ich würde gerne mal eure Einschätzung zu einer möglichen Finanzierung hören.
Aktuell bewohnen wir ein EFH, das wir 2018 gekauft und umfassend saniert haben.
Darauf bestehen noch ca. 124.000 € Restschuld, der aktuelle Marktwert liegt grob bei 390.000 €. Die monatliche Kreditrate beträgt aktuell 950 €.
Das Haus soll perspektivisch im Bestand bleiben und vermietet werden.
Zusätzlich besitzen wir eine vermietete ETW, die lastenfrei ist und aktuell 300 € Kaltmiete monatlich bringt.
Nun haben wir ein weiteres Objekt ins Auge gefasst, das wir langfristig selbst nutzen möchten, in den ersten Jahren aber voraussichtlich vermieten würden.
Eckdaten des neuen Objekts:
Kaufpreis ca. 280.000 €
- zwei Wohneinheiten nach Sanierung
- umfassende Entkernung und Sanierung erforderlich
- aktuell geschätzter Sanierungsbedarf ca. 400.000 €
Ziel wäre eine förderfähige energetische Sanierung über KfW 261
erwartete Kaltmiete nach Fertigstellung insgesamt ca. 2.200 € monatlich
Frisches Eigenkapital möchten wir möglichst nicht einsetzen.
Unser Haushaltsnettoeinkommen liegt bei ca. 8.700 € monatlich inklusive Kindergeld für sechs gemeinsame Kinder.
Mich würde interessieren, welches Finanzierungskonstrukt ihr hier grundsätzlich für sinnvoll oder überhaupt machbar haltet. Insbesondere: Kauf und Sanierung über eine Gesamtfinanzierung oder getrennte Bausteine? Wie sinnvoll ist die Einbindung von KfW 261? Würdet ihr freie Beleihungswerte aus EFH und ETW mit einbeziehen? Wie werden zukünftige Mieteinnahmen aus dem neuen Objekt und später ggf. aus dem bisherigen EFH berücksichtigt? Und wie überbrückt man sinnvoll die Zeit zwischen Kauf und Bezugs-/Vermietungsfertigkeit, in der bereits Zinsen laufen, aber noch keine Mieteinnahmen vorhanden sind?
Ist das aus eurer Sicht grundsätzlich darstellbar oder bereits zu ambitioniert?