Prüfung Gesamtpaket , offene Fragen

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  1. Avatar von Syro
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    Hallo Ihr Lieben,

    ich bin Azubi,21 Jahre alt, habe momentan 800€ Einkommen (alles berücksichtigt) und kann monatlich trotz eigener Wohnung und Hobbies 150€ sparen. Hausrat und Haftpflicht ist vorhanden und nun fehlt noch die BU etc. Und hier meine erste Frage, was benötigt man tatsächlich und was wird einem meist nur mit "aufgebrummt"? VL bekomme ich leider keine.

    Ich war bei der Huk und habe mich danach von einem Vermögens- und Anlageberater "hoffentlich unabhängig, weiß man ja nie" beraten lassen und habe eine "Idee" ,wie was sein könnte, als rund um sorglos Paket, erhalten, welches ich euch als Pdf im Link zum download angefügt habe. Die Konditionen sind für mich auf dem ersten Blick besser als bei der Huk gewesen , allerdings möchte ich das Ganze noch einmal von euch überprüfen lassen wollen, um halbwegs auf der sicheren Seite zu sein. Auf Seite 2 , im Kleingedruckten, sind die Konditionen für die BU gelistet, welche mir etwas spanisch vorkommen, ich hoffe ihr könnt mir dazu mehr sagen, denn ich befürchte, dass laut den dort angegebenen Konditionen nach 5 Jahren die BU viel zu teuer ist, da man ja mehr zahlen muss, um die 1000€ zu halten, bis dahin verdiene ich aber vielleicht bereits mehr und möchte/muss mehr absichern, was das Ganze zu teuer gestaltet oder über dem Schnitt liegt. Ich hoffe ihr könnt einmal einen Blick darauf werfen. Die 8€ noch was sind der Mindestbeitrag für Riester, wenn ich mich richtig entsinne, da er meinte, dass man die Zulagen abgreifen soll und damit nichts falsch machen kann und später immer noch mehr einzahlen kann (ich solle mich auf meine Ausbildung konzentrieren und mein angestrebtes Ziel eines Autos nach der Ausbildung verfolgen) und er versucht mir ein dynamisches Konzept aufzustellen. Ist das mit der Riester so ok bzw. richtig? Die Punkte Riester , BU und welche Versicherungen notwendig sind würden mich besonders interessieren. Danke im Voraus.

    LG Fabian

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  2. Avatar von Daukind
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    Wenn Du dem Vermögens- und Anlageberater kein Honorar zahlen musstes, war die Beratung ganz sicher nicht unabhängig.

  3. Avatar von Peter Wolnitza
    Peter Wolnitza ist offline

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    Moin,

    in Kurzversion:
    Private Haftpflichtversicherung: sehr wichtig
    BU-Versicherung: sehr wichtig, es sei denn, Du lebst schon im wesentlich von Einkünften aus Kapitalvermögen oder Vermietung und Verpachtung
    Hausratversicherung: Naja, kann man machen, ist aber nicht existenziell notwendig
    Krankentagegeld: sehr wichtig, es sei denn, ...s.o.

    Damit würde ich es im wesentlich auch erst mal gut sein lassen. Schone Deine Liquidität, lass Dir keine langfristigen Sparverträge aufschwatzen. Lass Dich auch nicht davon blenden, daß es an der ein oder anderen Stelle ein paar Euro Förderung gibt,
    sondern sichere erst mal nur die elementaren Risiken ab - s.o.
    Dann lege Deine übrige Liquidität erst mal so an, dass Du Reserven aufbaust, auf die Du jederzeit schnell zugreifen kannst. (5-6 Monatsgehälter) - dann beginne mit anderen Sparformen (ETF Sparpläne, Fondsparpüläne, evtl. Riester etc..etc..)
    Mach Dich da aber vorher am Besten selber ein wenig schlau zu dem Thema: Es gibt jede Menge Literatur, jede Menge Internetforen zu dem Thema.

    Die vorliegenden Angabote sind - ich formuliere es mal vorsichtig - alle suboptimal, gibt es alles bei anderen Gesellschaften zu niedrigeren Prämien und besseren Vertragsbedingungen.

    Der sog. Vermögensberater ist nichts anderes als Mitarbeiter eines Strukturvertriebes, die lediglich Produkte des Aachen Münchener Konzerns verticken dürfen. Finger Weg!
    Was der mit Dir gemacht hat, war keine Beratung sondern ein psychologisch geschickt aufgezogenes Verkaufsgespräch für allenfalls mittelklassige Produkte.

    Viele (regnerische) Grüße
    Peter Wolnitza
    PETER WOLNITZA GMBH
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  4. Avatar von uwehaensch
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    Dem Grundsätzlichen von Peter Wolnitza ist nichts hinzuzufügen.

    Zum dem Kram von der DVAG: Unfallversicherung ist zweitrangig vs. BU, die angebotene Unfallversicherung hat schlechte Bedingungen, ist zu teuer und ist ein absolute Mogelpackung. Lass Dich nicht von den 1000 Prozent blenden, der Verlauf der Progressionskurve ist extrem schlecht (signifikante Steigerung erst ab 90 % Invalidität und die wird extrem selten erreicht). Die BU ist suboptimal, zu teuer und kombiniert mit irgendeinem sauteuren fondgebundenen Schwachsinn. Insgesamt viel schönaussehendes Papier mit besch..... Inhalt.

  5. Avatar von Syro
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    Wow, das nenne ich mal tolle Antworten Vielen Dank erst einmal. Ich habe bereits 5000€ angespart, was nicht viel ist, aber meinem Alter entsprechend ordentlich sein dürfte, wohl gemerkt selbst erarbeitet Ich habe im Moment alles bei Moneyou für 1,15% Tagesgeld/Festgeld(vorzeitig kündbar und dann auf 0,7% abfallend) , vorerst besser als ein Sparbuch,aber worin kann ich zukünftig investieren, was für Riester Arten gibt es denn und wären für einen 21 Jährigen Azubi am besten geeignet? Denn ich würde gerne auch schon anfangen fürs Alter was bei Seite zulegen, aber eben sinnvoll und vllt. noch demnächst dann in 1-2 Jahren in etwas anders. Fondssparpläne habe ich schon mal gelesen, aber wie genau funktioniert das und was ist das? Meine letzte Frage wäre, ob Ihr gute Angebote bezüglich BU,Krankentagegeld,Unfallversicherung, Pflegeversicherung sinnvoll?,habt. Glaube lieber per Riester etc. was ansparen für wortwörtlich Alle Fälle, wie das Invaliden Dasein. Vielleicht habt Ihr ja schon gute Produkte und könnt was empfehlen. Danke für eure bisherige tolle Hilfe!!

    LG Fabian

  6. Avatar von Syro
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    Hey,

    wie sieht es aus, hat denn niemand eine Riesterversicherung, die er gut findet und empfehlen kann? Oder Unfallv. etc.?

    MfG

  7. Avatar von Peter Wolnitza
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    Moin,

    also Versicherungen, die man empfehlen kann, gibt es einige. Aber: Keiner kann wissen, ob die Dinger zu Deinem Anforderungsprofil passen. Das wird immer der Gegenstand einer guten Beratung sein: Was gibt es - was brauchst Du - was willst Du haben?
    (Absolute Kurzversion...). Deshalb wirst Du auch hier von den echten Profis, die Ihren Job ernst nehmen, ganz selten solche Aussagen hören wie: XY sind die Besten, YZ die schönsten. Das sind eher Pseudo Fakten von ahnungslosen Halbamateuren, die irgendwann, irgendwo mal was gelesen haben - oder schlimmstenfalls nach Bestätigung für den Käse lechzen, den sie selber irgendwann mal abgeschlossen haben, weil sie glaubten, das taugt was.
    Wenn jemand schon vor der Beratung weiss, was Du brauchst, ist höchste Gefahr im Verzuge. Nur so als Tipp. Es gibt leider keine Quick und Easy Empfehlungen, dazu sind die Themen einfach zu komplex.
    Peter Wolnitza
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  8. Avatar von DerSkeptiker
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    Zitat Zitat von Syro
    Hallo Ihr Lieben,

    ich bin Azubi,21 Jahre alt, habe momentan 800€ Einkommen (alles berücksichtigt) und kann monatlich trotz eigener Wohnung und Hobbies 150€ sparen. Hausrat und Haftpflicht ist vorhanden und nun fehlt noch die BU etc. Und hier meine erste Frage, was benötigt man tatsächlich und was wird einem meist nur mit "aufgebrummt"? VL bekomme ich leider keine.

    Ich war bei der Huk und habe mich danach von einem Vermögens- und Anlageberater "hoffentlich unabhängig, weiß man ja nie" beraten lassen und habe eine "Idee" ,wie was sein könnte, als rund um sorglos Paket, erhalten, welches ich euch als Pdf im Link zum download angefügt habe. Die Konditionen sind für mich auf dem ersten Blick besser als bei der Huk gewesen , allerdings möchte ich das Ganze noch einmal von euch überprüfen lassen wollen, um halbwegs auf der sicheren Seite zu sein. Auf Seite 2 , im Kleingedruckten, sind die Konditionen für die BU gelistet, welche mir etwas spanisch vorkommen, ich hoffe ihr könnt mir dazu mehr sagen, denn ich befürchte, dass laut den dort angegebenen Konditionen nach 5 Jahren die BU viel zu teuer ist, da man ja mehr zahlen muss, um die 1000€ zu halten, bis dahin verdiene ich aber vielleicht bereits mehr und möchte/muss mehr absichern, was das Ganze zu teuer gestaltet oder über dem Schnitt liegt. Ich hoffe ihr könnt einmal einen Blick darauf werfen. Die 8€ noch was sind der Mindestbeitrag für Riester, wenn ich mich richtig entsinne, da er meinte, dass man die Zulagen abgreifen soll und damit nichts falsch machen kann und später immer noch mehr einzahlen kann (ich solle mich auf meine Ausbildung konzentrieren und mein angestrebtes Ziel eines Autos nach der Ausbildung verfolgen) und er versucht mir ein dynamisches Konzept aufzustellen. Ist das mit der Riester so ok bzw. richtig? Die Punkte Riester , BU und welche Versicherungen notwendig sind würden mich besonders interessieren. Danke im Voraus.

    LG Fabian

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    Hi, bin selbst kein Fachmann, will dir trotzdem mal einen Rat geben. Gerade als Azubi hat man ja noch nicht das riesengroße Einkommen. Finde da sollte man schon schauen, dass man nicht zuviel versichert hat. Darf man fragen, was für ein Beruf du ausüben wirst? Finde das auch wichtig, wenn es um BU Versicherung geht. Wohnst du noch bei den Eltern? Finde Hausrat und Haftpflicht sehr überflüssig aktuell bei dir. Altersvorsorge würde ich vielleicht anfangen, je früher desto besser. Wie man hier überall liest solltest du vielleicht einen ETF Sparplan machen oder darüber nachdenken. Anbieter gibt es schon ab 25€ monatlich. Andere Versicherungen wie Hausrat, Haftpflicht, Rechtsschutz, Lebensversicherung und und und kommen in meinen Augen später. Also dann wenn man mehr verdient, ausgezogen ist, verheiratet ist, Kinder hat, Eigenheim usw.

    Herr Wolnitza spricht zwar von "Haftpflicht = sehr wichtig", wüsste aber nicht ganz warum. Habe damit auch erst später, als die Kinder kamen angefangen und bin gut durchs Leben gekommen. BU ist wichtig, ganz klar, jedoch macht in manchen Fällen einfach wenig Sinn. Wie schon gesagt, du bist jung und musst nicht auch nicht "überversichern", gerade mit nur einem Azubi Gehalt.

  9. Avatar von Peter Wolnitza
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    Moin,

    Zitat Zitat von DerSkeptiker
    Hi, bin selbst kein Fachmann
    Das merkt man.

    Zitat Zitat von DerSkeptiker
    Herr Wolnitza spricht zwar von "Haftpflicht = sehr wichtig", wüsste aber nicht ganz warum. Habe damit auch erst später, als die Kinder kamen angefangen und bin gut durchs Leben gekommen.
    Na, das war doch ein Klasse-Geschäft! 40.- € im Jahr gespart, dafür 5,10 Jahre lang mit dem Risiko eines u.U. 6 Stelligen Schaden durch die Gegend gelaufen - empfehle hier einfach mal zu lesen: §823 BGB
    Kleiner Hinweis: da gibt es keine Maximierung nach oben, die Haftung ist unbegrenzt.
    Wollen Sie echt ernsthaft darüber diskutieren, ob private Haftpflicht ein Risiko ist, das man absichern sollte? Setzen Sie mal Prämie in Relation zum versicherten Risiko - so als kleiner Denkanstoss....
    Aber klar, bei Ihnen ist es ja gut gegangen - also folgt daraus, dass man so eine Versicherung nicht braucht - und die 40.-€ , naja, wenn man das auf 100 Jahre hochrechnet..da kann man schon ein ordentliches Sümmchen sparen..

    Schönes Beispiel für diese halbgaren Tipps von Halb-Amateuren, die ich in meinem vorherigen Posting angesprochen habe. Empfehle dazu dringend: Dieter Nuhr

    Kopfschüttelnde Grüße aus Hessen
    Peter Wolnitza
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  10. Avatar von DerSkeptiker
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    Sie brauchen hier nicht derart auf mich einschlagen......Wie oben geschrieben, bin ich kein Fachmann. In diesem Fall hier, finde ich die 40€ herausgeworfenes Geld. Natürlich ist es nicht viel Geld. Auch haben Sie Recht, dass wenn es bei mir gutgegangen ist usw. Wollte damit aber was anderes ausdrücken. Er ist Azubi und wird wohl daheim wohnen. Ist man da nicht noch über seine Eltern versichert? Aber mir schon klar, der Versicherungsfachmann möchte am liebsten alles versichern, am besten gleich ab Geburt. Weil es könnte ja sein.......naja egal lassen wir das mal. Normal diskutieren gerne, bin ich dafür.

    PS: Habe auch nirgends geschrieben, er solle sich die nächsten 10 Jahre um eine Haftpflicht drücken, also bitte genau lesen. Fand es nur für den Moment, nicht für all zu wichtig. Das man diese haben sollte, steht außer Frage.

  11. Avatar von Peter Wolnitza
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    Zitat Zitat von DerSkeptiker
    Sie brauchen hier nicht derart auf mich einschlagen......Wie oben geschrieben, bin ich kein Fachmann.
    Bisher bemüh ich mich noch sehr, nicht allzu unangemessen zu reagieren. Seien Sie gewiss: wenn ich auf jemanden einschlage, dann sieht das anders aus. - im bildlichen Sinne gesprochen.

    Zitat Zitat von DerSkeptiker
    In diesem Fall hier, finde ich die 40€ herausgeworfenes Geld. Natürlich ist es nicht viel Geld. Auch haben Sie Recht, dass wenn es bei mir gutgegangen ist usw. Wollte damit aber was anderes ausdrücken. Er ist Azubi und wird wohl daheim wohnen. Ist man da nicht noch über seine Eltern versichert?
    Kann sein, kann aber auch nicht sein. Hier hilft nur ein Blick in die Vertragsbedingungen der Eltern - sofern die eine PHV haben. Wissen wir aber nicht, ob die eine haben. Oder hat Ihre Glaskugel was ausgespuckt?
    Aber nehmen wir mal an, die Eltern hätten eine: Wissen Sie, ob bei dem beruflichen Werdegang des Fragenden tatsächlich noch eine Mitversicherung gewährleistet ist?
    Ganz nebenbei: Er schreibt: "trotz eigener Wohnung!" - nix mehr mit wird "wohl daheim wohnen"
    (Wobei er schon daheim wohnt..nur eben woanders, als Sie das denken - kleines Wortspiel... )
    Wenn Sie geschrieben hätten: Vor Abschluss einer eigenen PHV sollten Sie die o.g. Punkte abklären, wäre ja alles ok gewesen.
    Aber den pauschalen Rat raus zuhauen: PHV brauchts nicht - genau so kommt es nämlich an, wenn jemand den Post evtl. nicht ganz so intensiv liest - ist einfach fahrlässig und für den Ratsuchenden brand gefährlich!-
    aber dafür spart er jedes Jahr 40.- €

    Sie wissen es eben nicht, Sie vermuten, raten und hoffen, gehen aber gleichzeitig hin und geben aufgrund dieser reichlich dürftigen Ausgangsbasis TIPPS und Empfehlungen. Ausgang ungewiss, aber das Risiko tragen ja nicht Sie, das trifft dann jemand anderen...

    Zitat Zitat von DerSkeptiker
    Aber mir schon klar, der Versicherungsfachmann möchte am liebsten alles versichern, am besten gleich ab Geburt. Weil es könnte ja sein.......naja egal lassen wir das mal. Normal diskutieren gerne, bin ich dafür.
    Auch diese unterschwellige Unterstellung ist Käse. Lesen Sie bitte mein erstes Posting zu dem Thema nochmal. Steht da irgendwo was von abschliessen, abschliessen, abschliessen?
    Da steht : Sehr wichtig, weniger wichtig, kann man machen, ist aber nicht existenziell notwendig. Und genau in dieser Reihenfolge und mit dieser Priorität sollten die Dinge auch abgearbeitet werden. Sichten - prüfen - reagieren.
    Das ist der Rat des Fachmannes - (auch wenn nun die Sachversicherungen nicht zu meinem Spezialgebiet gehören) Wenn Sie dann mein Posting nochmal genauer lesen, werden Sie feststellen, dass ich von gewissen Dingen sogar explizit abrate - das nur noch am Rande.
    Ihr Rat wäre dagegen wohl eher: Raten - Vermuten - wird schon gut gehen

    Zitat Zitat von DerSkeptiker
    PS: Habe auch nirgends geschrieben, er solle sich die nächsten 10 Jahre um eine Haftpflicht drücken, also bitte genau lesen. Fand es nur für den Moment, nicht für all zu wichtig. Das man diese haben sollte, steht außer Frage.
    Umso schlimmer. Ich hatte zwar extra geschrieben "5,10 Jahre" (wenn wir schon von genau lesen reden): Hier ergibt sich ja dann eine gigantische Beitragsersparnis über die Jahre.

    Ich verkneif es mir, das Nuhr Zitat nochmal einzublenden, wird sonst langweilig. Aber bedenken Sie bitte immer, was so leichtfertig raus gehauene Tipps und Empfehlungen für Auswirkungen haben können - bei aller verständlichen und berechtigten Skepsis gegenüber dem, was sich im Versicherungsmarkt abspielt.
    Peter Wolnitza
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  12. Avatar von DerSkeptiker
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    Ich gebe Ihnen da in allen Punkten Recht. Vielleicht habe ich auch überreagiert mit meiner Antwort. Schönen Tag noch.

  13. Avatar von Syro
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    Moin ,

    Vielen Dank für eure Hilfe bis hierhin

    Also ich wohne mit meiner Freundin in einer Mietwohnung, nicht mehr bei Mama Habe eine Hausrat- und Haftpflichtversicherung, weil es mir das bisschen Geld, was ich sparen kann, mir nicht wert ist, wenn ich am Ende wegen eines dummen Zufalls das 100 Fache zahlen muss.
    Einen ETF Sparplan habe ich mir noch nicht angeguckt aber klingt laut 2 min. google interessant, sind da 3 % aufwärts realistisch und mit Mindestbeiträgen von 25€ ja auch eine super Ergänzung zu meinen geplanten Autokauf und dem bisschen Geld, was ich im Moment nur zur Verfügung habe. Ist Riester denn in meiner Situation eine Option und besser als ein ETF Sparplan? und wo schließt man so etwas ab.Hat denn jemand sonst eine Idee für eine weniger individuell zu geschneiderte Unfallversicherung? Die Sparkasse hat nach ersten Infos auch eine BU, welche billiger ist als die bisher mir angebotene, wenn die auch die eine Klausel ausschließt, von der alle abraten, scheint es mir eine gute Alternative zu sein.

    LG Fabian

  14. Avatar von Peter Wolnitza
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    Zitat Zitat von Syro
    Moin ,

    Einen ETF Sparplan habe ich mir noch nicht angeguckt aber klingt laut 2 min. google interessant, sind da 3 % aufwärts realistisch und mit Mindestbeiträgen von 25€ ja auch eine super Ergänzung zu meinen geplanten Autokauf und dem bisschen Geld, was ich im Moment nur zur Verfügung habe.
    Ohne jetzt Experte für ETFs zu sein: ING DIBA - Konto+Depot kostenlos, denke, die haben auch einige ETFs im Topf - aber unter Vorbehalt, da können andere evtl. mehr dazu sagen
    2 min googlen sind aber ein wenig knapp, um sich ernsthaft mit dem komplexen Thema auseinander zu setzen...

    Zitat Zitat von Syro
    Ist Riester denn in meiner Situation eine Option und besser als ein ETF Sparplan?
    mal jenseits aller Rendite-Hochrechnungen: Mit Riester bindest Du Dir ein langfristiges Sparprodukt ans Bein, nichts, was in ein paar Jahren ggfls. kurzfristig realisierbar ist, um andere, wichtige Investitionen zu tätigen.
    Daher solltest Du Dir gut überlegen, Deine knappen finanziellen Ressourcen jetzt schon dafür anzulegen und zu binden. Im Zweifelsfalle verlierst Du halt ein paar Jahre Zinsen und Förderung (die sich der Staat hinten über die Steuern sowieso zum Teil wieder holt), hast dafür aber ein deutliches Plus an Flexibilität, Verfügbarkeit und Rendite.

    Zitat Zitat von Syro
    und wo schließt man so etwas ab.Hat denn jemand sonst eine Idee für eine weniger individuell zu geschneiderte Unfallversicherung? Die Sparkasse hat nach ersten Infos auch eine BU, welche billiger ist als die bisher mir angebotene, wenn die auch die eine Klausel ausschließt, von der alle abraten, scheint es mir eine gute Alternative zu sein.
    Unfall kann man machen, aaaber: Prio sollte die BU haben. Hier geht es um Deinen wichtigsten Besitz: Deine Arbeitskraft. Da solltest Du Dich erst mal umfassend informieren:
    - welche Klauseln verstecken sich im Kleingedruckten? (da gibt es einige, gerade bei der Sparkassenversicherung)
    - Welche davon sind für Dich wichtig, welche nicht? (kann man das heute für die Zukunft schon entscheiden?)
    - Welche Rentenhöhe sollte abgesichert werden? (welche Höhe akzeptiert der Versicherer bei einem Azubi?, wie sieht es mit Nachversicherungsotionen ohne Gesundheitsprüfung aus aus? - mit/ohne bestimmte Ereignisse?)

    Ich denke, dass es sich durchaus lohnt, in die Auswahl des richtigen BU-Bedingungswerkes einiges an Zeit zu investieren - genauso wie in die saubere Aufbereitung der Gesundheitshistorie (mit der häufigste Grund für Leistungsverweigerungen).
    Es hilft nichts, eine BU Police als Alibi in der Schublade zu haben - Sie muss im Ernstfall auch bezahlen.
    Dazu braucht es ein rechtssicheres Bedingungswerk ohne Interpretationsspielraum und zusätzlich Know How im Bereich der Leistungsdurchsetzung.
    Im schlimmsten Fall hat man jahrelang Beiträge gezahlt, ohne im Ernstfall Kohle zu sehen, weil sich der Versicherer wegen Klausel XY aus der Leistung wurstelt.
    Doppelt blöd, wenn der Versicherer damit auch noch Recht hat, weil es eben so in seinen Bedingungen steht, die man bei Antragstellung unterschrieben hat.
    Dreifach Blöd, wenn man selber bei der Antragstellung Fehler bei den Gesundheitsangaben gemacht hat.

    Letzter TIPP: Ne gescheite BU findet man weder bei den Strukkis von der DVAG noch am Bankschalter.
    Peter Wolnitza
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  15. Avatar von Syro
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    Dass Riester stark versteuert wird wusste ich bereits, aber das gilt doch für alle Kapitalerträge? Und 154€ sind da doch nicht zu toppen? Oder wird Riester noch stärker versteuert? Aussetzen oder verringern kann man ja auch bei Riester. Ich glaube , was die Erträge und das Versteuern anbelangt gibt es kaum Infos im Internet

    Was wäre, denn deine persönliche Anlaufstelle für eine BU, unter Berücksichtigung, dass es sich, wie immer, nur dabei um deine Meinung handelt

    Gibt es irgendwo eine Listung mit negativen Klauseln?

    LG Fabian

  16. Avatar von ErikL
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    als kleiner Tipp zwar nicht für ne BU aber für ne UV die dir ja auch angeboten wurde... Hab mir die
    Bedingungen nicht durchgelesen, aber solltest auf "alkoholklausel" achten,
    d.h das wenn ein unfall mit Alkohol im Spiel war auch dann die UV greift das ist leider immer noch nicht standart...

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