Gestern habe ich in der Bahn ein Gespräch über das Traden belauscht, in dem einer damit geprahlt hat, dass er nach einem Videokurs angeblich schon weiß, wie es geht. Kann man das echt so schnell lernen?
Gestern habe ich in der Bahn ein Gespräch über das Traden belauscht, in dem einer damit geprahlt hat, dass er nach einem Videokurs angeblich schon weiß, wie es geht. Kann man das echt so schnell lernen?
Ja, Traden geht echt ganz einfach.
Man braucht nur einen Onlinezugang und eröffnet ein Depot mit einem Verrechnungskonto.
Man überweist Geld auf sein Verrechnungskonto.
Im Login-Bereich des Depots ist dann eigentlich ziemlich prominent ein Suchfeld platziert, wo man sein Tradeobjekt suchen und auswählen kann.
Wenn man es gefunden hat ist ebenfalls ziemlich prominent ein "kaufen" oder "verkaufen"-Button platziert.
Dort draufklicken, die Anzahl oder den Wert eingeben und im Prozess eventuell nochmal den Trade freigeben - und schon hat man seinen ersten Trade vollbracht.
Relativ schnell taucht er dann im Depot auf und kann nach belieben wieder veräußert werden.
Erinnert mich an ein Video, das ich vor 1-2 Jahren mal gesehen hab...
Ging um einen, der an der Börse viel Geld gemacht hat. Alle wollten Tipps von ihm haben. Er so "lies dir mal das Buch hier mit stochastischen Grundlagen durch und dann können wir gerne weiter reden". Keiner hat sein Angebot je angenommen - alle wollen das schnelle Geld, aber keiner will was dafür tun![]()
Die Basics lernt man tatsächlich recht schnell, ein paar Stunden und man weiß wie die Börse allgemein funktioniert.
Wichtiger ist aber Erfahrung und die holt man sich eben über Jahre. Will man z.b. Aktien handeln fängt man erstmal klein an bevor man sein gesamtes Vermögen investiert. Es kommt aber immer auf die Zielsetzung an und ob man aktiv oder passiv investieren will
Will ich nur ein Spardepot für die Altersvorsorge reichen ein paar Stunden tatsächlich aus.
@ Simoni87,
leider belügen sich die meisten Trader selber. Ja, ja, alle fahren Gewinne ein. Das Dumme ist aber, wo sind denn alle €-Trader-Millionäre? Bei der Arbeit! weil bisher keine Millionäre sind!
Denn das mit der Ehrlichkeit ist das so eine Sache, alle Erfolge basieren in diesen Fall nur auf willkürliche mündliche Aussagen und das von unbekannten Personen in der Öffentlichkeit!
Allerdings was ein Erfolgt ist, könnte Sie mal uns erklären! Denn Erfolg ist abhängig vom Ausgang ab, habe ich 10.000 € Guthaben als Ausgang, ist eine Vermehrfachung innerhalb von ein Jahr ein großer Erfolg, innerhalb von 10 Jahren eher ein Versagen.
Denn die Gesamtaufwendung an Zeit, Kosten, Inflation und Risiko rechtfertigen diesen Aufwand nicht mehr.
Viel wichtiger ist es, dass man die Ausgaben kleiner hält als die Einnahmen und so ständig ein Überschuss erzielt der sich in Fondsparpläne sich weiter entwickelt.
Sollte dieser unterperformen, durch eine Neuausrichtung, ohne großen Aufwand zu einem, anderen Emittenten wechsel kann.
Ich kann selbst sagen, dass Einflüsse von außen ständig meine Erfolgsquote, jährlich zwischen null und 55 % Erfolg liegt. Allerdings liegt der Einsatz bei Totalausfall und 1.000 % Gewinn über die gehaltene Laufzeit, da hier mit Optionen gehandelt wird.
Gegenwärtig sind die Put auf BYD sehr gut, da die Basis 12 € ist. Da 0,12 € gezahlt wurde, beträgt der Gewinn gegenwärtig 1,26 abzüglich 0,12 € sind 1,14 € Gewinn bei Einsatz von 1.207 €! Errate mal wieviele Stück sind es?
Allerdings kann ich nur die steuerlichen Verluste der letzten 4 Jahre ausgleichen.
Selbst als Master der Betriebswirtschaft kann man externe Einflüssen nicht erkennen, und deren zukünftigen negativen Auswirkungen beim heutigen Kauf einpreisen.
bruno68
Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen. Das gilt bis auf extrem wenige Ausnahmen immer und überall. Wer glaubt innerhalb von sehr kurzer Zeit die Weisheit mit Löffeln gefressen zu haben, ist entweder ein Angeber oder leider an absoluter Selbstüberschätzung.
Ich dachte als Grundschulkind, als ich ein Musikinstrument neu gelernt habe, auch, dass ich es innerhalb weniger Monate so gut könne, dass ich schon bald die Perfektion erreichen würde und mich etwas Neuem widmen kann. Es hat sich dann herausgestellt, dass das musikalische Ende der Fahnenstange halt doch noch laaaaaaaaaange nicht erreicht war.![]()
Nachtrag zu BYD:
Nachdem es herausgekommen ist, so erhält BYD seit etlichen Jahren mehrere Mrd. € von ihren Vater Staat Subventionen!
Natürlich darf auch nicht Space-x vergessen von 2.000.000.000.000 € Marktkapitalisierung am 1. Tag an der Börse, 12.06.2026.BYD erhält seit Jahren massive direkte und indirekte Finanzhilfen der chinesischen Regierung. Im Jahr 2025 beliefen sich diese staatlichen Subventionen in China auf rund 1,6 Milliarden Euro (fast 40 Prozent des Konzerngewinns). Diese Gelder stützen den Preiskampf des Herstellers und fließen in Forschung, Produktion sowie Lieferketten.
Die BYD-Prämie 2026 setzt sich aus dem herstellereigenen BYD E-Bonus (bis zu 11.500 € bzw. 21.010 € Rabatt je nach Modell) und einer maximalen staatlichen E-Auto-Förderung von bis zu 6.000 € für Privatkunden mit geringerem bis mittlerem Einkommen zusammen. Die kombinierte Rabattaktion von BYD läuft bei teilnehmenden Händlern bis zum 30. Juni 2026.Das Raumfahrtunternehmen SpaceX hat ein erfolgreiches Börsendebüt hingelegt. Beim größten Börsengang der Geschichte wurde der erste Kurs bei 150 Dollar festgestellt - gut elf Prozent über dem Ausgabepreis von 135 Dollar. Danach weitete die Aktie ihre Gewinne aus. In der Spitze lag sie mehr als 28 Prozent im Plus bei 172,90 Dollar, was SpaceX eine Marktkapitalisierung von rund 2,3 Billionen Dollar bescherte.Denn diese fast 40-% Verlust, dafür muss man sehr lange Stricken!Der Aktienkurs von SpaceX (WKN: A42D4F) lag am 6. August 2026 im Tagesverlauf bei etwa 95,33 EUR (bzw. schwankte an deutschen Börsenplätzen wie Tradegate und gettex im Bereich von rund 95,26 EUR bis 95,36 EU
Um überhaupt ein Gewinn zu erzielen, bedarf es eine Mindestrendite von jährlich 4 % p. a. und dann 15 Jahre um diesen Kursverlust auszugleichen! Und dann kommt die Inflation und die Vorsteuern hinzu, da müssen aber die Gewinne aber sprudeln, sonst wird es wie bei der Dt. Telekom, nämlich nichts!
Wenn man diese volkswirtschaftlich Betrügereien anschaut, braucht man nicht, über das Versagen, bei seinen persönlichen Aktiensparen wundern.
bruno68
Ehrlich gesagt, wenn das wirklich so einfach wäre, dass man nach einem einzigen Videokurs die Märkte beherrscht, dann würde die halbe Welt am Strand liegen und Geld drucken. Die Realität sieht aber komplett anders aus. Ein Kurs kann dir vielleicht ein paar Grundlagen erklären, also was eine Kerze im Chart bedeutet, wie man eine Order platziert oder was ein Stop-Loss ist. Das hat aber noch überhaupt nichts mit erfolgreichem Traden zu tun. Der Typ im Zug hat allerhöchstens gelernt, wie man die Werkzeuge bedient, aber nicht, wie man damit nachhaltig Profit macht. Du musst lernen, mit Verlusten umzugehen, ohne emotional zu werden und Rache-Trades zu platzieren. Das bringt dir kein Zehn-Stunden-Video bei.
@Panda1999,
gute und knappe Antwort.
Ich habe seit 2005 ein Betriebswirt als Master und trotzdem habe ich nicht alle Grundlagen:
Früher vor 2000 wurde der Dollar: D-Markt Kurs 50 : 1 gehandelt, man bezahlte für eine Option (50-fach vielleicht 3 D-Mark weil die Basis 1 $ zu 2 D-Mark lag. Am Verfalltag konnte dementsprechend der Differenz null Gewinn oder Differenz mal 50 rechnen.
Denn beim Einsatz von 3.000 D-Mark bekam man 150.000 Dollar in Option, war der Basis 1 $: 2,10 D-Mark bekam man 15.000 D-Mark. Für Put oder Call-Optionen das war egal.
Dann kamen die Turbo²-Optionen, Laufzeit max. 400 Tage (dann Steuerfrei): Die Spielregel jeder Tag in den der Kurs innerhalb einer Spanne (0,05 € plus/minus vom Basiswert) bewegte, wurden 0,05 € gutgeschrieben, also max. 20 € je Option.
Heute 2026 wird der $ : € mit einem Kurs von 0,1 : 1 € angeboten! Das bedeutet, wenn man 10 €-Cent vom Basiswert entfernt ist.
So sind im Jahresverlauf 2026: Der Kurs schwankte zwischen einem Tief von rund 0,83 EUR im Januar und einem Hoch von ca. 0,88 EUR im Juni.
Daraus abgeleitet lässt sich errechnen, dass ein Basisabstand von 10 €-Cent im Jahr 2026 bisher Null € Gewinn für die Käufer entstanden ist. Rechnet man das Aufgeld bis zum Verfalltag hinzu, ergibt sich aus meiner Sicht folgendes Ergebnis:
- das 78 % aller Optionskäufer einen Total- oder Teilverlust erleiden werden.
- Das die restlichen 22 % der Mitspieler, davon sind 2 % der Optionskäufer als Glückspilze und die restlichen 20 % sind die Emittent die die Optionsscheine verausgaben.
Bei einer Anlagesumme von 5 Mrd. € der Optionskäufer monatlich benötigt der Emittent genaugenommen nur 0,5 Mrd. € Kapital um später rollierend bis zu 4,5 Mrd. € monatlich zu vereinnahmen und wer bekommt das Geld später? Der Aktionär!
Noch Fragen, wer der Doofe im Spiel ist? Der mit den geschwollenen Ego, der nicht begreift das sich jederzeit die Spielregeln ändern können, (weil Vertragsrecht) und der automatisierte Computerbroker deine Spielweise erkennt und Entgegen spielt.
bruno68