Finanzen so stabil?

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  1. Avatar von PortoBello
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    Standard Finanzen so stabil?

    Hallo zusammen!

    Ich zerbreche mir momentan sehr den Kopf, was meine Finanzen angeht, weswegen ich hier gerne mal etwas Rat hätte.

    Mein derzeitiges Einkommen liegt bei 2.250 € / Monat.
    Meine Ausgaben liegen bei 1.473,00 €.
    Inkludiert ist hier alles . Warmmiete, Strom, Essen, Versicherungen (Kfz, Zahnvers., Hausrat, Rechtsschutz, Haftpflicht), GEZ auf den Monat gerechnet, Kfz-Steuer auf den Monat gerechnet, Fitnessstudio, Rate fürs Auto, Benzin für den Monat, selbst monatliche Friseurbesuche, etc.
    Also ich habe versucht, alles so sicher wie möglich abzudeckeln. Ich wohne alleine und trage entsprechend auch meine Kosten alle alleine.

    Bleiben also 777 € übrig.
    Ich dachte hier ein eine Sparrate von 400-450 € (20% des Nettoeinkommens), und den Rest von 327,00 € für Unternehmungen, Klamotten, Freizeit, etc.

    Gespart wären das jährlich 5.400 € für Urlaube, ggf. Anschaffungen, etc.
    Natürlich ist das kein riesen Einkommen, welches ich generiere und das wahre Leben ist keine Excel Tabelle, jedoch würde ich gerne für mich selber einen Rahmen der finanziellen Stabilität und damit einhergehender Ruhe finden.


    Ich zerbreche mir halt den Kopf, weil es "nur" 5.400€ im Jahr und "nur" 327,00 € im Monat für Klamotten und Freizeit sind.
    Wie seht ihr das?


    Vielen Dank vorab für die Bemühungen!

  2. Avatar von titan1981
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    Standard AW: Finanzen so stabil?

    Gehalt ist nicht besonders hoch keine Frage. Aber die sparrate ist gut. Ist eine Rente über Hartz IV Niveau zu erwarten? Was sagt der Bescheid hierzu?

    Wenn über Hartz IV dann würde sich noch eine BU lohnen um das Einkommen über das Arbeitsleben zusichern und im Krankheitsfall über dem Hartz IV Niveau zu bleiben.

    Dann bleibt nur das Einkommen zu steigern.

    3-6 Nettogehälter würde ich auf ein Tagesgeld legen für unvorhergesehenes den Rest der länger als 10 Jahre benötigt wird kann man gewinnbringend anlegen. Alles dazwischen für längerfristige Ausgaben würde ich auf ein. Festgeldkonto legen

  3. Avatar von PortoBello
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    Standard AW: Finanzen so stabil?

    Rente... Darüber mache ich mir gar keine Gedanken, da ich mich da absolut nicht mehr drauf verlasse.
    Auf dem aktuellen Bescheid stehen irgendwas von 1.2xxx €. Ich gehe eher davon aus, dass ich immer arbeiten werden, und von angespartem überleben muss.

    Mir ging es in dem Eingangspost eher darum zu wissen, ob ich mich unnütz, oder zurecht so verrückt mache.
    Natürlich gibt es Menschen, die wesentlich mehr verdienen.
    Aber sehr viele auch wesentlich weniger. Und noch weniger machen sich Gedanken um Ihre Finanzen.

  4. Avatar von Zapp73
    Zapp73 ist offline

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    Standard AW: Finanzen so stabil?

    Grundsätzlich ok. Mit 20% Sparquote liegst Du etwas über dem Durchschnitt in D, bist aber auch weit weg von HC-Sparern/Frugalisten, die 50-80% (ja, das geht) ihres Netto sparen/investieren.

    Hilfreich wäre noch Dein Alter, weil das Deinen Anlagehorizont und auch Deine Rentenerwartung erheblich beeinflusst.

  5. Avatar von IckeAusM
    IckeAusM ist offline

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    Standard AW: Finanzen so stabil?

    Nun, mit deinem Gehalt liegst du eigentlich ziemlich nah am deutschen Medianeinkommen. D.h. es ist weder besonders hoch und auch nicht besonders niedrig. Es ist ein stinknormales Einkommen. So weit so gut.

    Wenn deine Gesamtausgaben nun bei ~1.500€ liegen, Pi x Daumen 750€ jeden Monat übrig bleiben, du (bis auf deine Rate für das KFZ) sonst keinerlei Verbindlichkeiten hast, dann ist das eigentlich ziemlich solide! Kommt halt drauf an was bereits an Rücklage vorhanden ist und was du so vor hast.

    Viele haben nicht so viel übrig, verdienen weniger und / oder stehen jeden Monat wiederkehrend mit dem Rücken zu Wand. Und wieder anderen geht es finanziell noch besser.

    Ich komme bspw. nach Abzug aller meiner All-Inclusive-Lebenskosten auf den Monat runter skaliert auf 2.050~2.100€ bei einem Nettoeinkommen von 2.300 und paar zerdrückten Euro. Macht einen kläglichen Rest von 200~250€, die ich auf Seite packe - 115€ davon sind "Raten an mich selbst".

    So dumm es klingt, habe ich mir selbst einen Kredit gegeben, von einem Konto auf das andere, den ich brav zurückführe. Schizophren, aber so komme ich nicht in Versuchung einfach meine Rücklagen zu verschleudern, sondern behandele Entnahmen wie einen Kredit inkl. Zinsen. Kann man von halten was man will.

    Wie du siehst, habe ich bei ähnlichen Einkommen deutlich weniger übrig. Ergänzend muss ich allerdings dazu sagen, dass in diesen 2.050~2.100€ bereits knapp 300€ stecken, die mtl. in meine Altersvorsorge in Form einer kleinen Immobilie in der Walachei inkl. kleiner Sondertilgung fließen. Das relativiert das Ganze ein wenig.

    Und damit komme ich zum nächsten Punkt: Möchtest du eine Immobilie erwerben oder einfach nur Geld auf die Hohe Kante packen und ggf. vermehren?

    Eine Sparrate von 400~450€ bzw. ~20% ist schon ziemlich fleißig und für mein Dafürhalten absolut ausreichend. Man sollte sich nur nicht zu Tode sparen. Soll heißen: wenn es mal nicht geht, dann geht es eben nicht. Die daraus resultierenden ~5.000€ p.a. sind doch recht ordentlich und m.M.n. keineswegs ein Grund sich eine Platte zu machen.

    Wie eingangs erwähnt, können das viele nicht! Selbiges gilt im Übrigen für die +300€ Rest zum monatlichen Versandeln.

    Es ist gut, dass du dir Gedanken um deine Finanzen machst und wenn du entsprechend diszipliniert bleibst, kannst du relativ entspannt bleiben und dir überlegen, was du mit der Kohle machst.

    Ansonsten kann mich den Vorrednern nur anschließen: Notgroschen in Form von wenigstens drei Monatsgehältern kurzfristig liquidierbar auf der hohen Kannte haben (nicht einmal das haben viele) und den Rest in längerfristige Anlagen packen...

  6. Avatar von PortoBello
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    Standard AW: Finanzen so stabil?

    Zitat Zitat von IckeAusM
    Nun, mit deinem Gehalt liegst du eigentlich ziemlich nah am deutschen Medianeinkommen. D.h. es ist weder besonders hoch und auch nicht besonders niedrig. Es ist ein stinknormales Einkommen. So weit so gut.

    Wenn deine Gesamtausgaben nun bei ~1.500€ liegen, Pi x Daumen 750€ jeden Monat übrig bleiben, du (bis auf deine Rate für das KFZ) sonst keinerlei Verbindlichkeiten hast, dann ist das eigentlich ziemlich solide! Kommt halt drauf an was bereits an Rücklage vorhanden ist und was du so vor hast.

    Viele haben nicht so viel übrig, verdienen weniger und / oder stehen jeden Monat wiederkehrend mit dem Rücken zu Wand. Und wieder anderen geht es finanziell noch besser.

    Ich komme bspw. nach Abzug aller meiner All-Inclusive-Lebenskosten auf den Monat runter skaliert auf 2.050~2.100€ bei einem Nettoeinkommen von 2.300 und paar zerdrückten Euro. Macht einen kläglichen Rest von 200~250€, die ich auf Seite packe - 115€ davon sind "Raten an mich selbst".

    So dumm es klingt, habe ich mir selbst einen Kredit gegeben, von einem Konto auf das andere, den ich brav zurückführe. Schizophren, aber so komme ich nicht in Versuchung einfach meine Rücklagen zu verschleudern, sondern behandele Entnahmen wie einen Kredit inkl. Zinsen. Kann man von halten was man will.

    Wie du siehst, habe ich bei ähnlichen Einkommen deutlich weniger übrig. Ergänzend muss ich allerdings dazu sagen, dass in diesen 2.050~2.100€ bereits knapp 300€ stecken, die mtl. in meine Altersvorsorge in Form einer kleinen Immobilie in der Walachei inkl. kleiner Sondertilgung fließen. Das relativiert das Ganze ein wenig.

    Und damit komme ich zum nächsten Punkt: Möchtest du eine Immobilie erwerben oder einfach nur Geld auf die Hohe Kante packen und ggf. vermehren?

    Eine Sparrate von 400~450€ bzw. ~20% ist schon ziemlich fleißig und für mein Dafürhalten absolut ausreichend. Man sollte sich nur nicht zu Tode sparen. Soll heißen: wenn es mal nicht geht, dann geht es eben nicht. Die daraus resultierenden ~5.000€ p.a. sind doch recht ordentlich und m.M.n. keineswegs ein Grund sich eine Platte zu machen.

    Wie eingangs erwähnt, können das viele nicht! Selbiges gilt im Übrigen für die +300€ Rest zum monatlichen Versandeln.

    Es ist gut, dass du dir Gedanken um deine Finanzen machst und wenn du entsprechend diszipliniert bleibst, kannst du relativ entspannt bleiben und dir überlegen, was du mit der Kohle machst.

    Ansonsten kann mich den Vorrednern nur anschließen: Notgroschen in Form von wenigstens drei Monatsgehältern kurzfristig liquidierbar auf der hohen Kannte haben (nicht einmal das haben viele) und den Rest in längerfristige Anlagen packen...
    Das beruhigt mich sehr. Natürlich habe ich nicht die beste Ausgangslage, aber ich versuche das beste daraus zu machen. Das ist auch das, was man mir im Freundeskreis sagte. Viele leben leider, entweder auf Kante, oder können vielleicht 50-100 € zurücklegen. Die momentane Lage ist eben nicht die beste, wenn man durchschnittlich verdient.

    Das Thema Immobilien war für mich immer sehr interessant, allerdings sehe ich da wenig Chancen zur Zeit. Mein Geld ist eigentlich "nur" zum sparen.
    Erstmal geht es darum mir einen Puffer von 2-3 Monatsgehältern anzusparen. Was ich danach mit dem Geld anstelle, steht noch in den Sternen. Natürlich muss man davon auch 1-2 Urlaube pro Jahr abziehen.
    In erster Linie möchte ich einfach nur in Ruhe schlafen können. Das sind die einzigen Ansprüche, die ich derzeit an mein Leben habe. Einfach nur Ruhe.. Keine ständigen finanziellen Ängste mehr und keine Angst davor, den Briefkasten zu öffnen...
    Meine Familie und Freundin sind gesund, wir haben alle keine alten Autos und schöne Wohnungen. Wahrscheinlich bin ich durch meine Vergangenheit einfach sehr genügsam, was das alles angeht.

    Evtl. ziehe ich noch eine Aufstiegsfortbildung zum Meister, ende 2024, in Betracht. Die wäre aber durch die ganzen Zuschüsse auch noch relativ günstig, bzw. keine enorme finanzielle Belastung.
    Das würde das Gehalt in Zukunft noch mal etwas pushen können und meine Zukunftsängste vielleicht auch noch etwas beruhigen.

  7. Avatar von IckeAusM
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    Standard AW: Finanzen so stabil?

    Wenn man nicht gerade großzügige Schenkungen erhält oder ein üppiges Erbe zu erwarten hat, wenn überhaupt, dann muss man sein Glück selbst in die Hand nehmen, wenn man dieses Privileg nicht erfährt. Daher kann ich Deine Gedanken dazu nachvollziehen.

    Übrigens, wenn man "durchschnittlich" verdienen würde, dann hättest Du eine gute Ecke mehr. Ich weiß was Du meinst, konnte mir das aber gerade nicht verkneifen Der Median bildet die Realität eher ab, als der Durchschnitt. Und wenn man über ein Medianeinkommen verfügt, dann ist das erstmal kein Grund zur Sorge, vorallem muss man sich nicht mit oder an anderen messen.

    Die einen Leben in Saus und Braus bis es kracht, andere leben mehr den Schein als das Sein und sind gar nicht so wohlhabend wie sie immer vorgeben und wieder andere sind relativ genügsam und schaffen bissl was beiseite. Und das beruhigt in der Tat und man muss keine Sorgen haben, gleich bei jeder Kleinigkeit unter die Räder zu kommen. Was freilich nicht heißt, dass man sich nichts gönnen darf!

    Machen! Aufstiegsfortbildungen sind immer begrüßenswert. Die bringen einen nicht nur fachlich weiter, sondern auch persönlich! Ich habe vor paar Jahren eigeninitiativ eine Weiterbildung auf Meisterebene abgeschlossen und kann es nur jedem empfehlen, der die Möglichkeit dazu hat. Auch wenn manch Arbeitgeber das nicht sofort zu honorrieren weiß, zahlt sich sowas für mein Dafürhalten immer aus. Und wenn es einem "nur" hilft, andere Perspektiven zu eröffnen.

    Je nach Bundesland werden Aufstiegsfortbildungen mal mehr mal weniger gefördert. Das Aufstiegs-BaFöG ist in jedem Fall mitzunehmen und bspw. gibt es in Bayern einen Meisterbonus von 2.000€, wenn man das Ganze erfolgreich absolviert. Damit halten sich die finanziellen Aufwendungen am Ende des Tages im Rahmen.

  8. Avatar von BenniG
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    Standard AW: Finanzen so stabil?

    Ich finde es kommt halt alles auf die Ziele im Leben drauf an.

    Wir kennen bisher nur deine Einnahmen und Ausgaben - über deine persönliche Situation wissen wir nichts, außer dass du allein wohnst.
    Interessant ist zum Beispiel dein Alter, ob üblicherweise Gehaltssteigerungen zu erwarten sind (Altersstufen), ob du dir eine Partnerin und Kinder wünscht (je nach Alter natürlich).
    Würde die Wohnung z.B. auch für ein Paar oder sogar eine Familie ausreichen?

    Je nachdem im welchen Stadium du dich befindest und was deine Ziele sind, kann deine Sparquote gut, mittelmäßig oder schlecht sein.

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