Hi,

ich hab mich vor 6 Monaten selbstständig gemacht, nachdem ich knapp 20 Jahre als Angestellter gearbeitet habe.

Ich frage mich nun wie ich die Altersversorgung idealerweise angehe.

Kurz zur Ausgangslage:
47J, verheiratet, Frau 46J

Sofern man darauf setzen kann, das die gesetzlich Rente kommt, kann ich Stand jetzt ca 1500€ und meine Frau 1000€ erwarten (die mittlere Zahl auf dem Rentenbescheid)
Zusätzlich haben wir noch kleinere bAVs gehabt die aber nur knapp 300€ extra bringen.

Meine Frau hat auch ca. 20 Jahre gearbeitet und die Erziehungszeiten für unsere zwei Kinder auf dem Rentenkonto. Die letzten drei Jahre ist sie nicht erwerbstätig. Die Kids sind 11&13.

Unser Haus haben wir in 8 Jahren abgezahlt.

Aktuell haben wir ca 6500€ netto.

Kürzlich habe ich den lokalen Berater der Rentenversicherung angerufen weil ich mich jetzt (endlich) mal mit dem Thema Altersvorsorge strukturierter auseinandersetzen will. Das habe ich schon seit einigen Jahren vor, aber das Leben kommt halt immer dazwischen.

Das Telefonat hab ich mit zwei Aussagen verlassen.

1) "Ja was soll ich jemand mit 47J sagen was er von der gesetzlichen Rente erwarten kann. Das kann sich noch alles ändern."
- Sicherlich richtig, aber mit irgendwas muß man ja planen also nimmt man den aktuellen Stand

2) Es lohnt sich für mich als Selbstständigen nicht, freiwillig in die gesetzliche Rente einzuzahlen und ich soll lieber woanders anlegen.

Meine Idee war initial 1500 € über Rürrup in einen ETF zu stecken. Die Ausgabe habe ich aus den Einkünften meiner Selbstständigkeit vor dem Nettobetrag bereits zur Seite gelegt.
Vorbehaltlich des Feedbacks wäre es auch möglich noch ein kleinem Umfang weiter in die gesetzliche Rente einzuzahlen, sofern sich das lohnt.

Nun zu meiner Fragen,
1) hat der Berater Recht, das es sich nicht lohnt weiter in die gesetzliche Rente einzuzahlen ?
2) Sollte ich die Rürrup Rente nutzen oder mein Geld anderweitig für die AV anlegen?


Dank euch schonmal für euer Feedback
Pete