Von Stadt zu Land?

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  1. Avatar von Emir2005
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    Standard Von Stadt zu Land?

    Hallo, ich kann selber nicht entscheiden und weiß nicht ob ich richtig berechne. Würde gerne eure Meinungen holen.
    Erstmal über mich und meine finanzielle Situation
    1. Ich bin 38j, verheiratet, 2 kinder
    2. Ich bin beschäftigt, Frau hat sich gekündigt bekommt zurzeit AG 1 danach wird sie aber nicht vollzeit arbeiten
    3. Ich verdiene netto im Monat ca. 2500 € wenn ich nachtschicht habe ca 1000€ mehr
    4. Ich habe keine offene Kredite oder schulden
    5. Ersparnis : ca. 50tsd.

    Wohn Situation jetzt
    Mietwohnung in stadt
    Kaltmiete 595€
    100m2 4 Zimmer
    Schule gleich gegenüber der Wohnung
    Ich habe auch kleingarten 700 Meter entfernt von der Wohnung
    Entfernung zur Arbeit : 7 km, fahre mit Fahrrad
    Auto: pegaut 107 größere Auto brauche ich nicht. Das Auto bleibt bei meiner Frau für einkaufen etc.

    Wunsch Objekt
    Einfamilienhaus im Land
    In Zwangsversteigerung
    Baujahr 2011
    Grundstück 750m2
    Haus mit Garage 155m2
    Mit kleine Pool
    Entfernung zur Arbeit 45 km
    In 1km Kreis alles mögliche Einkauf Möglichkeiten, Schulen etc.
    Verkehrswert 270.000€ ( ich vermute aber dass ich da ein snäpchen machen kann mehr als 200.tsd möchte ich nicht bieten.)
    Da muss ich ein vernünftiges Auto kaufen und auto + benzinkosten mit berechnen
    Ich habe vor 240tsd kredit beantragen 30tsd selber einbringen. Zumindest werde so die Bank sagen

    So jetzt, wäre diese Investition überhaupt sinnvoll?
    Steigere ich durch den kauf des Hauses Lebensqualität oder im Gegenteil ( wegen 45km arbeitsweg)
    Kann ich mit diesem Gehalt das Haus versorgen?

    Was würdet ihr machen?

    Danke im voraus

  2. Avatar von brainy
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    Standard AW: Von Stadt zu Land?

    Bei 45 km Arbeitsweg steigert man seine Lebensqualtität nicht, da man täglich 1,5 - 2 Stunden im Auto sitzt.

    Weiter entstehen durch den verlängerten Arweitsweg Kosten. Bei unterstellten 0,20 EUR / km sind es 4-5 TEUR p.a., also rund 400 EUR monatlich.

    200.000 EUR Kredit sind auf 20 Jahre bei rund 2% Zinsen für etwa 1.000 EUR pro Monat zu haben. Also auch rund 400 EUR monatlich mehr.

    Weiter hat so ein Haus auch höhere Betriebskosten als eine Mietwohnung. Ist ja schließlich etwas Eigenens, was schön sein muß.

    Kann die Frau auf dem Land Arbeit finden? Ohne ihr Einkommen wird es m.E. doch sehr knapp.

  3. Avatar von Emir2005
    Emir2005 ist offline
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    Standard AW: Von Stadt zu Land?

    Zitat Zitat von brainy
    Bei 45 km Arbeitsweg steigert man seine Lebensqualtität nicht, da man täglich 1,5 - 2 Stunden im Auto sitzt.

    Weiter entstehen durch den verlängerten Arweitsweg Kosten. Bei unterstellten 0,20 EUR / km sind es 4-5 TEUR p.a., also rund 400 EUR monatlich.

    200.000 EUR Kredit sind auf 20 Jahre bei rund 2% Zinsen für etwa 1.000 EUR pro Monat zu haben. Also auch rund 400 EUR monatlich mehr.

    Weiter hat so ein Haus auch höhere Betriebskosten als eine Mietwohnung. Ist ja schließlich etwas Eigenens, was schön sein muß.

    Kann die Frau auf dem Land Arbeit finden? Ohne ihr Einkommen wird es m.E. doch sehr knapp.
    Danke für die Antwort.
    Der Weg dauert ca. Hin und zurück ca. 70 min.

    Das Auto würde mir mit sprit + Versicherung + Inspektion wie Sie geschrieben haben 400€ kosten

    200tsd Kredit werde ich nicht abbezahlen, entweder wird der Sohn irgendwann übernehmen oder das Haus wird verkauft ( Rente möchte ich in Heimatland verbringen) deswegen berechne ich von 35 Jahren %2 Tilgung, es macht dann 670€ im Monat.
    + Nebenkosten von 400€. Monatliche ausgabe nur für haus und auto. 1500€ uns bleibt 1000€ vom Gehalt + 368€ Kindergeld.

    Wenn ich das Haus weniger als sein wert kaufen kann und die Möglichkeit habe, falls nicht funktioniert nach 3 Jahre zu verkaufen, klingt mir nicht so schlecht

  4. Avatar von Malapascua
    Malapascua ist offline

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    Standard AW: Von Stadt zu Land?

    Zitat Zitat von Emir2005
    200tsd Kredit werde ich nicht abbezahlen, entweder wird der Sohn irgendwann übernehmen oder das Haus wird verkauft ( Rente möchte ich in Heimatland verbringen) deswegen berechne ich von 35 Jahren %2 Tilgung, es macht dann 670€ im Monat.
    + Nebenkosten von 400€. Monatliche ausgabe nur für haus und auto. 1500€ uns bleibt 1000€ vom Gehalt + 368€ Kindergeld.
    Von den 1369 gehen dann weg:

    Ca. 150€ für Strom, Internet und GEZ
    Nochmal 200€ für Auto Nr. 2 (deine Frau will ja mal was kaufen)
    Ca. 500€ für Lebensmittel und Drogerieartikel
    Ca. 100€ für Spielsachen (Minimum)
    Ca. 30€ für 2 Handyverträge
    Sport und Hobby?
    Urlaub im Heimatland?
    Neue Möbel?
    Minimum 250€ für Kleidung
    Lebensversicherung? Haftpflicht? Berunfsunfähigkeit?

    Das wird sich nicht ausgehen und da sind noch nicht mal die Kosten für die Instandshaltungsrücklage dabei.

    Wenn ich das Haus weniger als sein wert kaufen kann und die Möglichkeit habe, falls nicht funktioniert nach 3 Jahre zu verkaufen, klingt mir nicht so schlecht
    Derzeit gibt es keine Immobilien "weniger als sein Wert". Selbst wenn du jemand findest der dir das Haus wesentlich teurer abkauft musst du erst mal die Kaufnebenkosten wieder rein holen.... Und eine Bank finden die bei der wacklingen Finanzierung mitmacht. Ohne deine Frau wirst du das nicht schaffen.

  5. Avatar von Hanomag
    Hanomag ist offline

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    Standard AW: Von Stadt zu Land?

    Zitat Zitat von Malapascua
    Von den 1369 gehen dann weg:

    Ca. 150€ für Strom, Internet und GEZ
    Nochmal 200€ für Auto Nr. 2 (deine Frau will ja mal was kaufen)
    Ca. 500€ für Lebensmittel und Drogerieartikel
    Ca. 100€ für Spielsachen (Minimum)
    Ca. 30€ für 2 Handyverträge
    Sport und Hobby?
    Urlaub im Heimatland?
    Neue Möbel?
    Minimum 250€ für Kleidung
    Lebensversicherung? Haftpflicht? Berunfsunfähigkeit?
    Vergleiche Deinen Konsumhunger nicht mit dem anderer. Zumal hinreichend bekannt ist, dass Menschen mit Migrationshintergrund die Prioritäten noch anders setzen. Hier will ich mal meinen verstorbenen Schwiegervater zitieren, der zur Situation der Kriegsflüchtlinge und deren Nachkommen in den 60er-Jahren zu sagen pflegte:
    Die Flüchtlinge haben ihre Familien mit Hohlblocks gegründet, die Einheimischen dagegen mit der Glotze.

  6. Avatar von AndreasMakiavel
    AndreasMakiavel ist offline

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    Standard AW: Von Stadt zu Land?

    Guten Tag,
    als erstes finde ich das sehr gut dass du dir über deine Zukunft und die deiner Familie Gedanken machst und dich beraten lässt wie man in deiner aktuellen Situation die richtige Vorsorge trifft. Vorallem finde ich das Super das Du und deine Frau euch klare Ziele und Wünsche gesetzt habt. Hut ab und viel Erfolg euch zusammen. Die Lebensqualität würde durchaus auf der einen Seite steigen weil man dann in einem Einfamilienhaus lebt und das größere bessere Auto fährt, auf der anderen Seite sinken weil man dann sozusagen gefährlich lebt z.B was ist wenn du deine Arbeit verlierst? Wer tilgt das Darlehen dann ?
    Dazu steigt der Kostenapparat deutlich an
    Wegen des Autos und wegen der Tilgung.
    Dazu müsst ihr auch noch leben. Man hat dann deutlich weniger Geld für essen tanken usw. Dadurch sinkt die Lebensqualität stark.

    Folgendes:
    Um dir zu helfen bzw. dir einen Ratschlag geben zu können, müsste ich noch folgendes wissen und zwar:
    1. Wo wohnt ihr jetzt ?
    2. In welchem Gebiet möchtet ihr ein Haus haben ? Bundesland)Region)Stadt)
    3. Wo halten sich zur Zeit die Ersparnisse von 50.000€ auf ? Angelegt)Kopfkissen)Sachwert)
    Vorab kann ich schon mal dazu sagen dass ich von Zwangsversteigerungen nichts halte. Du musst dir das einfach mal so vorstellen.. Person A besitzt ein Haus, er kann es aber nicht mehr bezahlen und das Darlehen erst recht nicht. Die xyBank möchte ihr Geld wieder zurück haben und drückt Person A mit Post die Luft langsam zu. Das Amtsgericht leistet seinen Beitrag auch dazu. Person A ist nach einiger Zeit^^ (Frau abgehauen, Arbeit weg) gezwungen das Haus an die Bank oder wenn es ganz schlimm kommt, an das Amtsgericht abzugeben. Sie berechnen der Person A
    den aller niedrigsten Wert an und versteigern das Haus zum Höchstpreis.
    Ein Beispiel: Darlehen noch offen von -150.000 €. Versteigerung wird nur +60.000 € berechnet = -90.000€ Schulden. Person A hat außerdem die Gerichtskosten usw zu tragen und ist bis zu seinem Rentenalter verschuldet.

    Ihr würdet euch dann solch ein Haus kaufen..
    Viele die sich was ersteigert haben, haben so ein Schicksal getroffen wie Person A
    Zudem ganzen weiß man leider nicht ob und mit viel das Grundstück verschuldet ist.
    Ihr müsst das mal von einer anderen Seite sehen. Das Amtsgericht hat Person A mehrmals über längere Zeit ermahnt, Briefe verschickt das machen ja alles Mitarbeiter und die kosten ein Haufen Kohle. Der Staat hätte das Geld in dieser Zeit Viel sinnvoller verwenden können und das legen sie zum Großteil auf die Person A um.
    Lösungsvorschlag
    Ganz Wichtig wäre bei einem Profi oder Experten eine Finanzanalyse durchzuführen (nicht bei einer Bank!)
    Wenn Du in der Nähe Göttingen oder Hamburg gewohnt hättest oder bereit wärst anzureisen dann würde ich dir mit einer 99,9%igen Erfolgsquote helfen können.
    Man muss wie ich das erkennen kann:
    eure Einnahmen/Ausgaben optimieren.
    Passives Einkommen erstellen.
    Eigene Arbeitskraft absichern.
    Ausführlich rund um das Thema Die Immobilie informieren lassen.
    Und eine ständige Betreuung suchen (nicht bei der Bank)
    Und Möglichst kostenlos !
    Mit all diesen Bereichen und noch mehr beschäftige ich mich jeden Tag und habe schon mehreren Familien in solch einer bescheidenen Situation erfolgreich helfen und anschließend betreuen können.
    Dazu müsstest du allerdings in die nähe Hamburg kommen.
    Andernfalls kann man das ganze per Email oder Telefon gestalten.
    Vorausgesetzt du bist dazu bereit.
    Dein Vorteil wäre du sparst Geld, sparst Zeit, und sparst Nerven.
    Ich denke das wäre genau das richtige für dich.
    Egal wofür ihr euch entscheidet, Ich hoffe dass alles sehr gut verläuft.
    Viel Erfolg und viel Glück

    Mfg

  7. Avatar von Malapascua
    Malapascua ist offline

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    Standard AW: Von Stadt zu Land?

    Zitat Zitat von Hanomag
    Vergleiche Deinen Konsumhunger nicht mit dem anderer.
    Das ist das absolut unterste Minimum für 4 Personen, mit Konsum hat das schon lange nichts mehr zu tun.

  8. Avatar von Dandei
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    Standard AW: Von Stadt zu Land?

    also ich wohne sehr lange aufm land und finde es hier auch sehr gemütlich und die größeren städte sind auch
    nicht so weit weg
    =)
    von daher

  9. Avatar von Lars04
    Lars04 ist offline

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    Standard AW: Von Stadt zu Land?

    Habe auch schon beides erlebt und mich an beiden Orten wohlgefühlt. Es kommt immer etwas auf die eigenen Ansprüche an, auf dem Land bekommst du Erlebnisse die du in der Stadt nicht haben wirst und natürlich auch umgedreht. Was mir aus der Finanziellensicht aufgefallen ist, man gibt auf de Land weniger Geld aus. Was sich auf Grund des Internetkonsums aber inzwischen erledigt haben dürfte.

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