Neben Riester, Gesetzlich, BAV auch noch Rürup?

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  1. Avatar von michaelxxx
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    Standard Neben Riester, Gesetzlich, BAV auch noch Rürup?

    Hallo zusammen,

    auf der Suche nach einer Altervorsorge bin ich auf dieses Forum gestoßen und hätte eine Frage an Euch.

    Ich habe schon mehrere Altersabsicherungen getroffen.

    - ich habe eine Riester Rente
    - ich habe eine BU mit Rückzahlung
    - ich habe eine betriebliche Altervorsorge
    - und natürlich die gesetzliche Rente

    Mit diesen heute angenommenen jeweiligen Auszahlungen würde ich aktuell meine Wunschrente mit 65 bekommen.

    Jetzt gibt es ja aber (bis ich 65 bin) auch noch den Kaufkraftverlust, den man nur zu gerne in seiner Berechnung vergisst

    Um diese Lücke des Kaufkraftverlustes zu schließen, hat mir mein Finanzberater jetzt empfohlen, zusätzlich noch eine Rürup Basisrente abzuschließen.

    Dazu muss man wissen, das ich zum einen normal fest Angestellt bin und zudem aber auch eine selbstständige Tätigkeit habe.

    Ich weiß es es sicher nicht einfach das pauschal zu beantworten, aber jetzt noch zusätzlich eine Rürup Rente für mich Sinn? Ist es gut die Altersvorsorge in so viele unterschiedliche Sachen aufzusplitten oder sollte man lieber mehr in eins investieren?

    Grüße
    Michael

  2. Avatar von Matthew Pryor
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    Standard AW: Neben Riester, Gesetzlich, BAV auch noch Rürup?

    Hallo Michael,
    zunächst einmal etwas Grundsätzliches:
    Dazu muss man wissen, das ich zum einen normal fest Angestellt bin und zudem aber auch eine selbstständige Tätigkeit habe.
    Weiss das der BU-Versicherer?
    Und wollen Sie sich wirklich komplett an Versicherungslösungen binden oder treffen Sie aktuell auch andere Arten der Vorsorge?Aktien,Anleihen,Tages- und/oder Festgelder?Fonds?

  3. Avatar von michaelxxx
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    Standard AW: Neben Riester, Gesetzlich, BAV auch noch Rürup?

    ja, das weiß der BU Versicherer.

    Und wollen Sie sich wirklich komplett an Versicherungslösungen binden oder treffen Sie aktuell auch andere Arten der Vorsorge?Aktien,Anleihen,Tages- und/oder Festgelder?Fonds?
    Ich habe ein Tagesgeldkonto. Die Welt der Aktien, Anleihen, Fonds etc. ist leider nicht die meine.

  4. Avatar von Matthew Pryor
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    Standard AW: Neben Riester, Gesetzlich, BAV auch noch Rürup?

    Ihnen scheint es vornehmlich darum zu gehen,Steuern zu sparen.Nutzen Sie denn im Rahmen der bAv und von Riester die gegebenen Fördergrenzen maximal aus?Und welche Art von Riestervertrag besparen Sie?Klassische oder fondsgebundene Rentenversicherung?Banksparplan?Fondssparplan?
    Welchen Durchführungsweg nutzen Sie für die bAv?Ìst der von Ihrem Arbeitgeber vorgegeben?Welchen Anbieter haben Sie gewählt?Ist dieser vom Arbeitgeber vorgegeben?
    Erhalten Sie vL von Ihrem Arbeitgeber?Falls ja,wie werden diese genutzt?
    Was war der Grund,weshalb Sie sich bei der BU für die Überschussverwendung der verzinslichen Ansammlung entschieden haben?

    Sie sehen,es bleiben einige fragen offen.Aber die Antwort auf die Frage ,ob Rürup sinnvoll ist oder nicht,lässt sich nun einmal nicht über das Knie brechen.Schon gar nicht in einem Forum.
    Vielleicht konnte ich Ihnen ja trotzdem den einen oder anderen Denkanstoß geben...

  5. Avatar von EasyD
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    Standard AW: Neben Riester, Gesetzlich, BAV auch noch Rürup?

    Zitat Zitat von michaelxxx
    Ist es gut die Altersvorsorge in so viele unterschiedliche Sachen aufzusplitten oder sollte man lieber mehr in eins investieren?
    Da die Förderfähigkeit in den einzelnen Sparten ja immer nur bis zu gewissen Summen begrenzt ist, macht es durchaus Sinn auf mehrere Modelle zurück zu greifen.

    Die Rürup- bzw. Basisrente macht immer dann Sinn, wenn sie einen hohen Steuersatz haben und sie wert auf eine lebenslange Rentenzahlung legen, da es hier kein Kapitalwahlrecht gibt.

    Völlig berechtigt ist der Einwand von Matthew Pryor hinsichtlich der Risikostreuung. Hier kann aber auch eine Immobilie, selbstgenutzt oder vermietet, evtl. interessant sein.

    Wenn ihnen ihr Finanzberater eine Empfehlung ausspricht, dann sollte da ja auch eine Begründung hinter stecken. Und das sollte aus meiner Sicht eine Berechnung von diesem sein mit den zu erwartenden Ansprüchen von ihnen und ihrer angegebenen Wunschrente inklusive Kaufkraftverlust. Dieses und den für sie zu erwartenden Steuerrückfluss würde ich mir an ihrer Stelle von ihm nochmal aufzeigen lassen, um ein Bild über die Sinnhaftigkeit zu erhalten.
    Daniel Hillebrecht
    Finanzberater aus Göttingen

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