Thema: Kredite, eine heikle Sache

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  1. Kredite, eine heikle Sache # 1
    Springer
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    Kaum zu glauben, in der letzten Zeit sind Finanzistitute wie wild am werben. Überall wollen sie dir einen Kredit andrehen! Im Fernsehen sieht mans, auf Plakaten, in Zeitungen und sonstigen Käseblättern. Man kann nur warnen, irgendwie muss man die Schose wieder begleichen. Riesengeschäft für die eine Seite, traurige Verschuldung von privaten Haushalten auf der anderen. Klar ist das Phänomen nicht neu, aber der Trend zeigts, das Volk wird sich (vorallem die Junge Generationen) immer mehr verschulden. Eigentlich sollte man gesetzliche Barrieren schaffen zum Schutze derjenigen, die nicht mit Geld umgehen können, die Kreditwürdigkeit ist ja heute eher eine Alibi Übung.

    Tja, ich bin zwar nicht von der alten Garde, aber immerhin noch von der Sorte, wo man sich mit hart erspartem, etwas kaufen kann, an dem man dann umso mehr Freude hat. Heute wohl eine überholte Meinung, das meiste Mobiliar und Fahrzeuge sind heutzutage wohl auf pump.

    Diese Entwicklung wird langsam aber klammheimlich die Haushalte mehr und mehr verschulden lassen, der Konsum wird rückgängig, die Gewinne vieler Unternehmen rückgängig und die Spirale dreht fröhlich weiter...

  2. # 2
    beta
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    Das ist mir in letzter Zeit auch aufgefallen. Die Finanzinstitute hierzulande scheinen nicht mehr zu wissen, wohin mit der ganzen Kohle. Der private Kunde ist plötzlich wieder attraktiv. Immerhin zahlt der fette Zinsen.....
    In den USA besitzt man mindestens drei Kreditkarten pro Nase. Über alle Ohren verschuldet.

    Ich bin auch nicht von der alten Garde, aber Schulden habe ich keine. Nur keine Schulden! Ich bin dann halt der doofe, der nichts bei seiner Steuererklärung geltend machen kann. Dafür schlafe ich aber um so besser.

    Dümmer kanns natürlich die Banken erwischen, und somit indirekt auch uns Privatanleger. Japan hats ja vorgemacht, ....ob China daraus was gelernt hat ? ?
    Faule Kredite, üüüble Sache:
    http://www.zeit.de/2004/16/China_Banken

    Jedenfalls halte ich die z.Zt. gefahrene Werbung für Privatkredite ebenfalls für absolut masslos: Gefährlich, grobfahrlässig, verantwortungslos, etc. Gehört für mich in die Kategorie Tabak -und Alkoholwerbung. Nur verschärfte gesetzliche Rahmenbedingungen können diese Entwicklung eindämmen.
    Nur an die Selbstverantwortung jedes Einzelnen zu appellieren bringt in unserer heutigen Konsumgesellschaft nix mehr, denn es werden (logischerweise) immer weniger die Wertvorstellungen einer Nachkriegsgeneration weitergegeben....


    Gruss

  3. # 3
    technischer
    Bin eigentlich voll und ganz eurer Meinung.
    Nur, wie macht man da gesetzliche Barrieren wo klappen und etwas bringen? Ist es nicht so das man mit solchen Massnahmen die Eigenverantwortung noch weniger fördert und der Mensch noch weniger mit Verstand handelt... Irgendwie müsste man es doch schaffen die Menschen wieder zu diesen Angewohnheiten zu erziehen wo früher galten. Bin auch nicht von der alten Garde, aber auch ich lebe nach dem Motto, wenn 2 Franken reinkommen, dann darf ich höchstens 2 Franken ausgeben. Und wenns mehr kostet, dann warte ich bis ich mehr gespart habe. Und ich sage euch, ich fahre bis heute gut mit dieser Einstellung.

    Klar kann man bei den Steuern nichts abziehen so, aber... Ich zahle zwar weniger Steuern (Zinsaufwand x Steuersatz), aber der Cash ist ja trotzdem weg... Den der Bank muss ich ja Zinsen zahlen. Oder mache ich da einen groben Denkfehler?

  4. Lesenswert # 4
    beta
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    Guter Artikel, heute auf goldseiten.de erschienen.....

    Die kurzen Beine der Lügner-Kredite
    http://www.goldseiten.de/content/diverses/artikel.php?storyid=4173
    Gruss

  5. # 5
    Springer
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    Noch so interessant was Bürger schreiben und Räte antworten
    Quelle: Curia Vista - Geschäftsdatenbank



    06.3826 - Interpellation
    Verschuldung privater Haushalte

    Eingereicht von John-Calame Francine
    Einreichungsdatum 20.12.2006
    Eingereicht im Nationalrat
    Stand der Beratung Erledigt


    Eingereichter Text

    Die Entwicklung und der Umfang der Verschuldung privater Haushalte sind immer wieder Thema von Zeitungsartikeln, Radio- und Fernsehsendungen sowie parlamentarischen Vorstössen. Ein weiterer besorgniserregender Aspekt ist die Verschuldung Jugendlicher, aber diese ist leider nur die Spitze des Eisberges eines viel allgemeineren und bedeutenden Problems, das sich weiter verschärfen wird angesichts neuer Produkte auf dem Markt, die den Kauf auf Kredit fördern.
    Es ist allerdings sehr schwierig, sich ein klares Bild über die Sachlage zu verschaffen, denn die Datenlage über die Verschuldung der privaten Haushalte ist sehr lückenhaft. Nach meiner Kenntnis gibt es dazu keine offizielle Statistik.
    Deshalb bitte ich den Bundesrat um die Beantwortung folgender Fragen:
    1. Ist eine öffentliche oder private Institution mit der Sammlung solcher Daten beauftragt?
    2. Kann der Bundesrat allenfalls Informationen liefern über die Entwicklung in den letzten zehn Jahren in Bezug auf:
    - die Zahl der Zahlungsbefehle, die durch die Betreibungsämter zugestellt worden sind
    - die Zahl der Betreibungen
    - die Zahl der Privatkonkurse
    - die durchschnittliche Höhe der Schulden, derentwegen diese Verfahren eingeleitet worden sind.
    3. Beabsichtigt der Bundesrat, für den Fall, dass keine entsprechende Statistik besteht, eine solche erstellen zu lassen, oder sieht er vor, eine Untersuchung über diese Problematik ausarbeiten zu lassen, eine Problematik, die sich in den nächsten Jahre verschärfen wird angesichts des Angebots neuer Möglichkeiten auf dem Markt, die den Kauf auf Kredit fördern.





    Antwort des Bundesrates vom 14.02.2007

    Der Bundesrat beantwortet die in der Interpellation aufgeworfenen Fragen wie folgt:
    1. Es gibt bis heute keine private oder öffentliche Stelle, die verbindliche, gesamtschweizerische Angaben zur Verschuldung privater Haushalte machen könnte. Das Bundesamt für Statistik erhebt im Rahmen der Unternehmensdemographie einzig die Zahlungsbefehle, die Pfändungsvollzüge, die Verwertungen, die Konkurseröffnungen, die Konkurserledigungen, die von den Gläubigern erlittenen Verluste sowie die gerichtlich bestätigten Nachlassverfahren. Darüber hinaus veröffentlicht die Zentralstelle für Kreditinformation jährlich Zahlen zu den gewährten und ausstehenden Konsumkrediten, worunter namentlich auch Verpflichtungen aus Leasingverträgen fallen.
    2. Vor zehn Jahren (1996) wurden gemäss der in Ziffer 1 erwähnten Statistik 1 832 888 Zahlungsbefehle ausgestellt. Zu einem Vollzug der Pfändung kam es in 846 955 Fällen. Für das Jahr 2005 betrugen die entsprechenden Zahlen 2 522 040 (Zahlungsbefehle) und 1 321 114 (Vollzug der Pfändung). Angaben zu Privatkonkursen können keine gemacht werden, da in der Statistik des Bundesamtes für Statistik nicht zwischen Privat- und Firmenkonkursen unterschieden wird. Insgesamt wurden 1996 10 541 Konkurse eröffnet, 2005 waren es 10 678. Die Gläubiger verloren dabei 3,87 (1996) bzw. 4,45 (2005) Milliarden Franken.
    3. Der Bundesrat hat sich in Beantwortung des (vom Nationalrat noch nicht behandelten) Postulats Meier-Schatz (04.3639) "Bundesgesetz über den Konsumkredit. Erfahrungsbericht" bereit erklärt, die Möglichkeit zu prüfen, die statistische Situation rund um die Verschuldung privater Haushalte zu verbessern. In diesem Zusammenhang wird das Bundesamt für Justiz zusammen mit der Fachhochschule Nordwestschweiz und dem LINK Institut für Markt- und Sozialforschung 2007 junge Erwachsene zwischen 18 und 24 Jahren zu ihrer Verschuldungssituation befragen.
    Das Bundesamt für Statistik führt ferner ab 2007 eine auf europäischem Niveau koordinierte neue statistische Erhebung über die Einkommen und Lebensbedingungen der Haushalte in der Schweiz (SILC) durch. Neben dem Hauptmodul wird im Jahre 2008 die Erhebung SILC ein Zusatzmodul über die Verschuldung und die finanzielle Ausgrenzung beinhalten. Ungefähr 6000 Haushalte und 8000 Personen werden befragt. Die Resultate der Erhebung SILC 2008 werden ab Herbst 2009 verfügbar sein.

  6. # 6
    peitschi
    das mit den krediten ist vielleicht schon ein spezielles thema. aber ob die auswirkung auf die konjunktur wirklich so gross ist, wie oft geschrieben wird mag ich zu bezweifeln. mit einem kredit kannst du auch nur einmal etwas kaufen und dann ist das geld weg. vielleicht erhältst du nochmals einen zweiten kredit aber auch der ist bald verbraucht. irgendwie verlängert doch dadurch der krediteinsatz bloss das wirtschaftswachstum um ein paar monate, aber falls ein abbruch des wachstumspfades kommt, dann kommt er so oder so. eben einfach ein paar monate später.

    viel mehr sorge bereitet mir, wie wir mittlerweile statistikverrückt sind, ohne zu hinterfragen, was diese statistik überhaupt aussagt und wo fehlerquellen vorhanden sein könnten. zudem sehe ich nicht ein, wieso dauernd neue gesetze und verordnungen notwendig sind, die unsere freiheit und eigeninitiative zerstörren. ich fuhr viel mit dem rad, ohne helm, und wurde trotzdem erwachsen. ich ging zur schule zu fuss, auch wenn es regnete, und wurde trotzdem erwachsen. ich ging morgens aus dem haus und kam abends als es eindunkelte schmutzig nach hause, aber ich wurde trotzdem erwachsen. wenn es in der schule zoff mit dem pauker gab, kriegte ich abends vom vater noch eins an die ohren. wir hatten machen streit und teilten jeweils kräftig prügel aus, aber anschliessend gaben wir uns wieder die hand und die sache war gegessen, ohne sozialtherapeut. ich hatte kein internet, kein gameboy und auch kein handy, aber ich hatte eine menge freunde.

  7. abgesehen von den Grossen.... # 7
    beta
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    Tja, es gibt halt viele Arten von Krediten/Verschuldungen.

    Schlimm wird es für Alle, wenn Banken plötzlich auf faulen Krediten sitzen bleiben. Das ist klar. Der grosse "Chlapf".

    Mühsam ist es aber schon für Alle, die ihre Rechnungen pünktlich zahlen (KK Prämien, etc...). Nach dem Motto "Bares ist Wahres" kaufe ich mir Dienstleistungen und Produkte. Dabei erwarte ich als "kleiner Kunde" anständig, vertrauenswürdig und mit Respekt behandelt zu werden. Dem ist heute aber nicht mehr so.
    Angesichts der Katastrophalen Zahlungsmoral unserer Gesellschaft habe ich aber ein gewisses Verständnis dafür, dass dem kleinen, ehrlichen Kunden das Leben im Alltag oft schwer gemacht wird.
    Bei den üblich anfallenden Lebenshaltungskosten (Kommunikation, Mobilität, Gesundheitswesen, Energie, etc....) möchte ich gar nicht wissen, wie viel ich für all die schwarzen Schafe mit bezahle. Und die Steuern nicht zu vergessen.

    Ich steh einfach nicht auf Kredite. Ich kann es drehen und wenden wie ich es will. Schlussendlich bezahlt die Gesellschaft. Und die nächste, übernächste Generation.

    Hmm....vielleicht sollte ich einfach Privatkonkurs anmelden. Scheint ja Volkssport zu sein. Oder die Versicherungen bescheissen. Oder gleich eine Rente einfordern....

    Es scheinen heute eben andere Wertvorstellungen als früher zu gelten. Wohin das führt ist schwer abzuschätzen. Jedenfalls finde ich es bedenklich, wenn der 14 jährige Nachbarjunge vier mal pro Tag mit dem fetten, nicht abbezahlten BMW für 1km Schulweg chauffiert werden muss!

    Gruss

  8. Re: abgesehen von den Grossen.... # 8
    peitschi
    Zitat Zitat von beta
    Schlussendlich bezahlt die Gesellschaft. Und die nächste, übernächste Generation.
    das ist allerdings eine üble sache. solange der schuldner noch selbst für die annuitäten aufkommt ist ja alles noch egal, aber was natürlich die öffentliche hand an schulden erwirtschaftet, dass geht wirklich zu weit. die schweiz steht da im vergleich mit der eu jedoch noch gut da. zudem gibt es in der schweiz noch grössere vermögen, die in keiner staatsrechnung auftauchen (z.B. autobahn, eisenbahn, swisscom, nationalbank, elektrizitätswerke). würde die schweiz all ihr silber verscherbeln würde es momentan noch ausreichen, all die schulden der öffentlichen hand zu decken. aber was in den nächsten 10 jahren noch an schulden anfallen wird, darüber möchte ich lieber nicht spekulieren.

  9. # 9
    Springer
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    Zitat Zitat von peitschi
    das mit den krediten ist vielleicht schon ein spezielles thema. aber ob die auswirkung auf die konjunktur wirklich so gross ist, wie oft geschrieben wird mag ich zu bezweifeln. mit einem kredit kannst du auch nur einmal etwas kaufen und dann ist das geld weg. vielleicht erhältst du nochmals einen zweiten kredit aber auch der ist bald verbraucht. irgendwie verlängert doch dadurch der krediteinsatz bloss das wirtschaftswachstum um ein paar monate, aber falls ein abbruch des wachstumspfades kommt, dann kommt er so oder so. eben einfach ein paar monate später.
    Da bin ich mir nicht so sicher. Volkswirtschaftlich wird durch Kredite die Gelmenge M3 doch grösser? und somit auch die Inflation, das dürfte die Konjunktur negativ beeinflussen. Ausserdem werden die überschuldeten Haushalte kein Geld mehr haben für anständiges Ankurbeln des Wachstums bei Konsumgütern & Investitionsgüter, es würden wohl die Grundbedürfnisse zuerst gedeckt.




    Zitat Zitat von peitschi
    viel mehr sorge bereitet mir, wie wir mittlerweile statistikverrückt sind, ohne zu hinterfragen, was diese statistik überhaupt aussagt und wo fehlerquellen vorhanden sein könnten. zudem sehe ich nicht ein, wieso dauernd neue gesetze und verordnungen notwendig sind, die unsere freiheit und eigeninitiative zerstörren. ich fuhr viel mit dem rad, ohne helm, und wurde trotzdem erwachsen. ich ging zur schule zu fuss, auch wenn es regnete, und wurde trotzdem erwachsen. ich ging morgens aus dem haus und kam abends als es eindunkelte schmutzig nach hause, aber ich wurde trotzdem erwachsen. wenn es in der schule zoff mit dem pauker gab, kriegte ich abends vom vater noch eins an die ohren. wir hatten machen streit und teilten jeweils kräftig prügel aus, aber anschliessend gaben wir uns wieder die hand und die sache war gegessen, ohne sozialtherapeut. ich hatte kein internet, kein gameboy und auch kein handy, aber ich hatte eine menge freunde.
    Ich bin auch kein Fan von Regulierungen, aber schau mal und sei ehrlich, ohne gehts nicht. Leider sind zuviele Bürger unvernünftig vorallem wenns ums Geld geht. Warum z.B. jemander der 50'000.- Spielschulden hat, noch ins ****** kann ist mir schleierhaft. Ich denke das Kind im Manne (oder der Frau) ist eine Vermischung der Thematik, das hat für mich nicht einen direkten Zusammenhang. Denn Erwachsen sein, heisst nicht, das man mit Geld umgehen kann, das sind zwei paar Schuhe.

    Wir haben doch weisgott in der Schweiz genug Freiheiten, schau dich mal rund um des Globus und du wirst schnell wieder zufrieden sein. Der Staat muss dort eingreifen, wo Gefahrenpotentiale das Wohl der Gesellschaft gefährden, alles andere ist eher egoistisch (nicht auf dich bezogen!)

    Wir können es nicht wegdiskutieren, die zunehmende Verschuldung wird ein Problem der Gegenwart und vorallem Zukunft sein, und sie wird sich wirtschaftlich auswirken, das ist meine Ansicht.

  10. # 10
    Springer
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    Passt wunderbar zum Thema und bekräftigt meine Beobachtungen:


    http://www.20min.ch/news/wirtschaft/story/14506531

  11. # 11
    richard100
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    Habe vor einiger Zeit bei unserem Gemeindesteuerbeamten vorgesprochen.
    Er sagte mir, dass man sich nicht vorstellen könne, wieviele Leute ihre Steuern nicht bezahlen... :cry:
    Warum macht denn die Politik nichts dagegen. Warum wird nicht ein Teil schon beim Lohn abgezogen?
    Ist Konsumförderung wichtiger?
    Da sind doch alle anderen die Dummen die zu verzichten wissen, um ihre Rechnungen zu begleichen.
    Gruss Rich

  12. # 12
    Mooie
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    Die Steuern werden nicht vom Lohn abgezogen, weil sich die Arbeitgeber gegen den riesigen administrativen Aufwand wehren. Da steht uns wohl auch wieder einmal mehr der Kantönligeist im Wege.

    Sich mit unserem Steuersystem zu verschulden, ist echt keine hohe Kunst. Gerade Menschen die knapp bei Kasse sind, im Februar Ihre Steuerrechnung bekommen, mit Fälligkeitsdatum 30. Oktober. Wenn gerade kein Geld da ist, kommt die Rechnung erstmal ganz weit weg. In der Regel, bis im November die Mahnung kommt, dann werden die Leute erinnert.

    Kommen dann erstmal Steuerschulden aus 2-3 Jahren zusammen ist das bereits ein Berg, der kaum noch abzutragen ist. Allerdings sind die Finanzämter relativ rigoros beim betreiben.

    Junge Leute, die durch einschlägige Reklamen verführt werden, sich mit Kleinkrediten materielle Güter zu leisten, die sie sich ohne gar nicht leisten könnten, sind für mich bedauernswerte Opfer. Allerdings habe ich auch schon erlebt, dass das Bankkonto meines Sohnes beim 1. Mal überziehen sofort gesperrt wurde. Für mich hat sich meine Hausbank damit ein grosses Lob verdient.

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