Baufinanzierung: Welche Auskunfteien werden abgefragt?

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  1. Avatar von BauFi86
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    Standard Baufinanzierung: Welche Auskunfteien werden abgefragt?

    Guten Tag!

    Ich plane eine Baufinanzierung. Habe mich selbst schon kundig gemacht und gehe davon aus, dass die Rahmendaten bei mir eigentlich stimmen sollten:
    Eigenkapital ist in ausreichender Höhe vorhanden, das feste monatliche Einkommen stimmt.

    Nun gibt es ein kleines Problem: Seit mehreren Wochen streite ich mich mit einem Inkasso-Dienst. Bekomme von denen Post wegen einer absoluten Lappalie
    und bin aus prinzipiellen Gründen (die Forderung ist ein Witz und hätte vor Gericht nie bestand) nicht bereit, hier zu bezahlen bzw. diesen Drohungen nachzukommen.

    Angedroht wurde u.a. mich wegen einer unbeglichenen Forderung an die Dienste ArvatoInfoscore und CRIFBuergel zu melden.
    Ich habe der Forderung zwar mit ausführlicher Begründung widersprochen, doch weiß man ja nie, was die ggf. anstellen.

    Nun meine Frage: Bei welchen Auskunfteien informieren sich die Institute (bei mir ist es eine Sparkasse) üblicherweise? Nur bei der Schufa oder auch bei anderen?
    Existiert ein Austausch zwischen der Schufa und ArvatoInfoscore und CRIFBuergel, sodass ein negativer Score bei den beiden auch mittelbar bei der Schufa negativ mit einfließt?

    Ich freue mich über jede sachdienliche Antwort.

  2. Avatar von noelmaxim
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    Standard AW: Baufinanzierung: Welche Auskunfteien werden abgefragt?

    Da müssen sie sich, so nicht selbstständig und der Schufa noch nichts gemeldet, keine Sorgen machen.

    Sind sie auf die Sparkasse festgelegt?

  3. Avatar von BauFi86
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    Standard AW: Baufinanzierung: Welche Auskunfteien werden abgefragt?

    Zitat Zitat von noelmaxim
    Da müssen sie sich, so nicht selbstständig und der Schufa noch nichts gemeldet, keine Sorgen machen.

    Sind sie auf die Sparkasse festgelegt?
    Ja, ich denke auch. Habe mich etwas über die Auskunfteien im Internet informiert und meine, dass diese hauptsächlich bei Konsumentenkrediten und Rechnungskäufen angefragt werden
    (zumal ich auch nicht weiß, ob ich dort jetzt überhaupt negativ gescored bin, ich habe der Forderung wie gesagt widersprochen).

    Ja, ich werde das wohl über die Sparkasse laufen lassen, weil sie auch gleichzeitig Maklerin ist.

    Möchte schlicht nichts falsch machen und naher eine böse Überraschung erleben.

  4. Avatar von noelmaxim
    noelmaxim ist offline

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    Standard AW: Baufinanzierung: Welche Auskunfteien werden abgefragt?

    Zitat Zitat von BauFi86
    Ja, ich werde das wohl über die Sparkasse laufen lassen, weil sie auch gleichzeitig Maklerin ist.

    Möchte schlicht nichts falsch machen und naher eine böse Überraschung erleben.
    Wüsste nicht, wofür das notwendig wäre oder ihnen einen Vorteil bringen soll, meinen sie andernfalls den Zuspruch für den Kauf nicht zu bekommen?

  5. Avatar von BauFi86
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    Standard AW: Baufinanzierung: Welche Auskunfteien werden abgefragt?

    Das Objekt ist mein absoluter Favorit und ich denke es macht sich beim Verkäufer sicher gut, wenn die selbe Bank bei der er sein Haus verkauft, auch die Abwicklung der Kaufpreiszahlung übernimmt. Im Grunde genommen hat es sich auch einfach so ergeben.

  6. Avatar von noelmaxim
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    Standard AW: Baufinanzierung: Welche Auskunfteien werden abgefragt?

    Achso, auch wenn die Bank ein schlechtes Finanzierungsangebot unterbreitet?

    Ich kann solche Einstellungen einfach nicht verstehen, dem Verkäufer wird es völlig egal sein, von wo das Geld kommt, zu dem, eine Bank darf dem Verkäufer eh keine Auskünfte erteilen, zumindest keine, die dem Verkäufer nicht jede andere Bank auch erteilen wird.

  7. Avatar von hausbauwest
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    Standard AW: Baufinanzierung: Welche Auskunfteien werden abgefragt?

    Lass Dir erst einmal ein Angebot der Sparkasse geben, bevor man sie dir schlecht redet.
    Der riesen Vorteil ist, dass alle Unterlagen zum Objrkt bei der Bank vorliegen und auch der Makler im Haus als direkter Ansprechpartner parat ist. Kannst ja mal durch die unterschiedlchen Beiträge hier schauen, wie oft es Probleme mit den Direktbanken gibt, was den Beleihungswert angeht etc.
    Weiter werden da immer topp Konditionen angeboten und hinterher gibt es dann eine übnerarbeitete Variante.
    Dann ist es aber schon zu spät, weil die Zeit läuft.
    Bei der Sparkasse hast Du locker in maximal 14 Tagen nen Unterschriebenen Vertrag, wenn alles passt.

  8. Avatar von noelmaxim
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    Standard AW: Baufinanzierung: Welche Auskunfteien werden abgefragt?

    Zitat Zitat von hausbauwest
    Lass Dir erst einmal ein Angebot der Sparkasse geben, bevor man sie dir schlecht redet.
    Der riesen Vorteil ist, dass alle Unterlagen zum Objrkt bei der Bank vorliegen und auch der Makler im Haus als direkter Ansprechpartner parat ist. Kannst ja mal durch die unterschiedlchen Beiträge hier schauen, wie oft es Probleme mit den Direktbanken gibt, was den Beleihungswert angeht etc.
    Weiter werden da immer topp Konditionen angeboten und hinterher gibt es dann eine übnerarbeitete Variante.
    Dann ist es aber schon zu spät, weil die Zeit läuft.
    Bei der Sparkasse hast Du locker in maximal 14 Tagen nen Unterschriebenen Vertrag, wenn alles passt.

    Selbstverständlich ein Angebot der Sparkasse einholen, eine bessere Vergleichsreferenz kann man ja gar nicht haben und man müsste annehmen, die Sparkasse reißt das beste Angebot Kennt die Immobilie, den Kunden und den Verkäufer auch

    Zu dem anderen von dir: Ich kenne eine Angebotsgestaltung nicht, wo der Zins nachher schlechter ist, in 10 Jahren gab es nicht einen einzigen User/Verbraucher/Hilfesuchenden hier, der das berichtet hat! Guter Rat von dir, die ganzen Berichte mal zu vergleichen, so etwas kommt sicher vor, nicht aber bei einem seriösen und erfahrenen Finanzierungsmakler!

    Naja und die Unterlagen, die hat der Makler vorliegen, die sind in noch nicht mal einer Sekunde bei dem, der das Vertrauen auch aufgrund des besten Konzeptes und Angebotes erworben hat! Noch nicht mal eine Sekunde, das ist ein Knopfdruck und deine 14 Tage, die können um 10 Tage zu lang sein !!!

    Hausbauwest, leider nichts Weiterführendes von dir, aber auch gar nichts helfendes oder etwas mit Mehrwert, ganz im Gegenteil, einem Verbraucher Vergleiche vorzuenthalten, ihm zu empfehlen, diese nicht einzuholen, dies mit deinen Argumenten, das halte ich für fahrlässig, nicht zielführend und dumm.

    Nicht, dass man das tätigen müsste, kein Thema, aber dann muss das mit anderen Argumenten untermauert werden.

  9. Avatar von BenniG
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    Standard AW: Baufinanzierung: Welche Auskunfteien werden abgefragt?

    Zitat Zitat von noelmaxim

    Ich kenne eine Angebotsgestaltung nicht, wo der Zins nachher schlechter ist, in 10 Jahren gab es nicht einen einzigen User/Verbraucher/Hilfesuchenden hier, der das berichtet hat!
    Hm, wie war das bei mir und der ING?
    Ich habe in meinen Antrag im September 2020 mit 0,67% auf die Reise geschickt, genehmigt wurde dann aber glatte 1% - ohne ein Kommentar der Bank.

    Klar liegt das nicht unbedingt an dir, wenn die Bank den Beleihungswert "nur" auf 141.000 €, statt auf 153.000 € schätzt, aber mit so Wörtern wie "immer", "nie", "keinen einzigen" oder "alle" muss man schon vorsichtig umgehen.

    Auch die Sparkasse hat im November letzten Jahres die kalkulierten Konditionen mit der Genehmigung von 0,69% auf 0,84% verschlechtert - hat aber immerhin mitgeteilt, dass es den kalkulierten Beleihungswert nicht ganz erreicht.

  10. Avatar von noelmaxim
    noelmaxim ist offline

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    Standard AW: Baufinanzierung: Welche Auskunfteien werden abgefragt?

    BenniG, nimmt man es ganz genau, hast du gar nicht unrecht, allerdings nur deshalb, weil ich nicht beschrieben habe, welche Angebotsgestaltung ich meine. Wir müssen oder sollten da schon den Apfel mit dem Apfel vergleichen.

    Geht der Kunde direkt zu einer Bank, bekommt er anhand seiner Angaben ein Angebot, auch dieses kann nach finaler Prüfung (z.B. aufgrund der Ermittlung des Beleihungswertes) dann von dem anfänglichen Angebot abweichen. Reiche ich nun die Unterlagen ein und die Bank unterbreitet anhand der Unterlagen eine Zusage mit Konditionen, so stehen diese Konditionen auch verlässlich, so verlässlich, wie sie es bei seiner Hausbank auch sind. Ein abermaliges Ändern der zugesagten Kondition - möglicherweise ein willkürliches Ändern - gibt es dann nicht mehr.

    Schreibe ich nie, da will ich dir recht geben, ist dies irreführend, relativiert sich im Kern dann aber, wenn man den gleichen Status annimmt, insofern, danke für deinen Einwand.

    Muss dazu aber auch sagen, dass diese Entwicklung wie bei dir äußerst selten ist und ja auch vom Kunden (ich bin ja irgendwie auch immer der Kunde) nicht angenommen wird und ja auch immer begründet wird, so wie es beim Gang zur Hausbank ja auch begründet wird, warum die Kondition in der Regel schlechter ist.

    Ein aktuelles Beispiel dazu, auch eines von einem derzeitigen User hier. Die Sparkassen Immobilien bieten eine Immobilie zum Kauf an. Der potentielle Käufer lässt sich ein Finanzierungsangebot der Sparkasse rechnen, Finanzierungsbedarf 90 % vom Verkaufspreis, den eigens die Sparkasse festgelegt hat. Es erfolgt über die Sparkasse eine Ablehnung, da der ermittelte Beleihungsauslauf (angelehnt an den Verkaufspreis) zu hoch ist, sprich, was rechnerisch angelehnt an den offerierten Verkaufspreis 90 % sind, sind in der finalen Prüfung 113 %. Nun ja, mit solch einem Ärgernis findet der Verbraucher nun den Weg in das Forum.

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