Hallo,

ich habe in den letzten Jahren über meine Verhältnisse gelebt und habe jetzt insgesamt 35.000 Euro an Verbindlichkeiten (2 Kredite, 2 Kreditkarten), so dass ich monatlich alleine 950 Euro zur Tilgung der Kredite sowie Überziehungsgebühren meines Kontos zahle.

Da mir das eindeutig zu viel ist, will ich umschulden und alles in einem (Konsolidierungs)Kredit über 35.000 Euro zusammenfassen (ideale Laufzeit: 84 Monate = ca. 500 Euro/Monat).

Da ich ein recht gutes Gehalt beziehe (2.900 netto/Monat) und Beamter auf Lebenszeit bin (ledig/keine Kinder), habe ich bei mehreren Banken in der Vorabprüfung zunächst grünes Licht bekommen. Als ich dann jedoch die Kontoauszüge der letzten 35 Tage meines Girokontos einreichen musste, kamen entweder Ablehnungen oder es wurden mir Kredite mit sehr hohen Zinsen (11% und mehr) angeboten. Das Problem: Mein Girokonto ist konstant überzogen, der Dispo von 6.000 Euro ist meist ausgeschöpft, teilweise noch überzogen, es gab sogar zwei Rücklastschriften in den letzten Monaten. Da ich bei meiner eigenen Hausbank ein ziemlich schlechtes Rating habe ("3e"), habe ich dort auch nur einen ziemlich schlechten Kredit angeboten bekommen.

Meine Fragen: Ist ein konstant ausgeschöpfter/überzogener Dispo für alle Banken automatisch ein Ausschlusskriterium? Hat die Höhe des Gehalts bzw. die berufliche Situation nicht auch Einfluss auf die Bewilligung eines Kredites? Wie oft wird das "Rating" eines Girokontos eigentlich aktualisiert?

Danke für hilfreiche Antworten!