Thema: Mein Finanzielles Haus - Tecis

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Ergebnis 1 bis 8 von 8
  1. Mein Finanzielles Haus - Tecis # 1
    ReisKanzlerTao
    ReisKanzlerTao ist offline

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    17.07.2020
    Guten Abend Zusammen ,

    ich hoffe dass ich hier an der richtigen Stelle bin.

    Zu meiner Persönlichkeit: Ich bin Tao, 22 Jahre jung und bin gelernter Fachinformatiker für Systemintegration. Zurzeit arbeite ich bei einer mittelständigen Firma im Bankenbereich
    als Systemadministrator/Support. Neben meinem Hauptberuf bin ich noch Selbstständig mit einem Einzelunternehmen im Bereich Fotografie/Videografie.
    Ich selber habe mich bis dato noch nie wirklich mit dem Thema Versicherungen und Altersvorsorge beschäftigt. Doch durch mein Interesse an der Finanzwelt, sei es Kapitalanlageninvestments, ETF's oder Kryptowährungen,
    bin ich auch mehr und mehr auf das Thema Versicherung und Altersvorsorge gestoßen.

    Nun hat ein sehr guter Freund von mir (ja er arbeitet neben seinem Studium bei der Tecis) mich mal darauf angesprochen, wie es bei mir aussieht. Ich habe ihm paar Unterlagen zugesendet und die Woche hatten wir dann
    ein Treffen im Büro von der Tecis. Dort hat er und sein Teamleiter mir das Konzept für meine Private Altersvorsorge sowie den Versicherungsplang vorgestellt. Die Beratung und alles andere kam mir sehr seriös vor, liegt vllt.
    daran, dass ich ein kompeltter Laie in dem Gebiet bin.

    Doch durch meine Recherchen bin ich auf einige Internetbeiträge gestoßen, die mich an der Tecis selber zweifeln lassen. (Vorabinfo, ich werde mir definitiv noch ein Versicherungsmakler holen, der das alles checkt)
    Ich glaube nicht, dass mein Freund versucht mich zu "verarschen" da er nur ~200€ an mir verdienen würde und ich ihn so gut einschätze, dass er die Freundschaft nicht für das wenige Geld aufs spiel setzen würde.

    Ich würde gerne von euch wissen, was ihr zu dem folgenden Konzept sagt. Ist es ein gutes Angebot oder kompletter Müll? Mich hat es sowieso bisschen zum kichern gebracht als ich gesehen habe, dass sie mir etwas von der Muttergesellschaft verkaufen wollen (SwissLifeSelect ehemals AWD).


    • Ich selber würde auf den Wechsel der Krankenkasse verzichten, weil ich: A zufrieden mit der SBK bin und B viel negatives über die HEK gehört habe.
    • Das KTG würde ich auch nicht brauchen, da ich mit der BU auch auf 2000€ aufstocken kann und somit kaum eine Differenz zu meinem jetzigen gehalt vorliegt.
    • Das Depot würde ich selber führen und spare mir damit die Kosten bei der Tecis.
    • Riester Rente(Fondsparplan) bei 10€ monatlich? Lohnt sich das überhaupt? ich plane auch nicht in nahe Zukunft Kinder zu zeugen, somit fallen die Vorteile schon mal weg.


    Folgend findet ihr paar original Dokumente die ich erhalten habe und im "Finanziellen Haus" vertreten sind. Es wird auch noch ein Freund ein guter Bekannter von mir, der bei der Ergo Pro Direktionsrepräsentant ist durchchecken. Und wie oben schon erwähnt gehe ich auch nochmal zu richtigen unabhängigen Verischerungsmaklern. Ich hoffe, dass das nicht zu viel für den ersten Post ist.

    Falls noch was gebraucht wird, bitte bescheid geben
    Ich danke schon im voraus jedem einzelnen, der sich hierfür die Zeit nimmt.
    Sry für eventuelle Tipp & Grammatikfehler



    https://snipboard.io/fNU0Gz.jpg
    https://snipboard.io/KpW6tL.jpg
    https://snipboard.io/iZ8sKf.jpg
    https://snipboard.io/AfHpqM.jpg
    https://snipboard.io/2esbok.jpg
    https://snipboard.io/ZxmFy2.jpg

  2. AW: Mein Finanzielles Haus - Tecis # 2
    kub0185
    kub0185 ist offline

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    27.09.2019
    Lies dir mal diese Blogs durch... Ich persönlich würde nichts von einem strukturvertrieb kaufen.

    Einen Wechsel zu einer privaten kV würde ich mir gut überlegen. Schon alleindas notwendige lesen der ganzen Bedingungen hat mich damals abgeschreckt...


    https://www.finanzwesir.com/blog/etf...cherungsmantel
    https://schliesslich-ist-es-ihr-geld...-mit-der-dvag/
    https://www.finanzberatung-bierl.de/...r-union-no-go/
    https://schliesslich-ist-es-ihr-geld.de/ruerup-rente-steuern-sind-halt-nicht-alles-gastbeitrag-von-steffen-grebe/

  3. AW: Mein Finanzielles Haus - Tecis # 3
    ReisKanzlerTao
    ReisKanzlerTao ist offline

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    17.07.2020
    @kub0185 vielen Dank für deine Links und deine Meinung
    Ich sehe, dass ich in der Nacht an Müdigkeit gelitten habe und mich vertippt habe. Ich werde nicht die Krankenkasse wechseln

  4. AW: Mein Finanzielles Haus - Tecis # 4
    utopus
    utopus ist offline

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    20.01.2018
    Würde da auch nichts kaufen.

    Z.B. bei der Riesterversicherung: Für Zulagen 2,5% Abschlusskosten und 2,5% Verwaltungskosten -> 5% von den staatlichen Zulagen gehen weg.
    Fondsvermögen wird mit 5,55% Verwaltungskosten belegt - bei z.B. 2000€ Fondsvermögen sind jedes Jahr 111€ weg - fast soviel wie du einzahlst.

    Du zahlst in der Ansparphase 2,5% auf alle Einzahlungen und in der Auszahlungsphase noch einmal 2,8% auf alle Auszahlungen - und zusätzlich dauerhaft die Verwaltungskosten auf das verwaltete Kapital ... kannst dir ja mal ausrechnen, was da zusammenkommt, wenn du z.B. 90 Jahre alt wirst.

    Meiner Meinung nach sollen hier möglichst viele verschiedene Versicherungen verkauft werden - Warum Riester und Rürup-Rente???
    Zahlst du so hohe Steuern, dass sich eine Rüruprente rechnet?

    Die BU ist eher eine verkappte Fondsgebundene Lebensversicherung/Rentenversicherung.

    Die HEK ist auch eine gesetzliche KV?

    Wenn es wirklich eine Versicherung sein soll, würde ich nach Nettopolicen schauen - die gibt es über kostenpflichtige Honorarvermittler.
    Vorher würde ich mir überlegen, was ich versichern lassen will - und persönlich würde ich keine aktiv gemanagten Fonds kaufen, sondern nur ETF über ein kostenloses/kostengünstiges Depot beparen.

  5. AW: Mein Finanzielles Haus - Tecis # 5
    titan1981
    titan1981 ist offline

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    Mich würde mal interessieren ab welchem Gehalt wann man genug Steuern zahlt dass sich Rürup lohnt. Man findet nirgends eine fixe Zahl hierzu oder einen grenzsteuersatz ab dem es sich lohnt. Weil gutverdienende nach manchen bei 40.000€ brutto im Jahr beginnen sollen....

  6. AW: Mein Finanzielles Haus - Tecis # 6
    kub0185
    kub0185 ist offline

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    27.09.2019
    Zitat Zitat von ReisKanzlerTao
    Zu meiner Persönlichkeit: Ich bin Tao, 22 Jahre jung
    ...
    Nun hat ein sehr guter Freund von mir (ja er arbeitet neben seinem Studium bei der Tecis) mich mal darauf angesprochen, wie es bei mir aussieht. Ich habe ihm paar Unterlagen zugesendet und die Woche hatten wir dann
    ein Treffen im Büro von der Tecis. Dort hat er und sein Teamleiter mir das Konzept für meine Private Altersvorsorge sowie den Versicherungsplang vorgestellt. Die Beratung und alles andere kam mir sehr seriös vor, liegt vllt.
    daran, dass ich ein kompeltter Laie in dem Gebiet bin.
    Du past halt gut in das beuteschema...
    https://schliesslich-ist-es-ihr-geld...ern/#more-4929

    Wegen dem Riester kannst du mal davon ausgehen das du da früher oder später den maximal Betrag zahlen wirst. 2100 EUR minus 175 Euro macht ~161 Euro pro Monat. Die sich dann auch wegen dem Steuervorteile lohnen.

    Ich persönlich denke das es sich lohnt wenn man einen guten Vertrag (Fondsgebundene RENTENVERSICHERUNG) über einen Honorarberater abschließt. Am besten einen der in ETFs investiert.

  7. AW: Mein Finanzielles Haus - Tecis # 7
    bruno68
    bruno68 ist offline

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    19.01.2013
    Hallo ReisKanzlerTao,

    ich habe hier mal mit gelesen! Mal ersthaft glauben Sie an irgendetwas? Es ist schon bezeichnet, weshalb Sie überhaupt einen Vertrieb in Betracht gezogen haben! Gut die Masche von MLP, Tecis und diverse andere Strukturen sind gleich und für die meisten widerspruchslos in sich stimmig, aber diese wird durch die Uniformietät der hohe Wiedererkennungseffekt und das "wir" Gefühl verstärkt und die Ungereimtheiten werden dadurch verdeckt!
    Ob ihnen das ausreicht, das Sie freiwillig 20.000 € Kosten zahlen wollen? Ich glaube nicht, dass ihnen es bewusst ist!

    Wie kub0185 schreibt:
    " Du passt halt gut in das beuteschema...
    Wenn man ehrlich zu sich selber ist, sollte man sich fragen was denn mit einer Rente machen soll, die erst in 45 Jahren, in 540 Monate beginnt?

    Ich sage immer nur wenige Wörter, damit zerlege ich immer diese obskuren Finanzanalysen, die auf die Zukunft keinerlei Bestandskraft haben, denn diese berücksichtigen keine Veränderungen in der Lebensplanung des Kunden!
    Haben diese Hilfsvermittler überhaupt mal nach gefragt ob eine Familiengründung geplant ist, aber bitte nicht in den nächsten 5 Jahren?
    Sollte so eine Frage gestellt sein, sind eher die 5 Stornojahre gemeint!

    Kommt es zu eine Familiengründung, platzt ja die Finanzanalyse 1.0, jetzt wäre dann unter Berücksichtigung der Familie, eine ganz andere Absicherung, die Finanzanalyse 2.0 auf ihre Kosten wieder 20.000 € (!) nötigt!

    Um ihre Fragen einfach abzukürzen!

    A) Was denn länger dauert:"Die Lebensarbeitszeit oder die Regelrentenzeit? Ganz klar, die Lebensarbeitzeit im Verhältnis 3 zu 1 ! 3 Jahre arbeiten : 1 Jahr Rente !
    B) Was ist wichtiger :"Die aktuelle soziale Absicherung der Familie oder die zukünftige Rente?" Ganz klar die der Familie zu einen weil man selbst ein Teil der Familie ist und zum anderen können die Kinder im Rentenalter die Eltern finanziell unterstützen, die Rente kann weder heute noch zukünftig dies leisten!
    Folgerichtig wäre die aktuelle soziale Absicherung der Familie sehr viel wichtiger als eine zukünftige obskure Finanzwette an der Zockerbude "Börse"!

    Woran erkennt man einen guten Vermittler? der aufseiten eines Kunde steht? Wie kann der Kunde feststellen, dass dieser auf seine Seite steht? Das wie? Durch Informationen, ob dieser -

    - einer Orga angehört,
    - ein großes Auto fährt,
    - teure Anzüge trägt,
    - teure Werbung dauerhaft schaltet,
    - ein großes Büro,
    - der monatlich Kosten von 5 bis 10.000 € hat?

    Man braucht sich nur 2, 3 Punkte erkennen! Dann sollte man aufhören ihnen zuzuhören, da er letztlich die sogenannte "Göbbel's Schiene" verwendet, um den Kunden zum Abschluss zu bringen! Denn die Kosten müssen bezahlt werden und durch Abschluss werden diese Kosten dann auch durch den Kunden bezahlt!

    Es gibt dann noch weitere sich selbst qualifizierende Fragen an den Vermittler, dann können sie erkennen als nur Verkäufer ist!

    A) Wie denn eine private monatliche Unfallrente in Höhe von 800 € auf alle staatliche Leistung auswirkt!
    B) wie denn eine Berufsunfähigkeitsversicherung als BUZ in einer bAV bzw. Rürupp Versicherung auswirkt und an wann diese prozentual steuerschädlich wird!
    Ba) Wie denn beim Eintritt der BU sich, sich der Altersvorsorge in der bAV und Rürupp weiterentwickelt!

    So könnte man beliebig weiter aufzählen und auch seinen eigentlichen Bedarf erkennen und abändern!

    Um eine echte Finanzanalyse nach DIN 77230 durchzuführen, sollte der Vermittler alle 5 Zulassung persönlich haben,

    - die Bausparkassenzulassung,
    - für Konsumkredit, den § 34 c Abs. 2 GewO
    - für Versicherung, den § 34 d Abs 1 oder 2 GewO
    - für Finanzanlagen, den § 34 f Abs. 1, GewO mindestens, für andere Teilbereiche die Abs. 2 und 3 pflicht
    - Für Immobiliendarlehn, den § 34 i GewO

    Noch Fragen?

    bruno68

  8. AW: Mein Finanzielles Haus - Tecis # 8
    bruno68
    bruno68 ist offline

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    19.01.2013
    hier etwas von einen bekannten Ra.
    Bald weniger Vermögensberater? Posted by RA Kai Behrens
    Die Bafin ist teilweise für die Überwachung vertrieblicher Aktivitäten der Versicherungsunternehmen zuständig. Dies ergibt sich aus §§ 23,26 und 48ff. Versicherungsaufsichtsgesetz (VAG).
    Der Versicherungsvermittler wird aktuell (Stand Juli 2020) nicht von der BaFin überwacht. Bei den Vermittlern unterscheidet man zwischen Versicherungsvertretern und Versicherungsmaklern. Ein Versicherungsvertreter ist von einem Versicherungsunternehmen oder einem anderen Versicherungsvertreter beauftragt, gewerbsmäßig Versicherungsverträge zu vermitteln.
    Ein Versicherungsmakler übernimmt gewerbsmäßig für den Auftraggeber die Vermittlung oder den Abschluss von Versicherungsverträgen, ohne von einem Versicherer oder einem Versicherungsvertreter beauftragt zu sein. Er ist ausschließlich im Interesse seiner Kunden tätig.
    Alle Versicherungsvermittler benötigen gemäß § 34 d Abs. 1 Gewerbeordnung (GewO) eine Erlaubnis. Die ist von der fachlichen Eignung, der Zuverlässigkeit und anderen Kriterien abhängig, die sich an dem Recht der einzelnen Bundesländer orientieren. Nach erfolgreicher Prüfung erhält der Vermittler eine Erlaubnisurkunde der IHK und wird in das vom deutschen Industrie- und Handelskammertag e.V. (DIHK) geführte Register über Versicherungsvermittler und –berater eingetragen.
    Die Register werden vom DIHK für die 79 regional tätigen IHKs geführt.
    Ein von der BaFin geführtes öffentliches Register gibt Auskunft über sog. „gebundene Vermittler“. Diese sind vertraglich nur an eine Gesellschaft gebunden. Aus § 2 Abs. 10 Satz 6 KWG ergibt sich, wann eine gebundene Vermittlung möglich ist. Die KWG- Vermittler werden bei der BaFin als sogenannte gebundene Vermittler geführt.
    Ein Unternehmen, das keine Bankgeschäfte im Sinne des § 1 Abs.1 Satz 2 KWG betreibt und als Finanzdienstleistungen nur die Anlage- oder Abschlussvermittlung, das Platzierungsgeschäft oder die Anlageberatung ausschließlich für Rechnung und unter der Haftung eines Einlagenkreditinstituts oder eines Wertpapierhandelsunternehmens, das seinen Sitz im Inland hat oder im Inland tätig ist, bedarf keiner Erlaubnis der BaFin, wenn das Einlagenkreditinstitut oder Wertpapierhandelsunternehmen als das haftende Unternehmen dies der Bundesanstalt anzeigt.

    Für den Außenstehenden ist dies schon kompliziert genug.
    Wer im Umfang des Bereiches des § 2 Absatz 6 Satz 1 Ziff 8 des Kreditwesengesetzes gewerbsmäßig zu den dort genannten Finanzanlagen vermittelt, bedarf der Erlaubnis der zuständigen Behörde.
    Nach einem neuen Gesetzesentwurf sollen nun alle Vermittler, die eine Zulassung gemäß § 34 f GewO haben, unter die Aufsicht der BaFin gestellt werden. Das Ganze nennt sich Finanzanlagenvermittler- Aufsichtsübertragungsgesetz. Die Beaufsichtigung durch die Bafin soll am 01.01.2021 beginnen.
    Ziel der Übertragung der Aufsicht auf die BaFin ist es, die Aufsicht zur vereinheitlichen und die Beratung zu verbessern. Vermittler gemäß § 34 f Gewerbeordnung vermitteln schließlich z.B. Anteile aus offenem oder geschlossenem Investmentvermögen sowie weiterer in §1 Abs. 2 Vermögensanlagengesetz beschriebener Finanzanlagen. Da ist eine strenge Aufsicht sicher angebracht.
    Die Finanzanlagenvermittler stehen bisher noch unter den „Fittichen“ der IHKs.

    Eine große Rolle spielen die 34-f-Vermittler bei den IHKs offensichtlich wohl nicht, da die meisten, die dort zu-gelassen sind, gar kein Neugeschäft mehr einreichen.
    So teilte es Fonds- Professionell online am 05.03.2020 mit.

    Gegen geplante die Gesetzesnovelle werden viele Argumente ins Feld geführt. Die mit der Übertragung auf die Bafin erhoffte Vereinheitlichung ist äußerst fraglich, weil die Vermittler dann immer noch weiterhin von den IHKs beaufsichtigt werden und teilweise von der BaFin. Ob die Beratung besser wird, wenn die BaFin die Aufsicht führt, bleibt ebenso unklar. Wegen der verschwundenen Milliarden bei Wirecard ist auch die BaFin in die Kritik geraten.
    Ein weiterer Kritikpunkt sind die Kosten die mit der BaFin- Aufsicht verbunden sind.

    Für die Erlaubniserteilung ist eine Gebühr von 1590 Euro geplant, für die Änderung oder Erweiterung eine Gebühr von 740 Euro und für die Erlaubnis als Vertriebsgesellschaft von 2485 Euro.
    Der Bundesverband Finanzdienstleistung (AfW) rechnet mit jährlichen Kosten für den Vermittler von über 4000 Euro, wenn die BaFin die Aufsicht betreibt.
    Neben dem AfW haben sich auch der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DiHK) und auch der Bundesverband deutscher Vermögensberater (BDV) gegen die Gesetzesänderung gewandt.
    Viele glauben nun, dass 34 f.- Vermittler sich nur noch für die Vermittlung von Versicherungen entscheiden. Ansonsten müsste man für die Erlaubnis sowohl bei der IHK als auch bei der BaFin zahlen und damit doppelte Kosten haben. Angeblich hätten bereits 56 % im Rahmen einer Umfrage gesagt, sie würden bei einem Wechsel der Aufsicht hin zur BaFin ihre Zulassung zurückgeben.
    Immerhin sollen gemäß dem Handelsblatt auf die BaFin bald 36 Millionen Euro weitere Kosten zukommen, die von den Vermittlern getragen werden müssten. Viele der 38.000 Vermittler werden dann aufgeben.
    Norman Wirth, Geschäftsführender Vorstand des AfW, meint, dass in die AfW-Umfrage die über 12.000 gebundenen Finanzanlagenvermittler der Deutschen Vermögensberatung (DVAG) und noch mindestens weitere 3.000 an andere große Vertriebsgesellschaften gebundene 34f-ler nicht eingebunden waren und deshalb zu erwarten ist, dass noch viel mehr ihre Zulassung abgeben.
    Am 24.06.2020 beruft sich Versicherungswirtschaft-heute. de auf ein Zitat von Norman Wirth und schreibt: „Von den ca. 37.000 Vermittlern mit Zulassung nach § 34 f GewO sind nahezu die Hälfte an große Vertriebe angeschlossen.
    Allein ca. 13.000 bei der DVAG. Diese werden – wenn das Gesetz doch kommen sollte – mit sehr hoher Sicherheit ihre Zulassung abgeben und sich der jeweiligen Vertriebsgesellschaft unmittelbar anschließen.“ Ob sich dies als Schwarzmalerei herausstellt oder ansatzweise eintrifft, bleibt abzuwarten.
    Man sollte nicht schwarz sehen , aber Entscheidet sich das BverfG oder das BGH dafür das für eine ein Versicherung eine Biometrische Absicherung pflicht ist, so dürften

    - sämtliche Riester Versicherung und Fondssparpläne, eine rechtliche Totgeburt sein!
    - alle bAV Programme, alle 8 Wege auch dann eine rückwirkend rechtliche Totgeburt werden!
    - alle Rürup Vertäge würden wegen den erheblichen Nebenkosten einer BUZ, Todesfallleistung oder sonstigen Biometrischen Leistung der Überwiegende eine weitere Totgeburt, denn tritt eine Versicherungspflicht nicht lauftechnisch ein, so würde die Rürup Rente automatisch nur eine Kapitalanlage und zwar rückwirkend seid Anbeginn der Polizzenabschlusses!

    Auch müsste man sich Fragen wie dann der § 492 a BGB gehandhabt werden kann, die fondsgebunden Lebens- und Rentenversicherungen fallen ja auch darunter, wo der der Versicherungsmantel über die Kapitalanlage geschaltet wird!

    - Da es aber kaum noch rentable Kapitalanlageversicherung gibt, dürfte das Neu Geschäft sofort tot sein. Und auch gegen eine steuerliche Befreiung nach § 20 EStG einer Kapitalanlagen spricht nicht's dagegen.

    Weil es ja keine Beratung mehr statt findet, denn es gibt keine zugelassene Vermittler mehr, verbleibt nur noch der die Eigenverschaffung von Altersvorsorgeprodukten, ohne zu tun irgendwelcher Vermittlern!

    Eigentlich ist das was Politisch nicht gewollt ist, das finstere Endstadium eine Landes! Denn wen 50 bis 80 Mill. Verträge den Bach runter gehen, glaubt einer ernsthaft, dass wird sich nicht auswirken auf Sep. 2021. Wenn Billionen € der Altersvorsorge in die Tonnen verschwinden?

    bruno68

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