Thema: Hauskauf geplant - Finanzierung realistisch?

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  1. Hauskauf geplant - Finanzierung realistisch? # 1
    Dekay
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    Hallo zusammen,

    meine Frau und ich haben ein schönes Haus gefunden und sind uns mit der Verkäuferin grundsätzlich einig geworden über den Preis.
    Nun würde ich gerne Eure Meinung hören, wie unsere Chancen bei den Banken bezüglich der Finanzierung stehen.

    Einkommen Mann 3600 netto StKl.3, unbefristet im ÖD
    Einkommen Frau 900 ElterngeldPlus (bis Aug21), danach zurück in den Job mit 80% Arbeitszeit unbefristet (Zusage AG liegt vor)
    Dazu noch 204 Kindergeld
    45k EK
    Unsere Schufa-Scores liegen jeweils bei 98+

    Kosten Haus 450k + 36k NK
    Bj 2013

    Wir sind 35 Jahre alt und wollen mit 3% tilgen. Eine Rate von 1600 bis 1700 ist lt. unserem Haushaltsbuch problemlos stemmbar.

    Wir haben noch einen bis 2024 laufenden Kredit für ein Auto in Höhe von 200, ansonsten keine weiteren Verbindlichkeiten.
    Ich hoffe, dass diese Infos bereits ausreichend sind um Euch einschätzen zu lassen wie wahrscheinlich wir die notwendige 100% Finanzierung bekommen würden.

    Was uns ebenfalls noch Sorgen bereitet ist der von den Banken angesetzte Wert des Hauses.
    Eine kostenpflichtige Onlinebewertung hat lediglich 380k als Wert ergeben. Die Nachfrage hier im Einzugsgebiet von Wiesbaden ist aber groß und uns ist das Haus 450k wert.
    Eventuell lässt auch eine bankinterne Bewertung des Hauses die Finanzierung platzen... was denkt Ihr?

  2. AW: Hauskauf geplant - Finanzierung realistisch? # 2
    hanes
    hanes ist offline

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    In der Wirtschaftskrise mit Massenentlassungen und Kurzarbeit ohne Ende sich bis über beide Ohren zu verschulden, ist schon etwas gewagt.....

  3. AW: Hauskauf geplant - Finanzierung realistisch? # 3
    hausbauwest
    hausbauwest ist offline

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    Das sehe ich auch so

  4. AW: Hauskauf geplant - Finanzierung realistisch? # 4
    hanes
    hanes ist offline

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  5. AW: Hauskauf geplant - Finanzierung realistisch? # 5
    noelmaxim
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    Um bei der Frage, dem Inhalt des Eröffnungsthread und dem Anliegen des TE zu bleiben, die Finanzierung ist problemlos darstellbar und wird - so der Immobilienwert im Ansatz bestätigt wird - in einem positiven Kreditvotum münden.

    Bezüglich der Immobilie wird ihnen ein erfahrener Finanzierungsmakler eine kostenlose Wertexpertise ersten, die den Kaufpreis bewerten lässt, zu dem Banken generieren, die - so die Immobilie den Wert nicht hält - einen Blankoanteil akzeptieren.

  6. AW: Hauskauf geplant - Finanzierung realistisch? # 6
    bruno68
    bruno68 ist offline

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    Dekay,

    was wollen sie hören? Die Wahrheit oder das was Sie Hören wollen?
    Ich hoffe, dass diese Infos bereits ausreichend sind um Euch einschätzen zu lassen wie wahrscheinlich wir die notwendige 100% Finanzierung bekommen würden.
    Mist, der gesamte Text ist weg!

    Aber die Kurzfassung Die Finanzierung müsste über 15 Jahre laufen

    Das Darlehn A mit 350.000 € Beleihungsauslauf 80 % runde 904 €
    Das Darlehn B mit 100.000 € Riester vorfinanziert 100% mit max. 350 €

    1.254 € monatlich abzüglich Zulagen Riester 650 €, VL 140 € a.m Baukindergeld 1.200 € p.a.

    Was fehlt ist ihre Gesundheit, die Versicherungen müssten in der Größenordnung 500.000 € als Absicherung liegen!

    Eine Rate von 1.600 bis 1.700 ist lt. unserem Haushaltsbuch problemlos stemmbar.
    Deren Aussage muss ich widersprechen. Was Sie können und was dürfen entscheidet der Gesetzgeber! Wäre dieses Geld nicht nur bilanziell vorhanden, so müsste sich ein 4 stelliges Guthaben jährlich aufgebaut haben und vorhanden sein!
    Und die Frage nach eine Finanzierung der Nebenkosten würden sich nicht stellen! Auch würde das Auto bezahlt sein!

    In wieweit ein Werteverfall von Immobilien eingesetzt hat, kann ich nicht ersehen! Aber eine Anhebung der Zinsen um mehrere Punkte, führt zwangsläufig zum Werteverfall der Immobilien!

    bruno68

  7. AW: Hauskauf geplant - Finanzierung realistisch? # 7
    noelmaxim
    noelmaxim ist offline
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    Zitat Zitat von bruno68
    Dekay,

    was wollen sie hören? Die Wahrheit oder das was Sie Hören wollen?

    Mist, der gesamte Text ist weg!


    Aber die Kurzfassung Die Finanzierung müsste über 15 Jahre laufen

    Das Darlehn A mit 350.000 € Beleihungsauslauf 80 % runde 904 €
    Das Darlehn B mit 100.000 € Riester vorfinanziert 100% mit max. 350 €

    1.254 € monatlich abzüglich Zulagen Riester 650 €, VL 140 € a.m Baukindergeld 1.200 € p.a.

    Was fehlt ist ihre Gesundheit, die Versicherungen müssten in der Größenordnung 500.000 € als Absicherung liegen!



    Deren Aussage muss ich widersprechen. Was Sie können und was dürfen entscheidet der Gesetzgeber! Wäre dieses Geld nicht nur bilanziell vorhanden, so müsste sich ein 4 stelliges Guthaben jährlich aufgebaut haben und vorhanden sein!
    Und die Frage nach eine Finanzierung der Nebenkosten würden sich nicht stellen! Auch würde das Auto bezahlt sein!

    In wieweit ein Werteverfall von Immobilien eingesetzt hat, kann ich nicht ersehen! Aber eine Anhebung der Zinsen um mehrere Punkte, führt zwangsläufig zum Werteverfall der Immobilien!

    bruno68
    Das einzig Gute an diesem post, dass uns ein noch längerer erspart geblieben ist, da der Text weg war!

  8. AW: Hauskauf geplant - Finanzierung realistisch? # 8
    Herrmueller
    Herrmueller ist offline

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    Was hat denn die Frau für einen Arbeitgeber ??

    Auch ÖD ?

  9. AW: Hauskauf geplant - Finanzierung realistisch? # 9
    Dekay
    Dekay ist offline

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    27.03.2020
    Danke hanes und hausbauwest für die Einschätzung des Risikos in Anbetracht der Krise.
    Wir gehen nicht blauäugig an die größte Anschaffung unseres Lebens.
    Die Lektüre habe ich gelesen.


    Herrmueller, wir arbeiten beide in einer als "lebenswichtigen Einrichtung des Landes" deklarierten Position im öffentlichen Dienst und in meinem Fall sind für die nächsten Wochen arbeitsrechtliche Begrenzungen aufgehoben. Sprich ich darf und muss mehr als 13,5 Stunden am Tag arbeiten, Kurzarbeit oder eine Entlassung ist äußerst unwahrscheinlich.
    Aus persönlicher Sicht mache ich mir daher mehr wirtschaftliche Sorgen um die Situation meiner Mitmenschen als um unsere eigene.


    Bruno68, ich möchte Einschätzungen und Meinungen hören. Das mir jemand "die Wahrheit" sagen kann bezweifle ich. Dafür spielen einfach viel zu viele unbekannte Faktoren eine Rolle.
    Dennoch danke für die Antwort, die ich gerne kommentieren möchte:
    Wir werden beide eine Risikolebensversicherung über 400k abschließen, Vorerkrankungen sind nicht vorhanden.
    Der Wertverfall der Immobilie ist für uns nicht entscheidend, wir möchten dort bis ins hohe Alter leben.
    Der Einschätzung unserer Sparleistung möchte ich hinzufügen, dass wir die 40k EK innerhalb von drei Jahren angespart haben, selbst in der Zeit mit Elterngeld konnten wir monatlich mehr sparen als die Differenz zwischen unserer aktuellen Warmmiete und der geplanten Hausrate+NK.
    Es sollte zwar unerheblich sein, aber zuvor hatten wir uns entschieden zwei Autos zu kaufen anstatt konsequent für eine Immobilie zu sparen.


    Vielen Dank an noelmaxim für die Einschätzung und die Information bezüglich des Blankoanteils.

  10. AW: Hauskauf geplant - Finanzierung realistisch? # 10
    noelmaxim
    noelmaxim ist offline
    Avatar von noelmaxim
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    Zitat Zitat von Dekay
    Danke hanes und hausbauwest für die Einschätzung des Risikos in Anbetracht der Krise.
    Wir gehen nicht blauäugig an die größte Anschaffung unseres Lebens.
    Die Lektüre habe ich gelesen.
    Uiuiui, gucke mal da Hausbauwest, sowas gibt es tatsächlich

  11. AW: Hauskauf geplant - Finanzierung realistisch? # 11
    hanes
    hanes ist offline

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    23.04.2017
    Zitat Zitat von Dekay
    Danke hanes und hausbauwest für die Einschätzung des Risikos in Anbetracht der Krise.
    Wir gehen nicht blauäugig an die größte Anschaffung unseres Lebens.
    Die Lektüre habe ich gelesen.


    Herrmueller, wir arbeiten beide in einer als "lebenswichtigen Einrichtung des Landes" deklarierten Position im öffentlichen Dienst und in meinem Fall sind für die nächsten Wochen arbeitsrechtliche Begrenzungen aufgehoben. Sprich ich darf und muss mehr als 13,5 Stunden am Tag arbeiten, Kurzarbeit oder eine Entlassung ist äußerst unwahrscheinlich.
    Aus persönlicher Sicht mache ich mir daher mehr wirtschaftliche Sorgen um die Situation meiner Mitmenschen als um unsere eigene.


    Bruno68, ich möchte Einschätzungen und Meinungen hören. Das mir jemand "die Wahrheit" sagen kann bezweifle ich. Dafür spielen einfach viel zu viele unbekannte Faktoren eine Rolle.
    Dennoch danke für die Antwort, die ich gerne kommentieren möchte:
    Wir werden beide eine Risikolebensversicherung über 400k abschließen, Vorerkrankungen sind nicht vorhanden.
    Der Wertverfall der Immobilie ist für uns nicht entscheidend, wir möchten dort bis ins hohe Alter leben.
    Der Einschätzung unserer Sparleistung möchte ich hinzufügen, dass wir die 40k EK innerhalb von drei Jahren angespart haben, selbst in der Zeit mit Elterngeld konnten wir monatlich mehr sparen als die Differenz zwischen unserer aktuellen Warmmiete und der geplanten Hausrate+NK.
    Es sollte zwar unerheblich sein, aber zuvor hatten wir uns entschieden zwei Autos zu kaufen anstatt konsequent für eine Immobilie zu sparen.


    Vielen Dank an noelmaxim für die Einschätzung und die Information bezüglich des Blankoanteils.
    warte noch 1- 2 Jahre, dann sieht die Welt ganz anders aus … vor allem werden die zunehmenden Insolvenzen und Zwangsversteigerungen überschuldeter Häuslebauer die Preise heftig nach unten ziehen.
    p.s. ich arbeite auch in einer "kritischen Infrastruktur", aber in einer beginnenden Rezession derart hohe Schulden aufzunehmen, ist mehr als fahrlässig.
    Interessantes Video hierzu: https://youtu.be/QUvzn-AVVBg

  12. AW: Hauskauf geplant - Finanzierung realistisch? # 12
    hausbauwest
    hausbauwest ist offline

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    Zitat Zitat von hanes
    warte noch 1- 2 Jahre
    Ich denke 2 - 3 Wochen sind da eher realistisch

  13. AW: Hauskauf geplant - Finanzierung realistisch? # 13
    Bankkaufmann
    Bankkaufmann ist offline
    Avatar von Bankkaufmann
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    Wie detailliert wurde eigentlich die Onlinebewertung mit EUR 380.000 gemacht?
    Die Banken finanzieren nicht immer zu 100% des angebotenen Kaufpreises.
    Aktuell wäre sowieso Vorsicht angebracht.
    Erster großer Bankpartner schrieb mir aktuell nur bis 80% zu finanzieren.
    Doch wenn Ihnen das Haus EUR 450.000 wert ist gibt es sicherlich auch einen Bankpartner der hier finanziert.
    Doch dann eventuell nicht mit Best Of Konditonen, sondern mit Zinsaufschlag.
    Das widerrum macht die Finanzierung dann schon wieder schwieriger.
    Die Rate für das Auto darf man auch nicht einfach "ignorieren".
    Es würde schon helfen wenn die Kaufpreisnebenkosten vorhanden wären u n d Ablösung Autokredit.
    Ist das möglich?

  14. AW: Hauskauf geplant - Finanzierung realistisch? # 14
    hausbauwest
    hausbauwest ist offline

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    25.02.2018
    Zitat Zitat von Bankkaufmann
    Es würde schon helfen wenn die Kaufpreisnebenkosten vorhanden wären u n d Ablösung Autokredit.
    Ist das möglich?
    Wie soll er das denn möglich machen ? Das Auto läuft noch 4 Jahre, bei 200 sind das dann ca 9500 Euro Schulden aktuell, wenn nicht sogar mehr ( Ballonfinanzierung )

    Das Haus ist BJ 2013 ..... Warum verkauft jemand nach so kurzer Zeit ein Objekt ? Rein steuerlich ( Oder aber auch im Hinblick auf eine Vorfälligkeit ) betrachtet schon alleine... Warum vermietet er es nicht noch 3 Jahre und verkauft dann ?
    Das alleine sind schon Fragen, die ich vorerst beantwortet haben würde.

  15. AW: Hauskauf geplant - Finanzierung realistisch? # 15
    noelmaxim
    noelmaxim ist offline
    Avatar von noelmaxim
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    Zitat Zitat von Dekay
    Kosten Haus 450k + 36k NK bei 45.000 Euro Eigenkapital, was er etwas weiter oben erwähnt
    Zudem, bitte nicht von DIE Banken sprechen, sondern von einigen Banken, zu dem, welche Aussage soll damit getätigt werden, wenn man schreibt, nicht immer? Manchmal aber doch? Wie, wenn nicht angefragt, will ein Verbraucher in Erfahrung bringen, ob es bezüglich des Wertes der Immobilie darstellbar ist oder nicht?

    Ein erfahrener Finanzierungsmakler wertet die Immobilie im Vorfeld ein, ich z.B. mit Sprengnetter und VDP aus Europace, entsprechend bietet er aus der Auswahl von ca. 500 Banken die best offer Ergebnisse entsprechend den Vorgaben der Verbraucher an, dies aufgrund der Erfahrung im Bezug auf die Annahmequote der jeweiligen Banken.

    Trotz der größtenteils irrtümlich vorherrschenden Meinung, die Immobilien wären überteuert, liegt meine Ablehnungsquote aufgrund des Wertes der Immobilie gegen null Prozent!

  16. AW: Hauskauf geplant - Finanzierung realistisch? # 16
    Konrad4
    Konrad4 ist offline

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    21.04.2015
    Zitat Zitat von bruno68
    Dekay,

    was wollen sie hören? Die Wahrheit oder das was Sie Hören wollen?

    Mist, der gesamte Text ist weg!

    Aber die Kurzfassung Die Finanzierung müsste über 15 Jahre laufen

    Das Darlehn A mit 350.000 € Beleihungsauslauf 80 % runde 904 €
    Das Darlehn B mit 100.000 € Riester vorfinanziert 100% mit max. 350 €

    1.254 € monatlich abzüglich Zulagen Riester 650 €, VL 140 € a.m Baukindergeld 1.200 € p.a.

    Was fehlt ist ihre Gesundheit, die Versicherungen müssten in der Größenordnung 500.000 € als Absicherung liegen!



    Deren Aussage muss ich widersprechen. Was Sie können und was dürfen entscheidet der Gesetzgeber! Wäre dieses Geld nicht nur bilanziell vorhanden, so müsste sich ein 4 stelliges Guthaben jährlich aufgebaut haben und vorhanden sein!
    Und die Frage nach eine Finanzierung der Nebenkosten würden sich nicht stellen! Auch würde das Auto bezahlt sein!

    In wieweit ein Werteverfall von Immobilien eingesetzt hat, kann ich nicht ersehen! Aber eine Anhebung der Zinsen um mehrere Punkte, führt zwangsläufig zum Werteverfall der Immobilien!

    bruno68
    Gelesen und gelacht!

  17. AW: Hauskauf geplant - Finanzierung realistisch? # 17
    noelmaxim
    noelmaxim ist offline
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    Zitat Zitat von hausbauwest
    Wie soll er das denn möglich machen ? Das Auto läuft noch 4 Jahre, bei 200 sind das dann ca 9500 Euro Schulden aktuell, wenn nicht sogar mehr ( Ballonfinanzierung )

    Das Haus ist BJ 2013 ..... Warum verkauft jemand nach so kurzer Zeit ein Objekt ? Rein steuerlich ( Oder aber auch im Hinblick auf eine Vorfälligkeit ) betrachtet schon alleine... Warum vermietet er es nicht noch 3 Jahre und verkauft dann ?
    Das alleine sind schon Fragen, die ich vorerst beantwortet haben würde.

    ????????????

    Trennung, Scheidung, Kauf eines neuen Objekte, Standortwechsel, Krankheit, Jobverlust, Alter, Gefälligkeit der Immobilie, Größe, wechselnder Geschmack und Anspruchsdenken, sowie Nutzbarkeit! Warum sollte mich das grundsätzlich interessieren? Wofür spielt das eine Rolle? Vor allem, wer will denn zwingend vermieten??

    Wenn mir eine Immobilie gefällt, der Standort und die Baulichkeit, sowie der Preis gefällt, ich der Überzeugung bin, es mir finanziell leisten zu können und zu wollen und es eine Bank zu meinen Bedingungen auch finanziert, sollten diese Kriterien ausreichen!!

    Liest man die wenigen Zeilen des TE, sowie seine erste Antwort, ist für mich fremdschämen ob der Antworten angesagt, da keine der Zeilen darauf hindeuten, dass man es hier mit einem dummen Verbraucher zu tun hat, zumal klar, deutlich und präzise erkennbar ist, dass sehr wohlüberlegt und sich mit dem Projekt auseinandergesetzt wurde!

    Einzig die Begutachtung des Objektes mit Einwertung des Wertes der Immobilie
    und einhergehender Überlegung, den Preis zahlen zu wollen, steht hier vorerst an, um sich dann dem Finanzierungskonzept mit ihren Daten, Zahlen und Fakten zu widmen!

  18. AW: Hauskauf geplant - Finanzierung realistisch? # 18
    tomy778
    tomy778 ist offline

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    seit
    12.09.2018
    Selten soviel Bullshit wie in diesem Forum von immer dn gleichen Leute gelesen.

    @Noel hut ab vor deinen Nerven. Wir sind nicht immer einer Meinung, was nicht schlimm ist, aber die anderen sollten dringend zum Seelen Doc oder von der Brücke springen

    @hausbauwest und Rest wieviel Immos habt ihr?

    Grade die Eigennutzer sind in dieser Phase im Vorteil. Wieso? Sollte kurzarbeit oder ALG 1 Folgen für paar Monate wird die Bank alles andere als ne ZV machen. Es wir für einige Monat die Tilgung ausgesetzt und nur der Zins gezahlt. Die Bank hat selten was dagegen. Sie verdient damit Ihr Geld. Wenn du dies nicht begreifst hast du das Geschäftsmodell einer Bank nicht verstanden.

    Und als Mieter hast du nur 2 Option, zahlen was die meisten machen und sich woanders einschränken (derzeit kann man eh nur Lebensmittel und Online was kaufen) oder umziehen (auch mit Kosten verbunden). Das Problem ist, dass Ihr gferustet seid euch keine Immo leisten zu können oder einfach so gefrustet vom Leben, dass Ihr hier euch toll fühlt...

  19. AW: Hauskauf geplant - Finanzierung realistisch? # 19
    Dekay
    Dekay ist offline

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    seit
    27.03.2020
    Ich freue mich über alle Einschätzungen und Meinungen, immer auch über die kritischen und hinterfragenden.

    Meine Zahlen sind extrem konservativ gerechnet und ich habe zusätzlich 5-10% an Sicherheitspuffer auf die Werte aufgeschlagen.
    Über die Höhe der Darlehensrate mache ich mir keine Gedanken (mehr).
    Auch nicht über die Sicherheit unserer Jobs. Sollten diese wegfallen werden Sorgen über das Halten können der Immobilie nicht mehr unsere größten sein.

    Bankkaufmann, die Onlinebewertung ist natürlich limitiert in ihrer Aussagekraft und war von vornherein nur als Orientierungshilfe gedacht.
    Viele uns bekannte wertsteigernde Details konnten wir dort gar nicht angeben.
    Eine derart große Abweichung hat uns aber verunsichert, auch ein Grund weswegen wir nun einen Gutachter in das Haus schicken.
    Der Kredit für das Auto ließe sich problemlos aus unserem EK abbezahlen (Restschuld 7,5k, meine Zahlen waren wie erwähnt konservativ + Sicherheitspuffer).
    Dazu könnten wir die in wenigen Wochen anstehende Steuerrückerstattung verwenden und hätten immer noch ca. 10k auf dem Konto.
    Wir bevorzugen aber eine größere Reserve an freiem Kapital.


    Kernpunkte meiner Überlegungen sind daher nach wie vor:
    1. Zahlen wir zu viel für das Haus?
    2. Laufen wir Gefahr aufgrund des extrem hohen Beleihungsauslaufs keine unseren sehr konkreten Vorstellungen entsprechende Finanzierung zu bekommen?

    Die erste Frage ist eine sehr emotionale. Wir haben in den zwei Jahren unserer Suche, bei ca. 25 besichtigten Häusern und Wohnungen, keine auch nur annähernd so perfekt passende Immobilie gesehen wie diese.
    Selbstverständlich ist der Zeitpunkt aufgrund der Krise extrem ungünstig, das ist uns sehr bewusst, lässt sich aber nicht ändern.
    Wir wollen dieses Haus, und das macht es so gefährlich und erfordert viel Ratio.

    Bezüglich der zweiten Frage bleibt uns dann letztendlich nur zu warten was die Banken sagen.
    Wir waren jedoch der Ansicht, dass sich hier im Forum viele Branchenkenner bewegen die uns kurz ihre Einschätzung bzw. Meinung mitteilen - was auch bereits geschehen ist, nochmal Danke dafür.

    Was wir ebenfalls nicht einschätzen können ist eine mögliche Kündigung durch §490I BGB in Folge eines massiven Wertverlusts der Immobilie nach der Coronakrise.
    Auch hier fehlt einfach die Glaskugel und ich bin mir nicht sicher ob der Paragraf für die Banken anwendbar wäre.

  20. AW: Hauskauf geplant - Finanzierung realistisch? # 20
    noelmaxim
    noelmaxim ist offline
    Avatar von noelmaxim
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    07.03.2010
    Das hört sich alles sehr gesund und durchdacht an, ebenso sind die Unsicherheiten normal und gehören vor Vorhabensrealisierung erörtert und geklärt.

    Einer Bewertung einer Immobile aus Immoscout heraus sollte keine entscheidende Beachtung geschenkt werden, die Bewertung und Begehung mit einem Sachverständigen ist die bessere und geeignetere Maßnahme.

    Kündigungen wegen dem §490I BGB sind mir in 25 Jahren noch nicht ein einziges mal untergekommen, noch nicht ein einiges mal und bei geordneten finanziellen Verhältnissen und der Einhaltung des Kapitaldienstes auch überhaupt nicht denkbar. Sollte es jedoch aufgrund irgendwelcher Veränderungen der Marktverhältnisse und den Handlungsweisen der Banken kommen, muss man sich alternativ fragen, wie es einem dann wohl als Mieter gehen mag (trifft das aus Vermieter und deren Immobilien dann nicht auch zu) und welche wirtschaftliche Situation wir dann in unserer Wirtschaft und Gesellschaft vorfinden.

    Eine Immobile nicht überteuert zu kaufen gilt es zu prüfen und zu eruieren, da haben sie sich auf den Weg gemacht und seien sie sich vom Kern und vom Grundsatz auch sicher, wollen sie mit einem völlig unrealistischen Kaufpreis eine Immobilie erwerben, ihnen passiert bei ihrem Beleihungsauslauf nichts, denn sie bekommen gar keine Zusage von der Bank und wenn sie sich vernünftig beraten lassen und den richtigen Finanzierungspartner auswählen, dann bietet er Ihnen Finanzierungskonzepte in Zusammenarbeit mit best offer von allen Banken an und eines muss dann auch verständlich sein, diese Banken mit Mindermargen gucken zwei mal hin, rechnen zwei mal und übernehmen ganz sicher nicht das Risiko, was der Verbraucher aus welchen Gründen auch immer bereit ist einzugehen!!

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