Eigenheim selber bauen oder ein Fertighaus kaufen?

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  1. Avatar von RitterRost
    RitterRost

    Standard Eigenheim selber bauen oder ein Fertighaus kaufen?

    Guten Abend.

    Weil ich mich jeden Monat über die viele Miete ärgere, die ich bezahle, würden meine Freundin und ich gerne bald ein Haus bauen oder kaufen. Die Eltern meiner Freundin haben ein Baugrundstück auf dem Land, das wir nutzen könnten. Bisher haben wir uns aber noch nicht eingehend mit dem Thema beschäftigt. Jetzt stand die Frage im Raum, ob es günstiger oder sinnvoller ist zu bauen oder etwa ein Fertighaus zu kaufen. Beides müssten wir ohnehin finanzieren lassen. Was ist überschaubarer, d.h. worauf haben wir einen größeren Einfluss und was ist in jedem Fall teurer?

    lg, RitterRost

  2. Avatar von Gutingia
    Gutingia ist offline

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    Standard AW: Eigenheim selber bauen oder ein Fertighaus kaufen?

    Hallo RitterRost,

    genau mit dieser Frage haben wir uns auch die letzten Wochen beschäftigt.

    Wir haben uns Angebote aller großen und bekannten Fertighaushersteller ins Haus kommen lassen und festgestellt, dass wir mit einem Massivhaus eines Bauträgers in unserer Gegend günstiger wegkommen. Mal abgesehen davon, dass Banken bei der Beleihung Massivhäuser i.d.R. bevorzugen, weil der Werterhalt nachhaltiger ist.
    Die Baunebenkosten bleiben eigentlich immer gleich.....sowas wie Hausanschlüsse, Abtransport von Erde, Kelleraushub, etc.... bleiben ja die gleichen. Gut, Baustrom und Bauwasserkosten sind beim Massivhaus natürlich höher, aber das macht den Braten nicht fett.
    Lasst Euch doch einfach mal Angebote schicken, dann seht Ihr ja was das preislich ausmacht, achtet aber auf jeden Fall bei den Fertighausherstellern auf Qualität, nicht dass Ihr später überall Schimmel habt. Habe da schon so etliches gehört und es scheint Hersteller zu geben, die da anfälliger sind als andere.

    Liebe Grüße

    Gutingia

  3. Avatar von MikeMe
    MikeMe ist offline

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    Standard AW: Eigenheim selber bauen oder ein Fertighaus kaufen?

    Hey,

    habe mir grade mal dein Problem durchgelesen und da ich die selbe Rechnung auch schomn durchgeführt habe, wollte ich hier mal meine Variante hinterlassen.

    Ich habe es letztes Jahr nach langem sparen geschafft ein kleines Einfamilienhaus für meine Familie und mich bauen zu lassen. Genauso wie du stand ich vor der Wahl ein Massivhaus oder ein Fertighaus zu nehmen. Mir kams auch primär auf die Kosten an(natürlich sollte die Qualität auch stimmen) weil ich mich nicht großartig verschulden wollte. Habe dann ein bisschen das Internet durchforstet und habe ein, zwei Anbieter in die engere Wahl genommen. Im Endeffekt hab ich es dann mit https://beispielhaus.de/haeusertyp_Einfamilienhaus.html gemacht. Die haben nämlich auch den Kostenvergleich mit den Massivhaus-Anbieteren gewonnen. Die haben sowohl teure als auch "günstigere" Häuser auf der Seite.

    Ich bereue das auch in keinster Weise. Die Qualität des Hauses ist wirklich gut!

    Ich hoffe das hilft ein bisschen falls du noch planen musst .

    Viel Erfolg beim Häusle-Bau !
    Mike

  4. Avatar von KingRollo
    KingRollo ist offline

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    Standard AW: Eigenheim selber bauen oder ein Fertighaus kaufen?

    Wir beschäftigen uns mit dem Thema seit ca. 10 Monaten.

    Wir waren insgesamt 8 Mal im Musterhauspark in Wuppertal. Wir hatten Kontakt mit 8 Fertighausherstellern, haben uns bei 4 Firmen die Werke angesehen und konkrete Angebote erhalten.

    Insgesamt blieb am Ende was Preis/Leistung angeht nur noch eine Firma übrig, bei der wir ein gutes Gefühl gehabt hätten. Die anderen Firmen erschienen uns zu teuer oder die Mitarbeiter waren auffallend penetrant.

    Insgesamt sind wir dann jedoch von den Fertighäusern abgekommen. Unser Haus wird auf Grund des Baufensters tiefer als breit. Zusätzlich wollen wir das Dach drehen, die Dachrinne also über die kurze Seite.
    Wir haben die erfahrung gemacht, dass Fertighäuser unverhältnismäßig teuer werden, sobald man die üblichen Katalogmaße (oft 9x9 Meter) überschreitet.

    Wir hatten zusätzlich Kontakt mit Massivhausfirmen, also Generalunternehmern. Hier fühlten wir uns von Anfang an regelmäßig verschaukelt. Oft hörten wir Aussagen wie "das kriegen wir schon irgendwie hin". So etwas ist uns bei einem derartigen Vorhaben zu vage.

    Letztendlich haben wir uns für die Variante mit Architekt entschieden. Dieser ging mit uns bei der Planung derart ins Detail und stellte weitergehende Überlegungen an, wie wir es bei den Fertighausherstellern und Massivhausunternehmen nicht erlebt haben.

    Man darf dabei natürlich nicht vergessen, dass diese Art zu bauen deutlich mehr Arbeit für uns bedeutet, aber wir haben gerade im Hinblick auf Eigenleistung und Bauüberwachung mit Unterstützung des Architeken ein deutlich besseres Gefühl.

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