld vernichtet! Das konnte man übrigens auch reichlich in der Fachpresse lesen! Trotzdem können sich diese Fonds ja auch wieder erholen und es kommt darauf an, wann man hier eingestiegen ist. Deshalb halte ich auch nichts von Pauschalaussagen. Zum Fachzeitschriften lesen bedarf es keiner Aufforderung. Das ist bei mir Pflichtlektüre!

    Da bin ich auch mal gespannt Und werde das gerne posten. Diese Woche habe ich noch den Termin.

    Ja das bin ich auch!! Mal sehen welche „TOP-NEUHEITEN“ da auf den Tisch gelegt werden!? Vielleicht steht die Kuh jetzt nicht mehr zuerst mit dem Hinterteil auf!

    Man muss sich sein persönliches Urteil dazu bilden, nicht nur auf Grund von diesem einen Artikel. Das Gute ist ja dass das Geld nicht weg ist !! Es hat halt nur jemand anderer.
    Ich würde wahrscheinlich auch entspannt sein wenn ich eine Versicherung / Bank bin die bei einem Bankrott die Zahlung an die Kunden verweigern darf aber weiter von den Kunden die Prämien einfordern kann. Tolles System.

    Ok, spielen wir das Szenario doch mal richtig durch! Wann hat es bisher jemals so eine Situation gegeben? Im Versicherungsbereich ist mir nur ein Fall bekannt, als die Mannheimer Leben von der Bildfläche verschwand. Aber auch da hat keiner sein Geld verloren. Garantiewerte wurden gezahlt und aus der Protektorhaftung des Versicherungsverbandes gewährleistet. Die meisten Versicherungsgesellschaften sind älter als 100 Jahre und haben bisher eigentlich immer die vertraglichen Pflichten erfüllt. Wenn Sie Ihr Geld nicht gerade ins Kopfkissen stecken, wird es doch im Prinzip immer von „ Anderen“ verwaltet, entweder gut oder schlecht. Was würde denn passieren, wenn morgen alle Banken schließen und pleite sind? Wie kommt man dann an sein physisches Gold, seine Werteinlagen, sein Geld , etc? Keine Chance! Siehe wie vor einigen Jahren in Argentinien oder ähnlich auch in Irland! Oder Ihr Fondsmanager hat sich längst in die Karibik abgesetzt und lacht sich krank über die Verluste der Menschen. Der Online-Broker ist auch nicht mehr auffindbar. Oder noch schlimmer, wir erleben den Totalcrash, eine Weltwirtschaftskrise, das Geld ist vernichtet, Währungsreform und alle bekommen 20 Mark Startkapital! Was ich damit sagen will, wann immer Sie Ihr Geld oder damit erworbene Sachen „ANDEREN“ anvertrauen, besteht die theoretische Chance auch alles zu verlieren. Auch wenn Sie es selbst behalten, kann es morgen NIX mehr wert sein. Aber wem hilft diese Schwarzmalerei?? Zur Stabilisierung des Finanzmarktes ist es sicherlich nicht zuträglich!

    Wie schon erwähnt ist das Geld ja nicht weg sondern es hat nur jemand anderer!! Ich denke mal das die allermeisten "normalos" ein wenig Geld zugesetzt haben. Auch wenn es nicht alle zugeben weil sie dann nicht mehr die Checker sind.

    Sie haben sich damals für eine wertkonservative Anlage entschieden, bei einem der besten Anbieter in diesem Bereich. Aus meiner Sicht ist dies damals keine schlechte Entscheidung gewesen. Ein noch guter Garantiezins und steuerfreie Auszahlung sind nicht die schlechtesten Parameter. Aus heutiger Sicht , würde ich eine solche Anlage zu ungleich schlechteren Konditionen nicht mehr empfehlen. Aber das hatte ich ja weiter oben schon geschrieben. Ich finde , wenn man seine Anlagen diversifiziert, etwas Sicherheit, etwas Spekulation, oder Wohneigentum , Immobilienanteile, etc. also eine gesunde Mischung bzw. Streuung, wird am Ende meist unterm Strich auch ein gutes Ergebnis rauskommen.

    Nein gezungen hat mich keiner, das stimmt ! Aber denke sie doch dran ,bla,bla,bla !! Ok hört sich gut an ich habe ja auch noch 2 JAhre Zeit und so geht halt die Zeit ins Land, man hat es auch mal überlesen und,und,und.

    Es stimmt man kann die Beitrag auch sofort absenken, das habe ich im ersten Schritt auch gemacht. Das war kein Problem.

    Also haben Sie doch hier Ihr Problem bereits gelöst und es bedarf keiner weiteren Beachtung.

    Na dann soll ich jetzt noch ein Loblied auf die Debeka anstimmen das ich bereits nach 2 Jahren einen Rückkaufswert hatte und meine Abschlussprämen und sonstiges schon bezahlt hatte ???
    Das will ich gerne tun : DANKE

    Nein das brauchen Sie nicht. Aber Sie haben eben auch kein Grund zum Jammern, da der Rückkaufswert sich eben sehr oft sehr viel schlechter darstellt!


    Ich den erwähnten Artikel wird gesagt wieviel LV vorzeitig gekündigt werden, ich habe die Zahl nicht mehr auf der Pfanne!

    Ja das stimmt leider!
    Das liegt 1. an falscher Beratung zu Anfang. Da eine Lebensversicherung nun mal zur kurzfristigen Kapitalverfügung nicht geeignet ist.
    2. an provisionsgierenden „Haustüreintretern“ , die den Leuten irgendwelchen Müll erzählen und gute Policen durch schlechte ersetzen. Dies passiert leider immer noch viel zu häufig!
    3. Die Menschen unterliegen oft Konsumzwängen und kündigen Ihre Vorsorgeverträge.
    4. Das ist aus meiner Erfahrung der Hauptanteil, die Leute wollen eigentlich nicht kündigen, müssen aber aus finanziellen Gründen, wie Arbeitslosigkeit, Scheidung, Krankheit, einfach einer veränderten Lebenssituation geschuldet, ihre Verträge aufgeben.


    Eine kleine Geschichte am Rand:
    Ich wollte einen Termin bei der Debeka ( "mein Vertreter war ja nicht meh da" und ich hatte innerhalb von 3 Monaten 3 neue , auch nicht schlecht).
    Ich hatte dann einen Termin wegen der Unfallversicherung , leider habe ich bis zum Ende keine Antwort bekommen aber dafür sollte ich dringend mal meine Haftpflichtversicherung neu ausrichten.
    Das Ende vom Lied ist das ich schon 3 Versicherungen bei der Debeka gekündigt habe weil ich einfach auch keine Antworten auf meine Fragen bekommen habe. Die Kollegen waren sicher alle gut in ihrer Sparte aber ich wollte was über meine UNfallversicherung wissen und nicht über meine Haftpflicht!! That life :eek::eek::eek::eek::eek:

    Nun, was soll ich zu dieser “kleinen Randbemerkung” oder deren Zweck dies hier zu posten sagen?! Sie steht ja in keinerlei Zusammenhang zum Thema! Wenn die Situation so war, wie von Ihnen beschrieben, finde ich das sehr bedauerlich! Da hat man sich dann bei der Debeka vor Ort nicht gerade mit Ruhm bekleckert. Ich kann Ihnen allerdings versichern, dass ein solcher Umstand in meinem Zuständigkeitsbereich niemals passieren würde! Sollten hier noch Fragen offen sein, deren Klärung Sie wünschen, werde ich natürlich auch diese gern beantworten!


    Mfg
    Aggi
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    Standard AW: LV und VAG § 89

    grundsätzlich gilt immer noch als goldene Regel, keine Kapitallebensversicherungen neu abzuschließen. Hauptgründe sind Intransparenz, miese Rendite und mangelnde Flexibilität.
    Die zweite goldene Regel besagt, dass Altverträge niemals gekündigt werden sollten, da die hohen Provisionen bereits bezahlt sind und vor dem Hintergrund aktuell niedriger Marktzinsen die relativ hohen Garantiezinsen durchaus attraktiv sind. Darüber hinaus kann die Ablaufleistung immer noch steuerfrei vereinnahmt werden.
    Ein Wechsel verstößt daher gegen beide Regeln. Genauso gut kann man sich in beide Knie schießen...

  8. Avatar von Mike Spezi
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    Hallo Aggi,

    hier zunächst ein Tip!

    Wenn Sie ein Thema weiterführen wollen, sollten Sie auch da wieder schreiben wo sie dieses begonnen haben. Sonst können die Leser keinen Zusammenhang mehr ableiten.

    Hier also der Link:

    LV und VAG § 89

    Ich werde Ihren Post hier dort einfügen.
    Sobald ich Zeit finde werde ich auch darauf antworten.

    mfg
    mike
    __________________
    Mike Niedermeyer
    Bezirksleiter
    https://www.debeka.de/mia/Mike_Niedermeyer/index.




    Update
    Hallo,
    wie versprochen ein kleines Update der Beratung:
    Angeboten wurden 2 Varianten : beide Fondsgebundene Rentenversicherung mit Garantieleistung.
    Renditen bei beiden zwischen 0% und 9 % (immer in 3% schritten).
    Garantierte Überschussbeteiligung 1,75% mit dem Hinweis da diese demnächst auf 0,8 % abgesenkt wird, also schnell zuschlagen !
    Es handelt sich um gemanagte Fonds , also absolut Risiko frei , nach erneutem Nachfragen zumindest ein geringes Risiko!
    Ein Angebot vom Volkswohl und eins von Condor, wobei Volkswohl der klare Favorit ist , hier kann ich mein ganzen Kapital ( von der alten LV) gleich versenken was bei Condor nicht geht.

    Tarif / FWR mit Zusätzen
    Zitat:
    Nicht für die Beitragsgarantie benötigtes Vertragsguthaben ( das so genannte freie Anteilguthaben) wird in den von ihnen gewählten Fonds angelegt:
    Carmignac P 50% ( macht im Jahr ca. 8% bei geringem Risiko ) lol , das ganze durch Wertsicherungsgeschäfte , Inflationwerte werden verkauft
    Carmignac I 30%
    Templeton 20%
    Wie hoch ist den jetzt das nicht benötigte Vertragsguthaben ?????????
    Diese Antwort muss ich schuldig bleiben.

    Es besteht weiterhin die Möglichkeit am Ende der Laufzeit eine Dynamische Auszahlung zu machen ( pro Monat eine Auszahlung die sich dann jedes Jahr steigert)
    Ich habe das gerade mal nachgerechnet bei keiner der 3 Varianten bekomme ich das gesamte Kapital wieder ( Ich habe mal angenommen das ich nach Rentenbeginn noch 15 Jahre lebe, ich denke das könnte die Statistik sein. Am schlechtesten fährt man mit einer Auszahlungsdynamik von 2,5%.

    Ich hatte daraufhin auf § VAG 89 hingewiesen und wie er jetzt dazu steht !!??
    Abfällig, das Interessiert mich nicht , das kenne ich natürlich aber mal ganz im Ernst: Das kann doch gar nicht passieren. Das ist bis jetzt nur einmal vorgekommen und dann springt die „Protector Versicherung“ ein ( ich hoffe ich habe das richtig geschrieben).
    Also alles nur heiße Luft kein Grund zur Panik es handelt sich schließlich um eine sehr gute Versicherung, ich habe alle meine Versicherungen auf dieses Unternehmen gedreht.

    Tja was soll man davon halten ?
    Eins ist klar es wird schwer das Geld selbst anzulegen und damit noch ein vernünftige Rendite zu erwirtschaften.

    Mfg
    Aggi

  9. Avatar von Mike Spezi
    Mike Spezi ist offline

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    Standard AW: LV und VAG § 89

    Also, wie gesagt, hier wieder beim Ursprung!


    Zitat Zitat von Mike Spezi
    Hallo Aggi,

    hier zunächst ein Tip!

    Wenn Sie ein Thema weiterführen wollen, sollten Sie auch da wieder schreiben wo sie dieses begonnen haben. Sonst können die Leser keinen Zusammenhang mehr ableiten.

    Hier also der Link:

    LV und VAG § 89

    Ich werde Ihren Post hier dort einfügen.
    Sobald ich Zeit finde werde ich auch darauf antworten.

    mfg
    mike
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    Mike Niedermeyer
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    https://www.debeka.de/mia/Mike_Niedermeyer/index.


    Also, wie gesagt, hier wieder beim Ursprung!

    Update
    Hallo,
    wie versprochen ein kleines Update der Beratung:
    Angeboten wurden 2 Varianten : beide Fondsgebundene Rentenversicherung mit Garantieleistung.
    Renditen bei beiden zwischen 0% und 9 % (immer in 3% schritten).
    Garantierte Überschussbeteiligung 1,75% mit dem Hinweis da diese demnächst auf 0,8 % abgesenkt wird, also schnell zuschlagen !
    Es handelt sich um gemanagte Fonds , also absolut Risiko frei , nach erneutem Nachfragen zumindest ein geringes Risiko!
    Ein Angebot vom Volkswohl und eins von Condor, wobei Volkswohl der klare Favorit ist , hier kann ich mein ganzen Kapital ( von der alten LV) gleich versenken was bei Condor nicht geht.



    Hallo Aggi, langsam bin ich wirklich besorgt, ob Sie hier auch wirklich verstehen um was es hier geht!!

    Das ist ja als ob sich ein Hund selbst in den Schwanz beisst!
    Oder um es mit Peter Scholl-Latour's Worten zu sagen:
    "Der Dummheit des Menschen ist nach obenhin keine Grenze gesetzt!"

    Ich will hier mal zusammenfassen!

    Das ist nun also die "TOP - Weltneuheit" die Ihr Herr Vertreter , oder sollte ich lieber sagen Verkaufsschwindler andrehen will.
    Ich fall wirklich gleich vom Hocker! Eine Rentenpolice mit 1,75% Garantiezins, bei der die gezahlten Beiträge garantiert werden und die Erträge auf Fondsbasis erwirtschaftet werden sollen!
    Dieser Müll wir schon seit über 20 Jahren verkauft. Super finde ich auch das angedachte Modell beim späteren Bezug. !!!Hellseher ist er also auch und versucht Sie unter Druck zu setzen, indem er eine weitere Absenkung des Garantiezinses auf 0,8 % herbeischwindelt!
    Sie sollen also jetzt eine 17 Jahre alte, kostenbereinigte Garantie - Police mit 4% Garantiezins und bereits gutgeschriebenen Überschüssen und einer steuerfreien Ablaufleistung kündigen, um eine neue fondsgebundene Beitragsgarantierte 1,75 % Rentenpolice mit nachgelagerter Steuerpflicht, behaftet mit erneuten Abschlußkosten, höheren Provisionen, renditeschädlicheren kürzeren Laufzeit, zusätzlichen Fondsmanagementkosten in der Sparphase und nachgelagert , abzuschließen???!!!!!
    Mensch, wachen Sie auf!! Das merkt doch selbst ein Vorschulkind, dass da was faul ist! PMK hat es auf den Punkt gebracht.


    Von (Jahr) Bis (Jahr) Garantiezins 1960 1987 3,0 Prozent 1987 1995 3,5 Prozent 1995 1.7.2000 4,0 Prozent 1.7.2000 31.12.2003 3,25 Prozent 1.1.2004 31.12.2006 2,75 Prozent 1.1.2007 31.12.2011 2,25 Prozent 1.1.2012 1,75 Prozent



    Tarif / FWR mit Zusätzen
    Zitat:
    Nicht für die Beitragsgarantie benötigtes Vertragsguthaben ( das so genannte freie Anteilguthaben) wird in den von ihnen gewählten Fonds angelegt:
    Carmignac P 50% ( macht im Jahr ca. 8% bei geringem Risiko ) lol , das ganze durch Wertsicherungsgeschäfte , Inflationwerte werden verkauft
    Carmignac I 30%
    Templeton 20%
    Wie hoch ist den jetzt das nicht benötigte Vertragsguthaben ?????????
    Diese Antwort muss ich schuldig bleiben.

    Vielleicht lassen Sie sich hier mal die entsprechenden WKN Nummer zu den Fonds mitteilen! Temp. - Fonds gibt es in zig Variationen!


    SECURASSET S.A. 'APO CARMIGNAC PROT.ANL'10(15) (WKN A1AY1




    Carmignac Investissement A (WKN A0DP5W)





    Na, das sieht doch wirklich nach gewaltiger Rendite aus!!!!

    Es besteht weiterhin die Möglichkeit am Ende der Laufzeit eine Dynamische Auszahlung zu machen ( pro Monat eine Auszahlung die sich dann jedes Jahr steigert)
    Ich habe das gerade mal nachgerechnet bei keiner der 3 Varianten bekomme ich das gesamte Kapital wieder ( Ich habe mal angenommen das ich nach Rentenbeginn noch 15 Jahre lebe, ich denke das könnte die Statistik sein. Am schlechtesten fährt man mit einer Auszahlungsdynamik von 2,5%.

    Bei Ihrer bestehenden Versicherung bekommen Sie schon das ganze Kapital und das auch noch steuerfrei! Da können Sie ganz allein entscheiden, ob Sie sich die Summe als Rente auszahlen wollen, oder als ein Entnahmedepot über eine bestimmte Laufzeit, etc. Alle Optionen sind besser, als das was Ihnen hier versucht wird anzudrehen!

    Ich hatte daraufhin auf § VAG 89 hingewiesen und wie er jetzt dazu steht !!??
    Abfällig, das Interessiert mich nicht , das kenne ich natürlich aber mal ganz im Ernst: Das kann doch gar nicht passieren. Das ist bis jetzt nur einmal vorgekommen und dann springt die „Protector Versicherung“ ein ( ich hoffe ich habe das richtig geschrieben).
    Also alles nur heiße Luft kein Grund zur Panik es handelt sich schließlich um eine sehr gute Versicherung, ich habe alle meine Versicherungen auf dieses Unternehmen gedreht.

    Dazu hatte ich mich ja weiter oben schon geäußert. Wenn so eine Situation eintreten sollte, ist meist der ganze Finanzmarkt betroffen.
    Ein Restrisiko wird es immer geben. Wenn der Herr Verkäufer in der Tat seine Versicherungen auf dieses Produkt "gedreht" haben sollte ( was ich nur für eine verkaufsförderliche Floskel halte ) , dann ist er nicht nur seinen Kunden gegenüber ignorant, sondern noch dämlicher als ich es für möglich halten könnte!

    Tja was soll man davon halten ?
    Eins ist klar es wird schwer das Geld selbst anzulegen und damit noch ein vernünftige Rendite zu erwirtschaften.

    Hier sind Sie wieder auf der Linie Aggi! Selbst die "Finanzprofis" sind zur Zeit nicht in der Lage den Finanzmarkt der Zukunft einzuschätzen und halten sich mit verbindlichen Anlageempfehlungen äußerst bedeckt!
    Ein Grund mehr hier Haustüreintretern nicht in die Falle zu gehen!

    Mfg
    Aggi

    mfg
    mike

  10. Avatar von Birgit
    Birgit ist offline

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    Standard AW: LV und VAG § 89

    Zitat Zitat von Aggi
    ....
    Es handelt sich um gemanagte Fonds , also absolut Risiko frei , nach erneutem Nachfragen zumindest ein geringes Risiko!

    Na,das ist ja mal eine Aussage.

    Seit wann sind gemanagte Fonds risikofrei

  11. Avatar von Aggi
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    Standard AW: LV und VAG § 89

    Hallo
    ok ich dachte es würde die Sache einfacher mit einem Update machen , sorry.
    @ Mike: Vielen Dank für die Einschätzung:
    "Der Dummheit des Menschen ist nach obenhin keine Grenze gesetzt!"
    Bei diesem Termin wollte ich eigentlich nur mal die Reaktion des Vertreter sehen. Für mich stand vor dem Termin schon fest wie es ablaufen wird, komischer Weise ähnlich dem auf der Seite finanzparasiten.de beschrieben Zufall eben!
    Vielen Dank für die Auflistung , danke!

    Wie hoch ist den jetzt das nicht benötigte Vertragsguthaben ?????????
    Diese Antwort muss ich schuldig bleiben.

    Vielleicht lassen Sie sich hier mal die entsprechenden WKN Nummer zu den Fonds mitteilen! Temp. - Fonds gibt es in zig Variationen!
    Die Antwort bleibe ich weiterhin schuldig aber die WKN habe ich inzwischen gefunden: A0DPW0 und A0PGS3








    Bei Ihrer bestehenden Versicherung bekommen Sie schon das ganze Kapital und das auch noch steuerfrei! Da können Sie ganz allein entscheiden, ob Sie sich die Summe als Rente auszahlen wollen, oder als ein Entnahmedepot über eine bestimmte Laufzeit, etc. Alle Optionen sind besser, als das was Ihnen hier versucht wird anzudrehen!
    Die Option der Gesamtauszahlung gibt es hier auch , hatte ich vergessen zu erwähnen, sorry.

    Dazu hatte ich mich ja weiter oben schon geäußert. Wenn so eine Situation eintreten sollte, ist meist der ganze Finanzmarkt betroffen.
    Ein Restrisiko wird es immer geben. Wenn der Herr Verkäufer in der Tat seine Versicherungen auf dieses Produkt "gedreht" haben sollte ( was ich nur für eine verkaufsförderliche Floskel halte ) , dann ist er nicht nur seinen Kunden gegenüber ignorant, sondern noch dämlicher als ich es für möglich halten könnte!
    Sehe ich auch so. Mann kann nicht alles wissen aber man sollte dann doch zumindest nachlesen !

    @ PMK
    grundsätzlich gilt immer noch als goldene Regel, keine Kapitallebensversicherungen neu abzuschließen. Hauptgründe sind Intransparenz, miese Rendite und mangelnde Flexibilität.
    Da sehe ich genauso

    Die zweite goldene Regel besagt, dass Altverträge niemals gekündigt werden sollten, da die hohen Provisionen bereits bezahlt sind und vor dem Hintergrund aktuell niedriger Marktzinsen die relativ hohen Garantiezinsen durchaus attraktiv sind. Darüber hinaus kann die Ablaufleistung immer noch steuerfrei vereinnahmt werden.
    Ein Wechsel verstößt daher gegen beide Regeln. Genauso gut kann man sich in beide Knie schießen...
    Hier gehen die Meinungen auseinander, warum sollte ich eine Police behalten wenn evtl. ( was keiner weiß) der total verlust drohen kann (VAG §89)??
    Es könnte natürlich schwarzmalerei sein oder eben auch nicht.

    @Birgit
    Seit wann sind gemanagte Fonds risikofrei
    Keine Ahnung aber mache Vertreter sagen eben alles um ihre Produkte zu verkaufen


    Mfg
    Aggi