bruno68,
leider konnte ich mich in den letzten 4 Wochen nicht im Forum beteiligen.
Es erfolgte ein Auftrag nach dem anderen insbesondere bei geplatzten Anschlussfinanzierung bzw. jetzt wo man Immobilienfinanzierungen ohne Makler agieren will.

Denn das spart bis zu 7,14 % der der Kaufkosten, für beide Parteien. Dann gehört eine Finanzierung hinzu, was ja auch meine Aufgabe eigentlich ist.

Die Nebenleistung wie Gebäude, Hausrat, Todesfall, Unfall sowie die SBU oder Dread Disiase-Versicherung.

Ein Fachgebiet eines 57-Jährigen der jetzt sich zur eigenen Altersabsicherungen, so langsam in „klaren“ werden muss, welches Risiko bei dauerhaften zukünftigen Geschäft vorliegt!
So muss man als Vermittler unterscheiden, in Sachversicherung deren Kosten sich auf jährliche Kosten begrenzen.

Sachversicherungen sind in der Regel:
-Gebäude, Hausrat, Todesfall, Unfall, alle Haftpflichtversicherungen inkl. Hunde-, Pferde-Versicherungen

Aber das Problem liegt in den Vertragstext, denn es gibt Versicherung auch als mehrjährige Versicherungen vermittelt werden.
Demnach gilt je nach Laufzeit jeweils eine andere Haftungszeitraum bei einjährigen Versicherungen gilt die 1/12 tel Regelung. Bei längeren Laufzeiten entsprechend 1/24 bis 1/60.
Um die überbordende Vergütung zu beschreiben gerade bei diesen Versicherungen, so liegt dies bei ca. 25 % des Nettojahresbeitrag.

So kostet eine Privathaftpflicht ca. 80 € p.a., so sind erst mal die Versicherungssteuer
(Die Versicherungssteuer ist eine gesetzliche Abgabe auf Versicherungsprämien in Deutschland, geregelt im Versicherungssteuergesetz (VersStG). Der Regelsatz beträgt 19 %, ähnlich der Umsatzsteuer, wird jedoch direkt auf den Versicherungsbeitrag erhoben. Sie ist in der Prämie enthalten und wird vom Versicherer an das Finanzamt abgeführt.)
Demnach werden, die 80 € mal 19 % durch 119 % der Nettobetrag errechnet = 12,77 € Mehrwertsteuer.
Daraus ergibt sich ein jährlicher Nettobetrag von 67,23 €! Und davon werden ganze 25 % als Vergütung ausgeschüttet!
- 67,23 € mal 25 % durch 125 % ganze stolze 13,45 € pro Jahr Courtage, was eigentlich schon heute unter dem Mindestlohn liegt!
Es ist wie es ist, das ist schon heute so hoch quersubventioniert! Das diese Versicherungsarten mit den Beiträgen überhaupt nicht mehr durch einen Vermittler vermittelt werden können.
Weder als Makler noch als gebundener Vermittler, weil die Vertriebskosten (Auto, Büro) schon heute zu hoch sind!

Es tritt genau das ein, was man eigentlich vermeiden wollte, das der Kunde unberatet Versicherung abschließen muss, weil alle Vermittler nicht der Heilsarmee angehören.

Anders ist es bei Versicherungen, denen ein gesichertes Ereignis erreichen kann, entweder durch Erreichen von Kernmerkmalen wie Rentenalter oder Kranken-, Berufs- oder Erwerbsunfähigkeiten.

Hier gehören SBU, Dread Disiase-Versicherungen, bAV, FLV, KLV sogenannte Streifenversicherungen!

Streifenversicherungen sind die zum bestimmten Punkt anfangen und mit Eintritt der Rente enden.

In diesen Fall sind es SBU, Dread Disiase-Versicherungen, deren Kernziel die eigentliche Absicherung von bestimmten vertragsrechtlichen Voraussetzungen.
Diese fangen im Berufsleben an und enden mit dem vereinbarten Endalter, 55 , 60, 63 oder 67 Jahre .

Damit lassen sich kalkulatorisch, durch Kohorten, Legionen zusammenfassen von Verträgen eine durchschnittliche Schadensquote errechnen und damit auch den Nettopreis für den Versicherer.
Leider bekommt der Vermittler nur den Verkaufspreis genannt, was leider auch die Leistung beeinflusst, deren verklausulieren sich im Besten zu lasten des Kunden ausgelegt wird.

Der Schwierigkeitsgrad eines Textes wird
Lesbarkeitsindizes wie den Flesch-Reading-Ease (FRE) oder den LIX-Wert bestimmt, die Satzlänge und Silbenzahl berücksichtigen. Ein hoher FRE-Wert (0-100) bedeutet leichte Verständlichkeit, während niedrige Werte auf hohe Komplexität (Akademikerniveau) hindeuten. Kürzere Sätze und weniger Silben pro Wort verbessern die Lesbarkeit.

Wichtige Indizes zur Messung:
• Flesch-Reading-Ease (0–100): Je höher, desto leichter.
◦ 90-100: Sehr leicht (Grundschule).
◦ 60-70: Mittel (Schüler 13-15 Jahre).
◦ 30-50: Schwer (Studium).
◦ 0-30: Sehr schwer (Akademisch).
• LIX (Läsbarhetsindex):
◦ < 40: Einfach (Jugend-/Allgemeinliteratur).
◦ 40–50: Belletristik.
◦ > 60: Fachliteratur.
Faktoren für den Schwierigkeitsgrad:
• Satzlänge: Lange Schachtelsätze erhöhen die Schwierigkeit.
• Silbenanzahl: Viele Silben pro Wort (z.B. Komposita) erschweren das Lesen.
• Struktur & Inhalt: Fachbegriffe, Passivkonstruktionen und geringe Strukturierung machen Texte komplexer.
• Typografie: Linksbündiger Flattersatz ist besser lesbar als Blocksatz.
Nu denn ich werde eine mal eine SBU berechnen,
Anfangsalter: 30, Versicherungssumme monatlich 3.000 € p.a., Endalter 67 Jahre, Berufsrisiko 1, Kosten Netto 210 €, brutto 250 €
So ergeben sich folgende Ergebnisse: Laufzeit 37 Jahre, 36.000 € pro Jahr, Versicherungssumme 1.332.000 € als maximale Versicherungsleistung.
Der Versicherungsbeitrag liegt bei der
.................................................. ............................................Beitra g............max. Leistung......Mindestleistung....Verzinsungsfaktor
Nettovariante bei 210 € mal 37 Jahre mal 12 Monate =...0.093.240 €..........1.332.000 €.....................0 €.....................5-7
Bruttovariante bei 250 € mal 37 Jahre mal 12 Monate =...0.111.000 €..........1.332.000 €............17.760 €.....................5-7
Man erkennt unschwer, was für den Kunden besser ist.
Denn Bruttobeiträge bei SBU kennen keinen Nachschlag bei schlechter Kalkulation, Nettobeiträge schon, und zwar auf den Bruttobeitrag ohne verzinsliche Ansammlung!

Nun errechnen wir die Courtage dafür, was faktisch unmöglich ist, denn das fällt ja in den Vertragsbereich, zwischen Versicherer und Makler!
Aber es werden max. 35 Jahre der Beitragsumme vergütet.
Demnach würden 210 € mal 35 Jahre mal 12 Monate runde 88.200 € als Berechnungsgrundlage zur Verfügung stehen.

Aber das in der Regel falsch!
Weil der der Nettobetrag nur jährlich gewährt wird. Denn der Nettobetrag ist nur um die erwirtschaften Ersparnisse des Vorjahres gekürzt worden. Was jährlich wegfallen kann.

Vergütet wird immer der Bruttobeitrag die 111.000 € aber unterschiedlich, denn es gibt die Möglichkeit

mit 2,5 % für 60 Monate = 2.775 € / 60 = 46,25 €
mit 4,4 % für 96 Monate = 4.884 € / 96 = 50,87 €
und
mit 5,5 % für 120 Monate =6.105 € /120 = 50,87 €

hier erkennt letztlich welchen Schwachsinn von vielen erzählt wird! Der Gold-, Geldrausch, den gibt es nicht mehr!

Würde ich jetzt mit meinen 57 Jahren mit der Courtage mit 5,5 % arbeiten würde ich ab jetzt bis in 10 Jahren, und nur runde 1 SBU in Monat vermitteln.

So hätte ich bei der Vermittlung von 120 SBU in 10 Jahren ein Einkommen von monatlich 6.105 €. In zehn Jahren von 732.600 €, aber einen Kredit von 366.300 € bei der Versicherung laufen, was bei einem Alter von 67 letztlich auf eine Existenzvernichtung hinauslaufen würde.
Denn man müsste bis zum 72. Lebensjahr seine Lizenz für Versicherung aufrecht halten, selbst wenn selber Dement ist!

Selbst eine Vergütung von 2,5 % kommt als Vordiskont kommt nicht mehr infrage, denn das Risiko von Storno ist in den ersten 5 Jahren einfach zu hoch.
Und dann besteht immer noch die Gefahr der Rückabwickelung jederzeit im Raume.

Ich werde zwar immer noch im Versicherungsbereich umsehen, denn Fachwissen ist ja nicht verloren, es wird nur nicht mehr angewendet, da die Kunden selber, ihre eigene Existenzvernichtung besser selber verschulden können.

Mit besten Wünschen für die Zukunft, bruno68