Erstmal ein "Hallo" in die Runde.
Ich hoffe das hier die richtig Rubrik.
Ich bin B2B Energiemakler und bekomme eine Provision pro KW/H. Als eine Umsatzbeteiligung.
Ich suche hierfür ein Factoring / Forderungsverkauf.
Meine Verträge laufen durchschnittlich 54 Monate und ich würde gerne ein Volumen von rund 600.000 € an Forderungen verkaufen
oder über ein Factoring laufen lassen.
Mein Ziel wäre es ca. 480.000 € zu erlösen.
Wer kennt entsprechende Firmen , Finanzmakler oder Investoren ?
Ich mag mich ja irren, aber das klingt doch mehr nach klassischem Factoring und mehr nach einem Spezialfall. Da wären die Knackpunkte: die 54 Monate Provisionsstrom, Bonität der Zahler, Abtretbarkeit und Storno-/Kündigungsrisiko. 80 % Erlös wirken mir sportlich.
Klassisches Factoring ist meist nur 90 Tage.
Storno-/Kündigungsrisiko gibt es keines. Die Verträge sind bestätigt und können nicht gekündigt werden.
Sollte der Kunde ins Insolvenz gehen - würde man die Forderungen durch neue Ersetzen da das Gesamtportfolio ja weiter anwächst.
Hier mal ein Beispiel mit 5 % als Kredit gerechnet
JahrRestschuld (Jahresanfang)ZinszahlungTilgungGesamte Jahreszahlung
Jahr 1530.000,00€26.500,00€117.777,78€144.277,78€
Jahr 2412.222,22€20.611,11€117.777,78€138.388,89€
Jahr 3294.444,44€14.722,22€117.777,78€132.500,00€
Jahr 4176.666,67€8.833,33€117.777,78€126.611,11€
Jahr 4,5 (Halbjahr)58.888,89€1.472,22€58.888,89€60.361,11€
Bei 5% p.a sind es 72.138,88 € - und die 20 % sind 106.000 € also sogar noch was mehr.
Und das Geld kommt direkt vom Versorger der eine TOP Bonität hat.
Das BGH hat entschieden das alle Unterlagen dem Käufer auszuhändigen sind, um die Forderung durchzusetzen.
Demnach auch die Ansprechmöglichkeit und Verlängerungen für den Vermittler ausgeschlossen, denn eine fortlaufende Vertragsverlängerung lässt sich nicht in eine abgeschlossene Forderung überführen.
Nach braucht nur an ein echtes Beispiel selber vorrechnen: Laufzeit vier Jahre und 6 Monate, Pro rata temporis, rata 1.000 €, hier ist eine Vorfakturierung ausgeschlossen.
Da der Kunde nur das Tatsächliche bezahlt! Also bei 22 Werktage mehr und Dez. weniger.
Hier stellt sich aber die Frage, ob überhaupt eine Diskontierung für einen selber rentabel bzw. lukrativ ist!
Um so eine hohe Diskontierung zubekommen, dürfte eine selbstschuldnerische Bürgschaft (Unbegrenzt und unbefristet) fällig werden.
Steuerlich würde der Unterschied den Verlust nicht ausgleichen:
- EK 600.000 € bei 50 % St.-Satz = 300.000 €
- EK 480.000 € bei 50 % St.-Satz = 240.000 €/ Minderertrag 60.000 €
Nun stellt sich die Frage, woran man sparen will? Der Denkfehler ist enorm, zu 1. müssen die Betriebsausgaben abgezogen werden, dann die Sozialabgaben und folgerichtig dann die Steuern,
Was überbleibt ist das Geld was angelegt werden könnte, sofern nicht ein Luxusauto die 5 € Scheine für jeden gefahrenen km aus dem Auspuff bläst.
Bitte erläutern Sie mal ihre Berechnung? Denn wenn Sie schon den Begriff "Kredit" verwenden, bitte erklären Sie was damit gemeint ist oder ist die Summe als Anlagevermögen gemeint, dann wäre der Begriff "Investment" besser!
Was nicht stimmen kann, denn die Steuer sollte schon vorab abgeführt werden, da sonst die Gefahr besteht in Falle eines Börsenkraches zum Steuerschuldenharry zu mutieren.
Außerdem ist es aus den Gewissen her besser, ratierlich monatlich anzulegen, um nicht bei Höchstständen zu kaufen und dann jahrelang zu warten bis diese Werte wieder überschritten werden.