Wohnriester?

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  1. Avatar von RheinPirat
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    Standard Wohnriester?

    Ich habe einen Rietservertrag, den ich überlege in einen Wohnriester umzuwandeln. Blicke aber bei der ganzen Sache nicht durch. Wie funktioniert das?

    Zum einen die Umwandlung und zum anderen wie läuft das Prinzip Wohnriester. Im netz gibt es massig dazu, aber ganz verstehen tue ich es nicht.

    Ich zahle also monatlich meinen Beitrag für die Höchstförderung und das ganze Geld + Zulagen vom Staat fließt in die Tilgung des Darlehens, welches wir für einen Hauskauf aufnehmen müssen?

    Vielen Dank

  2. Avatar von obelix
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    Standard AW: Wohnriester?

    Hallo,

    die Berechnungen für die Einzahlungen und Zulagen etc. funktionieren genauso wie bei jedem Riestervertrag. Der größte Unterschied ist in der (vorgesehenen) Verwendung zu sehen. Ein Geldriester ist grundsätzlich für eine zusätzliche Rente im Alter vorgesehen und ein Wohnriester-Vertrag soll helfen, eine eigene Immobilie zu erwerben um damit im Rentenalter mietfrei wohnen zu können.

    Die Berechnung der jährlichen Einzahlungen auf einen Riestervertrag geht wie folgt (AN, ledig, ohne Kinder):
    4% vom rentenversicherungspflichtigen Vorjahreseinkommen
    z. B. 4% von 30.000 Euro = 1.200 Euro Einzahlungen auf diesen Riestervertrag.
    Von diesen 1.200 Euro kommen 154 Euro über die staatlichen Zulagen rein, also zahlt der Kunde effektiv 1.046 Euro p. A. (kann auf die Monate verteilt werden).

    Die max. geförderte Obergrenze liegt bei 2.100 Euro, abzüglich 154 Euro verbleiben 1.946 Euro für den Sparer. Ggf. Steuervorteile lasse ich außen vor. Diese würden zusätzlich hinzukommen (Erstattung über den Lohnsteuerjahresausgleich).


    Der WohnRiester funktioniert im Prinzip wie ein ganz normaler Bausparvertrag. Nur das darauf - auch - die staatlichen Zulagen fließen, so dass letztendlich der Kunde weniger zahlen muss. Da es sich um einen normalen Bausparvertrag handelt, kann dieser vorfinanziert werden usw. . Ebenso ist die spätere Tilgungsphase des Bausparvertrages "riesterfähig". Die staatlichen Zulagen und ggf. Steuervorteile 'helfen', die monatliche Finanzierungsbelastung zu senken oder eine schnellere An-/Rückzahlung zu erreichen.

    Zu beachten ist, dass im Rentenalter die "vorzeitig erhaltenen Vorteile", das Altersvorsorgevermögen (Verwendung vor Rentenbeginn zum Bau/Kauf einer selbstgenutzten Immobilie) zu versteuern sind. Riesterrenten wären im Alter aber ebenfalls zu versteuern. Auf die genauen Details verzichte ich hier.


    Vorteile eines WohnRiester-Vertrages sind die "heutige Nutzung" und nicht erst im Rentenalter und das die Zulagen mit in die Finanzierung fließen, der Kunde also die "Vorteile" mitnimmt. Gerade im Finanzierungsfall können sich nicht alle Interessierten es sich leisten, neben einer - riesterfreien - Finanzierung die zusätzlichen Belastungen für einen Geldriester (= Rente im Alter) zu zahlen. Diese würden dann auf die staatlichen "Geschenke" (Zulagen und ggf. Steuervorteile) in der aktiven Zeit verzichten.

    Sehe ich - teilweise - die hohen Gebühren, die für Geld-/Rentenriesterverträge vom Kunden zu zahlen sind, ist in Relation die - übliche - 1% Abschlussgebühr gut zu verkraften.

    Sollte sich die geplante Anschaffung einer eigenen, selbstgenutzten Immobilie widererwartend doch nicht realisieren lassen, kann dieser WohnRiester-Vertrag zu Rentenbeginn genauso für eine monatliche Rente genutzt werden, wie jeder andere Riestervertrag (gesetzliche festgeschrieben).


    Dies als erster Einstieg in das etwas komplizierte Riesterthema mit seinen speziellen Ausprägungen (= WohnRiester). Erwähnen möchte ich noch, dass es auch "WohnRiester-Hypotheken" gibt, also ohne Bausparen, die am Markt aber kaum vertreten sind. Wird von WohnRiester gesprochen, ist in aller Regel immer ein WohnRiester-Bausparvertrag gemeint.


    Ein Anbieterwechsel, z. B. von einem Geld- in einen WohnRiester, oder auch umgekehrt, ist möglich und mit Gebühren verbunden. Diese liegen pauschal zwischen 100 und 150 Euro. Ob sich ein Wechsel lohnt oder der Altvertrag einfach ruhen sollte, muss im Einzelfall geklärt werden. Ich bin grundsätzlich dafür, den alten Vertrag ruhen zu lassen (Gebühren, Kosten).

  3. Avatar von Matthew Pryor
    Matthew Pryor ist offline

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    Standard AW: Wohnriester?

    Gerade im Finanzierungsfall können sich nicht alle Interessierten es sich leisten, neben einer - riesterfreien - Finanzierung die zusätzlichen Belastungen für einen Geldriester (= Rente im Alter) zu zahlen. Diese würden dann auf die staatlichen "Geschenke" (Zulagen und ggf. Steuervorteile) in der aktiven Zeit verzichten.
    Einfache Lösung:man lässt das Bauen/Kaufen/Finanzieren bleiben bzw. wählt nicht gleich die XXL-Lösung.Das Wohnförderkonto ist im Alter zu versteuern.Dann also,wenn eh weniger Einkommen da ist.Wenn nicht zusätzlich vorgesorgt worden ist,kann sich der WohnRiester auch schnell zum Bumerang verkehren.
    Womit ich nicht sagen will,dass Riester DIE Lösung sein muss,um sich eine zusätzliche AV aufzubauen.
    Aus meiner Sicht ist eine solide Finanzierung,gerade in Hinsicht auf die zusätzliche Belastung im Alter,dann nicht gegeben,wenn ich meine komplette AV auf Beton bauen muss,weil ich mir Alternativen nicht leisten kann.

  4. Avatar von RheinPirat
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    Standard AW: Wohnriester?

    Sehr vielen Dank für deine ausführliche Erklärung.

    Dennoch für mich als Laie noch einmal zum Verstehen:

    Ich mache einen Wohnriester.

    Ich zahle meinen monatlichen Beitrag und bekomme Zulagen vom Staat.

    Das Geld kann ich bpsw. für den Bau oder den Kauf einer Immobilie nutzen.

    Ich kann jedoch nur das entnehmen, was vorher eingezahlt wurde.


    Wie sieht es jedoch danach aus? Angenommen ich habe jetzt 3T Euro in meinem Wohnriester und entnehme die für den Kauf. Danach würde der Wohnriester ja weiter gehen. Was passiert dann? Kann ich das Geld dann wieder irgendwann entnehmen? Und wenn ja, könnte es ja sein, dass zum Renteneintritt nichts mehr da ist, da immer regelmäßig entnommen wurde (bspw. für Modernisierungsarbeiten). Was wird dann zum Schluss besteuert?

  5. Avatar von Matthew Pryor
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    Standard AW: Wohnriester?

    Du musst schon unterscheiden zwischen einem BSV und einer Rentenversicherung.Beides kann WohnRiester sein.Wie ein Bausparvertrag funktioniert,sollte bekannt sein.
    Die Voregehensweise wie von Dir beschrieben,gilt für Entnahmen aus RV`s,Bank- oder Fondssparplänen.
    da immer regelmäßig entnommen wurde (bspw. für Modernisierungsarbeiten)
    Das würde ich mir sehr gut überlegen...

  6. Avatar von RheinPirat
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    Standard AW: Wohnriester?

    Dann verstehe ich es immer noch nicht Obwohl ich mich nicht zu den dummen Menschen zähle ;-)

    Kann mir dann jemand das Wohnriester-Prinzip mit ganz einfachen Worten für Kinder erklären? Wäre wirklich sehr dankbar.

    denn bei uns geht es darum, da wir bald eine Immobilie kaufen wollen, ob wir den bestehenden Riestervertrag kündigen, ruhen lassen oder in Wohnriester umwandeln.

  7. Avatar von obelix
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    Standard AW: Wohnriester?

    Hallo,

    das Prinzip habe ich in meiner ersten Antwort dargestellt. Bei einem WohnRiester-Bausparvertrag handelt es sich um einen normalen Bausparvertrag, für den die riesterüblichen Bedingungen gelten.

    Ein Bausparvertrag besteht normalerweise aus einem Guthabenteil und aus einem Darlehensteil. Das ist bei dem WohnRiester nicht anders.

    Zu Beginn sparst du mit "Riesterhilfe" diesen Vertrag an und ab Zuteilung tilgst du mit "Riesterhilfe" das Darlehen. Selbstverständlich kannst du nicht nur das eigene Angesparte für den Bau oder Kauf einer selbstgenutzten Immobilie entnehmen, sondern auch das Bauspardarlehen. Genau dafür ist dieses System gedacht. In der Praxis stimmen der Immobilienwunsch und die Zuteilung des Bausparvertrages selten überein, weshalb auch beim WohnRiester-Vertrag einer Vorfinanzierung möglich ist. Alles riestergefördert.
    Die Riesterzulagen und ggf. Steuervorteile helfen die monatliche Belastung besser tragen zu können oder die Schuldenlast schneller zu verringern (= schnellere Tilgung).



    Natürlich kommt im Alter die Versteuerung, genau wie für jedes andere Riesterprodukt. Dieser relativ kleine Betrag, sofern der Riestersparer dann steuerpflichtig ist, sollte aus der ersparten Miete gut zu zahlen sein.


    Heute die Riesterförderung nutzen (Bau oder Kauf), halte ich für einen großen Vorteil. Das eine Finanzierung auch ohne Riester geht, ist klar, nur - wie bereits oben erwähnt - können sich viele eine zusätzliche Belastung durch einen GeldRiester-Vertrag kaum leisten.


    Jede Entnahme zum "WohnRiestern" wird auf einem sogenannten Wohnförderkonto festgehalten. Dieser Saldo ist im Rentenalter zu versteuern. Deshalb nicht verrückt machen lassen! Wie bereits erwähnt, sind auch alle anderen Riester-Renten zu versteuern.

  8. Avatar von verschaukelt
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    Standard AW: Wohnriester?

    rheinpirat

    vielleicht ganz einfach erklärt:

    Du leihst Dir schon mal deine zusätzliche Altersversorgung und steckst das Geld in dein Wohneigentum. Bis zum Renteneintritt muss das Geld zurückgezahlt werden was aber bedeutet Du hast das Altersvorsorgekonto auf NULL zurückgeführt.
    Für das Finanzamt wird jedoch so simuliert als hättest Du jetzt die zusätzliche monatliche Rentenzahlung und diese wird dann entsprechend versteuert.

    Einfaches Zahlenspiel:

    Du erhälst aus der gesetzlichen Rente 1000 Euro
    Zusätzlich hättest Du eigentlich aus dem "Riester " noch 200 Euro. In den 200 Euro wohnst du und dafür musst Du dann Steuern zahlen. Auch wenn es nicht sehr viel ist nach heutigem Wissenstand .

    Hast also nur deine 1000 Euro gesetzliche Versorgung!

    Problem bei Wohnriester: Bis zum Renteneintritt ist es lang - das Eigentum muss sicher dann renoviert/ saniert werden. Die Kosten für die Unterhaltung sind gestiegen( Grundsteuer, Müll,Strom,Heizung.....)

    Wenn keine zusätzliche Vorsorge getroffen wurde ist es fraglich ob lediglich mit der Grundversorgung aus der gesetzlichen Rente es möglich ist das Wohneigentum zu halten und den Kühlschrank dann auch noch zu füllen...!!!! Und das sollte nicht vergessen werden: Es muss immer zusätzlich angespart werden!

  9. Avatar von RheinPirat
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    Standard AW: Wohnriester?

    Wie? Ich kann jetzt ein Wohnriester abschließen? Und kann mir dann daraus nächsten Monat 150T leihen und zahle das dann zurück?

  10. Avatar von Matthew Pryor
    Matthew Pryor ist offline

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    Standard AW: Wohnriester?

    Sie sind scheinbar wirklich noch nicht auf die Idee gekommen,sich für Ihr anstehendes Finanzierungsvorhaben zu interessieren und sich zu bemühen,selbstständig Informationen zu beschaffen.Daher als erste Orientierung:
    Let me google that for you
    Allerdings sollten Sie,wie bei der Stiftung üblich,die Aussagen kritisch hinterfragen und die "Finanzierung mit Riester" mit anderen Alternativen vergleichen.

  11. Avatar von RheinPirat
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    Standard AW: Wohnriester?

    Doch, bin ich ;-) Und irgendwo muss man beginnen. Und da dieses Forum bisher bei Fragen immer hilfreich war, fiel meine Wahl hierauf.

  12. Avatar von RheinPirat
    RheinPirat ist offline
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    Standard AW: Wohnriester?

    Habe mich durch eure Tipps und Hinweise nun ein wenig mehr eingelesen.

    Welchen Anbieter würdet ihr für eine 100%-Finanzierung empfehlen in Kombination mit einem Wohnriester-Darlehen? Angepeilte Summe 180 bis 200000.

    Haushaltsjahreseinkommen ca. 65.000 (30 und 35)
    Keine Kinder
    beide feste Jobs
    Eigenkapital ca. 15000 vorhanden, würde aber für die Nebenkosten draufgehen.

  13. Avatar von obelix
    obelix ist offline

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    Standard AW: Wohnriester?

    Zitat Zitat von verschaukelt
    Problem bei Wohnriester: Bis zum Renteneintritt ist es lang -
    kommt auf den Start/Eintrittsalter an. Grundsätzlich aber richtig. Deshalb dürften (voraussichtlich) heute 10.000 Euro Steuerschuld voraussichtlich in ggf. zwanzig Jahren weniger 'wert' sein.



    Zitat Zitat von verschaukelt
    .. - das Eigentum muss sicher dann renoviert/ saniert werden. Die Kosten für die Unterhaltung sind gestiegen( Grundsteuer, Müll,Strom,Heizung.....)
    die Mietkosten sind dann auch gestiegen. Natürlich fallen grundsätzlich bei einer eigenen Immobilie etwas mehr 'Kosten' an, als bei einer gemieteten Immobilie. Müll, Strom, Heizung wird in aller Regel nach Verbrauch direkt belastet und die Vermieter legen die anderen Nebenkosten, z. B. Grundsteuer und Versicherungen, ebenfalls auf die Mieter um. Es bleiben die Renovierungs- und Instandhaltungskosten, aber auch hier versuchen einige Vermieter den Mieter mit ins Boot zu holen.



    Zitat Zitat von verschaukelt
    Wenn keine zusätzliche Vorsorge getroffen wurde ist es fraglich ob lediglich mit der Grundversorgung aus der gesetzlichen Rente es möglich ist das Wohneigentum zu halten und den Kühlschrank dann auch noch zu füllen...!!!!
    nachweislich "leben" Eigenheimbesitzer grundsätzlich im Rentenalter besser als Mieter.

    Der Hauptpunkt ist die ersparte Miete und vor allem, dass die 'Nichteigenheimbesitzer' regelmäßig den letzten, sehr wichtigen, Tipp vergessen:

    Zitat Zitat von verschaukelt
    ....: Es muss immer zusätzlich angespart werden!
    Der Eigenheimbesitzer wird dazu 'gezwungen' (Zins- und Tilgungsleistungen) und andere 'vergessen' dies leider, obwohl die Möglichkeiten vorhanden wären. Wer sich daran hält, an das Sparen für das Alter, benötigt keine eigene Immobilie, ... aber ... !?


    Zusätzlich spielen die Gegebenheiten vor Ort eine Rolle.

  14. Avatar von Matthew Pryor
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    Standard AW: Wohnriester?

    nachweislich "leben" Eigenheimbesitzer grundsätzlich im Rentenalter besser als Mieter.
    Den Nachweis bzw. die Quelle dafür hätte ich gerne einmal gesehen.

  15. Avatar von obelix
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    Standard AW: Wohnriester?

    einfach mal etwas guugeln.

    Und dann bitte komplett zitieren:

    Zitat Zitat von obelix
    nachweislich "leben" Eigenheimbesitzer grundsätzlich im Rentenalter besser als Mieter.

    Der Hauptpunkt ist die ersparte Miete und vor allem, dass die 'Nichteigenheimbesitzer' regelmäßig den letzten, sehr wichtigen, Tipp vergessen: "Es muss immer zusätzlich (an)gespart werden."



    Der Eigenheimbesitzer wird dazu 'gezwungen' (Zins- und Tilgungsleistungen) und andere 'vergessen' dies leider, obwohl die Möglichkeiten vorhanden wären. Wer sich daran hält, an das Sparen für das Alter, benötigt keine eigene Immobilie, ... aber ... !?

  16. Avatar von Matthew Pryor
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    Standard AW: Wohnriester?

    Herzlichen Dank für diesen äußerst hilfreichen Tip......
    Unter anderem findet man auch solche Veröffentlichungen (sogar ohne gurgeln):
    Angehängte Dateien Angehängte Dateien

  17. Avatar von obelix
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    Standard AW: Wohnriester?

    Sehr geehrter Matthew Pryor,

    scheinbar wollen Sie es nicht verstehen.

    Es geht nicht darum, was bis auf den letzten Cent gerechnet besser ist, sondern das Mieter in ihrer aktiven beruflichen Phase häufig die Gelegenheit verpassen für das Alter vorzusorgen. Mit einer eigenen Immobilie werden sie quasi 'gezwungen' und profitieren in der Rentenzeit davon. Das die Immobilie und die (erforderliche ?) Finanzierung passen muss, dürfte klar sein.


    Wichtig für mich ist, dass Diejenigen, die es benötigen, für das Alter Vorsorge treffen. EIN Weg kann da eine eigene Immobilie sein.


    Dass es von verschiedenen Instituten diesbezüglich zahlreiche Umfragen und Erhebungen gibt, sei nur am Rande erwähnt. Auch, dass die Auswertungen und Deutungen unterschiedlich ausfallen können. Sicherlich in einigen Fällen vom Auftraggeber abhängig. Die große Tendenz entspricht aber meiner obigen Aussage, was nicht bedeutet, dass dies im Einzelfall nicht anders sein kann.


    Lassen Sie die Kunden/Interessenten entscheiden. Bei Ihnen habe ich den Eindruck, auch in anderen Antworten, dass Sie irgendetwas verkaufen müssen. Dies gilt für mich nicht. Haben Sie keine Immobilien im Angebot? Dann hätten wir wengstens etwas gemeinsam. Waren Sie nicht auch mit einem anderen Account hier bereits unterwegs? Mag mich täuschen und hat mich im Prinzip auch nicht zu interessieren.

    Schönes Wochenende.

  18. Avatar von Matthew Pryor
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    Standard AW: Wohnriester?

    Ich will IHRE "Logik" nicht verstehen.Das ist etwas grundsätzlich anderes.Den Rest Ihres Beitrages verbuche ich einmal als netten Versuch,mich hier diskreditieren zu wollen.Ein bisschen mehr Substanz könnte dabei nicht schaden.

  19. Avatar von verschaukelt
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    Standard AW: Wohnriester?

    Das Ihr euch gegenseitig hackt nutzt keinem etwas schon gar nicht dem TE.
    Obelix: Sicher ist ein Wohneigentum eine Art für das Alter vorzusorgen, wenn es jedoch die Einzige ist wird der Eigenheimbesitzer im Rentenalter ein massives Problem mit den laufenden Unterhaltungskosten und Reparaturen bekommen.

    Erinnert sich denn noch jemand an den eigentlichen Grund warum "Riester" eingeführt wurde? Die Rentenanspruchshöhe wurde gekürzt ! Mit einem Riester spart man nur "privat" an, was einem vorher bereits als Rentenanspruch in der gesetzlichen gestohlen wurde. Das hat damals in den meisten Fällen schon nicht gereicht und so ist es auch weiterhin...

    Als Eigenheimbesitzer zahle ich zwar keine Kaltmiete an den Vermieter, diese "Ersparniss" muss ich jedoch in eine Rücklage für die Instandhaltung stecken. Genau wie der Vermieter Rücklagen aus der Kaltmiete bilden muss. Und anderen Kosten steigen auch stetig an.

  20. Avatar von finance
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    Standard AW: Wohnriester?

    Der große Vorteil einer Kapital-Rente gegenüber der Beton-Rente: man ist im Alter einfach flexibler. Wer kann heute schon sagen, wie man in 30 Jahren seinen Ruhestand verbringen wird/ kann/ will.

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