Private Equity

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    Standard Private Equity

    In einer Zeit der Unsicherheit und hoher Volatilität an den internationalen Börsen ist der Begriff «Private Equity» in aller Munde. Investoren versprechen sich von Investments in nicht kotierte Unternehmen überlegene Renditen. Doch nicht alle, die von «Private Equity» sprechen, wissen und verstehen tatsächlich, welche komplexen und herausfordernden Mechanismen der Finanzierung hinter ihm stehen.

    Ein kurzer Abriss aus Sicht des venture capitalism.

    Technologische Errungenschaften

    Besonders Bekannt ist Private Equity im Zusammenhang mit start-up und venture Unternehmen. Diese befinden sich in einem frühen Stadium kurz nach der Unternehmensgründung, in dem noch abzuwarten bleibt, ob das angebotene Produkt bzw. die angebotene Dienstleistung am Markt sich erfolgreich etablieren wird. Denken wir an Microsoft, Google oder Skype: In ihren Anfängen war die Zukunft dieser Firmen ungewiss, boten sie doch grösstenteils neue Technologien an, deren Durchsetzung sich erst beweisen musste. Dadurch, dass ein Investment kurz nach einer Unternehmensgründung mit grossen Risiken verbunden ist, können bei erfolgreicher Unternehmensentwicklung überlegene Renditen entstehen.

    Exklusive Investments

    Es liegt in der Natur ihrer Unternehmensgrösse und Finanzierungsstruktur, dass venture und seed-stage Unternehmen sich nicht an einer Börse kotieren lassen. Deshalb sind sie auf eine Finanzierung abseits der Börse angewiesen; einem weniger informationseffizienten und – teilweise auch weniger effizienten – Kapitalmarkt, der sich aus bilateralen Vereinbarungen ergibt.

    Ausschliesslich für Grossinvestoren

    Weil sich venture und seed-stage Finanzierungen aus wenigen bilateralen Kontrakten ergeben, bleibt diese Form der Investition grundsätzlichen Grossinvestoren vorbehalten. Des Weiteren sind nur diese in der Lage, Risiken sinnvoll über Geographie und Branchen zu diversifizieren. Eine häufige Form der Private Equity Finanzierung besteht darin, dass sich ein Fund an einem privat gehaltenen Unternehmen beteiligt.

    PE für Kleinanleger

    Seit wenigen Jahren sind einige Private Equity Funds an einer Börse kotiert, wodurch ein Investment in Private Equity Unternehmen auch für Kleinanleger zugänglich geworden ist. Für viele Investoren ist diese Form der Anlage ein sinnvolles Komplement zu ihren bisherigen Investitionen. Die Plattform von PPE (Prosperous Private Equity) bietet seit kurzer Zeit eine anschauliche Übersicht über kotierte Funds und Private Equity Unternehmen.

  2. Avatar von Forexyman
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    Standard RE: Private Equity

    Zitat Zitat von freetrader
    In einer Zeit der Unsicherheit und hoher Volatilität an den internationalen Börsen ist der Begriff «Private Equity» in aller Munde.


    Hallo

    wenn Sie schon hier für ihre Unterenhmen werben dürfen
    dann müssen auch über das Risiko welches man hier eingeht Aufklären

    WIESO SOLLTE MAN IN SOLCHEN FONDS MIT INVESTIEREN WENN GERADE AUCH DIESE ART FONDS VON DER SUBPRIME KRISE MIT BETROFFEN IST?
    Tatsache bleibt auch das die anfangliche Aufschwung in solchen Fonds in den letzten Jahren Rasant abgenommen hat hat sich jemand gefragt wieso das so ist?
    man darf nicht immer alles schön Reden versuch wars aber wert

    Viele Grüsse

  3. Avatar von freetrader
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    Standard RE: Private Equity

    Ich mache keine Werbung für Unternehmen sondern für den Investitionsstil.

    Wie allgmein bekannt haben die von Ihnen angesprochenen Turbulenzen im Subprime-Markt Konsequenzen für praktisch alle Formen der Investition; ja, sogar auf die Inflationsrate und damit den Wert ihres Geldes, falls Sie es unter Ihrem Kopfkissen aufbewahren.

    Ungeachtet des Exposures, das Sie derzeit wählen, um in konkreten Branchen investiert zu sein, ist ein Blick auf Private Equity Funds stets sinnvoll. Hierbei geht es vielmehr um das Stadium eines Unternehmens (damit häufig auch der angebotenen Technologien) als um den derzeitigen Wirtschaftszyklus.

    Ich empfehle Ihnen deshalb, sich stärker mit dem Thema zu befassen.

  4. Avatar von Forexyman
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    Standard RE: Private Equity

    Hallo

    Zitat Zitat von freetrader
    Ich mache keine Werbung für Unternehmen sondern für den Investitionsstil.
    Hmm nennt man das jetzt so?))))))
    kein guter stil


    Zitat Zitat von freetrader
    Wie allgmein bekannt haben die von Ihnen angesprochenen Turbulenzen im Subprime-Markt Konsequenzen für praktisch alle Formen der Investition
    was nu das hat sich aber vorher bei ihre vorherige Posting anders angehört sie sollten mal vielleicht richtig lesen was sie Posten

    Zitat Zitat von freetrader
    Ich empfehle Ihnen deshalb, sich stärker mit dem Thema zu befassen.
    )))))))
    Sie müssen nicht gleich Zynisch werden wenn man sie den Realitäten gegenüber stellt

    Viele Grüsse

  5. Avatar von freetrader
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    Ausrufezeichen RE: Private Equity

    Noch immer verstehe ich Ihre Bedenken betreffend Stringenz meiner Aussagen nicht. Doch auf der anderen Seite gilt wohl in Foren noch immer das Primat der Meinungsfreiheit :-)

    Keine Angst, um zynisch zu sein bin ich viel zu prüde ;-)

    Aber im Ernst, PE Anlagen können durchaus interessant sein. Denken wir an Google, Microsoft, Skype, Starbucks, etc. in ihren Anfängen. Als die wirklich hohen Profite erzielt werden konnten waren die Unternehmen noch nicht kotiert, sondern in den Händen von PE Häusern, die wiederum -- und hier mein Anliegen -- immer häufiger als Funds kotiert sind --> Möglichkeit für Kleinanleger, in PE zu investieren.

    Dies hat mir Wirtschaftszyklen nicht zu tun. Und ob denn die Hypo-"Krise" (oder schlicht Wert/Preis-Korrektur?) tatsächlich das Schicksal der Aktienmärkte für die nächsten Jahrzente alleine zu bestimmen vermögen, bleibt abzuwarten.

    a la prochaine

  6. Avatar von Forexyman
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    Standard RE: Private Equity

    Hallo

    Zitat Zitat von freetrader
    Noch immer verstehe ich Ihre Bedenken betreffend Stringenz meiner Aussagen nicht.
    Dann tut es mir Leid

    Zitat Zitat von freetrader

    Doch auf der anderen Seite gilt wohl in Foren noch immer das Primat der Meinungsfreiheit :-
    Ein andere Ansicht zu vertreten als sie hat mit meinungs Freiheit nicht zu tun[/quote]

    Zitat Zitat von freetrader
    Aber im Ernst, PE Anlagen können durchaus interessant sein

    diese Zeiten sollten vorbei sein und wenn es etwas interessantes geben sollte gibt sachen auf die man achten sollte und nicht jedes Angebot annehmen sollte und ihre Behauptung das in Volatilen Zeiten in Privat Equity Fonds in aller Munde sei ist irre führend und Falsch

    Zitat Zitat von freetrader
    in ihren Anfängen. Als die wirklich hohen Profite erzielt werden konnten waren die Unternehmen noch nicht kotiert, sondern in den Händen von PE Häusern, die wiederum -- und hier mein Anliegen -- immer häufiger als Funds kotiert sind --> Möglichkeit für Kleinanleger, in PE zu investieren.
    Ich habe in diese Angelegenheit von FAZ mal etwas Kopiert vielleicht sollten sie sehr Aufmerksam lesen

    Zitat Zitat von freetrader
    a la prochaine
    ich hoffe nicht

    Viele Grüsse

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    Standard RE: Private Equity

    Private Equity

    Ausleseprozess in der Beteiligungsbranche



    13. September 2007

    Nach den Auswüchsen der vergangenen Jahre mit immer höheren Preisen und Schuldenständen steht die Beteiligungsbranche nun vor einem Ausleseprozess. Es wird den einen oder anderen Fonds geben, dem seine Deals um die Ohren fliegen, sagt Stefan Hepp, Vorstandschef der SCM Strategic Capital Management in Zürich, die institutionelle Investoren bei der Anlage in Beteiligungsfonds berät.

    Denn der in den vergangenen zwei Jahren rasant gewachsene Beteiligungsmarkt habe immer mehr unerfahrene Mitspieler angelockt. Ähnlich äußerte sich kürzlich auf einer Veranstaltung der DZ Bank Howard Marks, Chairman der auf notleidende Schulden spezialisierten Oaktree Capital Management. Wer in den vergangenen Jahren auf steigende Preise gesetzt habe und nicht auf operative Verbesserungen der gekauften Unternehmen, der werde nun in Schwierigkeiten geraten.

    Der Markt für außerbörsliches Eigenkapital (Private Equity) hat in den vergangenen Jahren einen beispiellosen Aufschwung erlebt, der durch die Krise auf den Finanzmärkten abbrach. Allein im vergangenen Jahr haben Private-Equity-Gesellschaften nach SCM-Zahlen weltweit 737 Milliarden Dollar (530 Milliarden Euro) für Übernahmen ausgegeben. Doch nun sind die Banken reihenweise auf Übernahmekrediten sitzengeblieben und vergeben daher kaum neue Darlehen an Private-Equity-Fonds. Übernahmen im Wert von mehr als einer Milliarde Euro sind derzeit nicht mehr möglich, weil kein Fremdkapital dafür zu bekommen ist, sagt der Partner einer angloamerikanischen Beteiligungsgesellschaft.

    Das wird eine drastische Abkühlung geben

    SCM-Manager Hepp schätzt, dass der Markt noch für sechs bis acht Monate verstopft sein wird. Danach werde sich der Markt aber auf einem niedrigeren Niveau wieder einpendeln, die guten Fonds könnten weiterhin gute Erträge erwirtschaften. Das ist eine Verdauungsstörung, weil sich die Branche zuvor überfressen hat. Ich glaube nicht, dass es eine Lebensmittelvergiftung ist. Denn schließlich laufe die Konjunktur gut, und die von Private Equity gekauften Unternehmen verdienten immer noch viel Geld und hätten keine Probleme, die Schulden zu bedienen.

    Ratingagenturen warnen allerdings davor, dass insbesondere in Amerika die Ausfallraten für Unternehmen mit niedriger Bonität (Non Investment Grade) demnächst kräftig steigen könnten. Das kann insbesondere passieren, wenn die Unternehmen auslaufende Kredite zu höheren Kosten refinanzieren müssen.

    Die guten Beteiligungsfonds hätten diese schlechteren Konditionen schon in ihren Refinanzierungsplänen berücksichtigt, sagt Hepp. Die Rückflüsse aus den Beteiligungsfonds an ihre Anleger werden in der nächsten Zeit sehr dünn werden. Das wird eine drastische Abkühlung geben. Ein Grund dafür: Rekapitalisierungen, die in den vergangenen zwei Jahren sehr häufig genutzt wurden, sind nun kaum noch möglich. Bei einer Rekapitalisierung stockt der Beteiligungsfonds die Schulden des gekauften Unternehmens auf und lässt sich dafür eine Dividende auszahlen.

    Wachstum der Megafonds wird erst einmal gebremst

    Auch bestimmte Arten von Übernahmen werden sich für die Firmenjäger nicht mehr lohnen. Beispielsweise kauften Beteiligungsfonds in den vergangenen Jahren häufig börsennotierte Unternehmen, weil sie einfach durch die Aufstockung der Schulden einen satten Gewinn machen konnten. Ein Beispiel ist der 23 Milliarden Dollar schwere Erwerb des Gewerbe-Immobilienunternehmens Equity Office Properties Trust. Dieses Unternehmen hat der Beteiligungsfonds Blackstone nach Angaben aus Finanzkreisen vor allem deshalb erworben, weil der hohe Mittelfluss (Cashflow) des Unternehmens eine weitaus höhere Verschuldung erlaubte.

    Der Kauf war somit vorwiegend eine Finanztransaktion. Die Beteiligungsfonds machen sich dabei zunutze, dass die Banken in den vergangenen Jahren weitaus mehr Schulden und zu oft besseren Konditionen an Beteiligungsgesellschaften gegeben haben als an börsennotierte Unternehmen. Diese Art von Arbitrage-Transaktion wird jetzt weniger werden, sagt Hepp voraus.

    Auch werden die Investoren in den kommenden Jahren wohl weniger Kapital in Private Equity investieren. Das Wachstum der Megafonds wird erst einmal gebremst. Doch auch wenn die Fonds nicht noch größer würden, werde es für die guten Beteiligungsgesellschaften kein Problem sein, weiteres Kapital zu beschaffen. Zu den guten Private-Equity-Unternehmen gehören vor allem die großen und bekannten Adressen wie Blackstone, Permira, KKR und Carlyle. Die Rendite-Unterschiede sind gewaltig: Während etwa das beste Viertel der auf europäische Unternehmenskäufe (Buyouts) spezialisierten Fonds in den vergangenen zehn Jahren eine Rendite von mehr als 35 Prozent erwirtschaftet hat, kam das schlechteste Viertel auf ein Minus von 6,7 Prozent.

  8. Avatar von freetrader
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    Standard RE: Private Equity

    Dennoch bitte ich höflich, die Form zu wahren.

    Und als Antwort zu Ihrem Post ein Auszug aus einer Pressemitteilung vom 13. Juni 2007 von Adveq:

    [...] Bruno E. Raschle, Chief Executive Officer von Adveq, sagt dazu: Die Globalisierung der Private Equity Industrie wird überall eine wichtige Rolle für wirtschaftliche Veränderungen und für Effizienzsteigerungen von Geschäftsmodellen spielen. In Asien wird der Private Equity Markt weiterhin wachsen und er wird ein wesentlicher Faktor bei der Entwicklung vieler Wirtschaftszweige in der Region sein. Es gibt keinerlei Zeichen für eine Abschwächung des Kapitalzuflusses in Private Equity, und institutionelle Investoren in aller Welt erhöhen die Allokation in diesen Sektor weiter. Sie gehen nach wie vor davon aus, dass Private Equity die öffentlichen Märkte deutlich outperformen wird.

    Er fügt hinzu: Für die Zukunft ist es wichtig, dass Private Equity seine vorteilhaften Eigenschaften behalten kann. Dazu gehört auch eine gewisse Intransparenz, die von vielen als Hauptursache für die Fähigkeit des Sektors angesehen wird, eine Überrendite zu erzielen. Vor allem aber muss Private Equity eine Langfristperspektive behalten sowie Kontinuität, Einsatz und die andauernde Fähigkeit, sich selbst neu zu erfinden. Bei Adveq freuen wir uns darauf, auch in Zukunft Teil dieser spannenden und dynamischen Industrie zu sein. [...]


    Ende Zitat.

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    Standard RE: Private Equity

    Zitat Zitat von freetrader

    Bruno E. Raschle, Chief Executive Officer von Adveq,

    Er fügt hinzu: Für die Zukunft ist es wichtig, dass Private Equity seine vorteilhaften Eigenschaften behalten kann....

    Ende Zitat.

    Hallo

    )))))))


    Viele Grüsse

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