Berufsunfähigkeit, Unisex und diverse Makler

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  1. Avatar von Komen
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    Standard Berufsunfähigkeit, Unisex und diverse Makler

    Hallo zusammen,

    seit einigen Tagen bin ich bereits stiller Mitleser dieses Forums, möchte mich nun aber mit einigen Fragen an Sie wenden, die mir derzeit ein wenig Kopfzerbrechen bereiten.


    Ausgangslage
    Ich bin Student eines für den Arbeitsmarkt interessanten Studiengangs und 23 Jahre alt. Inkl. Auslandssemester (ggf.) und Masterstudium kann ich nicht davon ausgehen, vor Ablauf von 3 Jahren fertig zu sein. Dennoch mache ich mir jetzt bereits Gedanken zu diversen Finanzfragen, was u.a. den kommenden und in den Medien sehr beliebten Unisex-Tarifen geschuldet ist. Grundsätzlich würde ich mich in Finanzangelegenheiten als tendenziell risikoavers bezeichnen.


    Makler
    Als Student bin ich natürlich nicht unattraktiv für diverse Versicherungsvertreter und -makler. Tatsächlich ist auch schon ein Mitarbeiter eines großen Finanzdienstleisters (auf Provisionsbasis) an mich herangetreten, mit dem ich mich bereits einmal getroffen habe. Auch das zweite Treffen werde ich wahrnehmen, jedoch ist, um es etwas neutraler zu formulieren, die Zurückhaltung meinerseits aufgrund etlicher Erfahrungsberichte zur Zeit sehr ausgeprägt. Die Zeichen deuten bereits nach diesem ersten Treffen darauf hin, dass ich eine BUZ + Basisrente und mittelfristig auch eine private Krankenversicherung abschließen soll. Über meine Wünsche und Ziele wurde vorab noch nicht gesprochen.

    Wesentlich interessanter war da das Treffen mit einem anderen Makler vor einigen Tagen. Zustande gekommen ist dieses Treffen über die studentische Initiative, der ich angehöre und deren Mitglied er ebenfalls vor längerer Zeit war. Mittlerweile ist er selbstständiger Versicherungsmakler, der sich auf einen speziellen Kundenkreis spezialisiert hat, dem ich nicht angehöre und niemals angehören werde. Obwohl sein Hauptwohn- und Arbeitssitz einige hundert Kilometer entfernt ist, ist er noch gelegentlich bei mir in der Gegend und hat daher eine zweistündige Kurzschulung zum Thema BU für einige Mitglieder besagter Initiative gehalten.

    Nicht, dass hier etwas falsch rüberkommt: ich möchte in den folgenden Ausführungen keinerlei Misstrauen gegenüber diesem Makler ausdrücken, ich bin ihm für die Schulung sehr dankbar. Auch halte ich seine Schulung für kein wirkliches Verkaufsgespräch - er hat zwar konkret auf einige Partner verwiesen, mit denen er arbeitet (dazu später mehr), hat aber auch alternative Tipps gegeben (auch zur Suche nach einem regionalen Makler). Tatsächlich kennt er meinen Namen nicht, sodass er überhaupt nicht nachfassen könnte. Allerdings habe ich einige seiner Ideen zum ersten Mal gehört, weswegen ich gerne weitere Meinungen dazu einholen möchte.


    1) BU-Versicherung
    Als absolut notwendig sieht er den Abschluss einer BU zur Absicherung des Gehaltes an. Er ist dabei auf verschiedene Anforderungen an die BU eingegangen, u.a. konkrete und abstrakte Verweisung, Ärzteverordnungsklausel, Beitragsbefreiung im Leistungsfall und 2-3%-Dynamik. Angesichts der rapide steigenden Kosten würde er nicht unbedingt bis 67 versichern, sondern eher bis 60.

    Eine SBU findet er nicht schlecht, interessanter ist seiner Meinung nach jedoch etwas anderes: eine BUZ mit (Kapital- ?) Lebensversicherung. Den Lebensversicherungs-"Anteil" würde er dann bis 67 laufen lassen, die BU wie gesagt eher bis 60. Trotz Nachfrage habe ich diesen Teil ehrlich gesagt nicht verstanden; die Begründung hat glaube ich etwas mit der Dynamisierung zu tun. Könnte mir in diesem Punkt vielleicht jemand unter die Arme greifen?

    Empfohlen hat er für die BU aufgrund der Bedingungen übrigens die Alte Leipziger. Er hat auch ganz offen gesagt, dass er mit der AL arbeitet und dort viele Leute kennt. Das klingt ggf. alarmierend - aber wie gesagt, an mir kann er eigentlich nichts verdienen; ich wüsste nicht, wie.


    2) BU als Kapitalanlage
    Als weiteres Konzept hat er die BU als Kapitalanlage vorgestellt - ebenfalls von der Alten Leipziger, auch die LV1871 wäre eine gute Adresse. Es handelt sich hierbei wohl um einen Sparvertrag mit BU-Absicherung für die Zeit nach dem 67. Lebensjahr. (schlauerweise habe ich nicht nach dem genauen Produktnamen der AL gefragt - vielleicht ist es die Pensionskasse?). Auch hier muss ich gestehen, dass ich nicht komplett folgen konnte. Könnte mir vielleicht auch hier jemand näher bringen, was gemeint sein könnte?


    3) Private Haftpflicht
    Ebenfalls als absolut notwendig wird die private Haftpflichtversicherung angesehen. Wie ich vor Kurzem mit Schrecken erfahren habe, bin ich überhaupt nicht durch die Familie abgesichert, somit besteht hier also akuter Handlungsbedarf. Empfohlen wurde hier die Haftpflichtkasse Darmstadt (Stichwort: Multirente). Hat jemand evtl. Erfahrungen/Meinung bzgl. dieser Kasse?


    4) Private Krankenversicherung
    Wie gesagt möchte der "große" Makler dieser vermutlich unter Dach und Fach bringen, der andere hält zumindest die Option darauf und das Einfrieren des Gesundheitszustandes für sinnvoll. Nun habe ich zwar noch nicht die passende Frau gefunden, möchte später jedoch gerne eine Familie haben - lassen sich da derartige Pauschalaussagen überhaupt treffen?


    Zeitpunkt/Unisex
    Was mir die größten Magenschmerzen bereit ist der richtige Zeitpunkt zum Abschluss obiger Produkte. Die Haftpflicht muss quasi sofort her, klar. Die "richtige" Altersvorsorge (in welcher Form auch immer) kann ich im Moment ohnehin nicht bezahlen, von daher auf Eis. Unsicher bin ich mir bzgl. der Punkte 1) und 2), also die BU-abhängigen Versicherungen. Pauschales, mediales Trommelfeuer à la "Unisex - alles wird teurer!" tragen nicht unbedingt zu einer möglichst objektiven Betrachtung bei. Die besagten Makler denken darüber zudem eher unterschiedlich. "Großer" Makler: sofort abschließen und Geld sparen. "Kleiner" Makler: macht zwar frühzeitig Sinn, allerdings bist du erst in drei Jahren fertig - muss nicht unbedingt jetzt sein, trotz Unisex. Gibt es hierzu weitere Meinungen?

    Vielleicht noch ein kurzes Wort zur Altersvorsorge: letztgenannter Makler lehnt die Kombination BUZ + Basisrente strikt ab; diese Meinung teile ich im Moment aus hier im Forum nachzulesenden Gründen (eine Selbstständigkeit strebe ich nicht an). Allerdings: Riester mag er auch nicht sonderlich. Seine Formulierung ging allerdings nicht in die Richtung "Komplett in die Tonne kloppen!", sondern eher: "Meistens nicht - es gibt Besseres/Sinnvolleres" (Stichwort: Investmentfonds). Kann man diesen Absatz einigermaßen unterschreiben?


    So, das soll es erstmal von mir gewesen sein - ich bedanke mich vorab für die hoffentlich zustandekommende Diskussion und hoffe, niemanden mit dem langen Beitrag verschreckt zu haben.

    Beste Grüße

  2. Avatar von Peter Wolnitza
    Peter Wolnitza ist offline

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    Standard AW: Berufsunfähigkeit, Unisex und diverse Makler

    Hallo,

    sind ne Menge (gute) Fragen auf einmal, die ich auch aus Zeitgründen jetzt nicht alle beantworten kann - trotzdem versuch ichs mal der Reihe nach:

    - den Quatsch (Basisrente+BU), vergiss am Besten ganz schnell.
    Dem Vorteil, in der Ansparphase ein paar Euro des Beitrages steuerlich absetzen zu können (Enorm wichtig bei dem hohen Einkommen eines Studenten! ) steht der Nachteil einer erhöhten Versteuerung im BU-Leistungsfall gegenüber. Wird momentan von diesen ganzen Strukkkis wie geschnitten Brot verkauft, immer nach dem Motto: Wenn es ums Steuern sparen geht, setzt beim Deutschen das normale, rationale Denken aus!

    - die Aussagen des anderen Maklers kann ich zum Teil unterstreichen, allerdings nicht die Geschichte mit 60/67. BU (=Absicherung gegen Verlust der Arbeitskraft) sollte erstmal immer solange abgesichert werden, solange man vorraussichtlich auf Einkünfte aus seiner Arbeitskraft angewiesen sein wird. Ausnahme: es gibt nachvollziehbare, triftige Gründe, die mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit eintreten werden.

    - Das mit den Bedingungen ist nachvollziehbar, aber andere Mütter haben auch schöne Töchter: Lassen Sie sich von einem Experten die Vertragsbedingungen im Detail "aufdröseln" und erklären. Fragen Sie nach, entscheiden dann, was für Sie wichtig ist. So kommen Sie zu einer vernünftigen Entscheidung. Beide angesprochenen Gesellschaften gehören klar zu den Besseren. (Sagen wir mal: Champions League und Spitzengruppe Bundesliga)

    - Dynamik im Leistungsfall: Wenn Sie BU werden, wird eine BU Rente garantiert um X Prozent der Vorjahresrente erhöht - sofern man diese Option gegen geringen Mehrbeitrag gewählt hat. Ansonsten gibts nur eine nicht garantierte Erhöhung der laufenden Rente aus den nicht garantierten (und zur Zeit ständig sinkenden) Überschüssen! - die Empfehlung des Kollegen ist ok!

    - ob eine Koppelung der BU an ein anderes Produkt Sinn macht oder nicht, kann nur jeder einzelne individuell für sich entscheiden, da gibts keine pauschal richtige Aussage.(BU als Kapitalanlage)
    Edit:
    Der Makler hat vermutlich die "Beitragsfreie Dynamik der Hauptversicherung im Leistungsfall" gemeint. Ich versuchs in Kurzversion zu erläutern:
    Reine BU Versicherung:
    Sie werden BU, brauchen keinen Beitrag mehr zu zahlen, bekommen Ihre Rente gezahlt. Vertrag läuft irgendwann ab: Fertig, keine Auszahlung, Rückzahlung o.ä.
    Renten(oder Lebens) Versicherung + BU (Normalfall)
    Höherer Beitrag, Sie werden BU, brauchen keinen Beitrag mehr zu zahlen, bekommen Ihre Rente gezahlt. Vertrag äuft irgendwann ab: Auszahlung Versicherungssumme + Überschüsse.
    Zusätzlich kann man bei manchen guten Versicherern noch vereinbaren, daß
    auch im Falle einer BU eine vereinbarte Dynamik (jährliche Erhöhung von Beitrag und Ablaufleistung) weiter beitragsfrei fort geführt wird.
    Ende Edit.

    - private Haftpflicht: Empfehlung ist ok, auch wenn es sicherlich irgendwo noch ein paar Euro im Jahr günstiger zu versichern geht. Tarife ok, Schadenabwicklung ok. Passt. (Multi-Rente ist aber ein Produkt eines anderen Versicherers, hat mit der HaKaDa nichts zu tun)

    - das mit der PKV Option ist auch ein Thema: Hier besteht die Möglichkeit über sog. Anwartschaften bzw. sog. Optionstarife (die allerdings richtig gestaltet sein müssen!!!) sich das Anrecht auf die für uns Männer günstigere Bi-***-Kalkulation zu erhalten. Denke, dass es sich lohnen kann, hier ein wenig drüber nachzudenken. Hier sollten Sie in einer Beratung klären, ob PKV überhaupt ein Thema werden kann. (Familienplanung, berufliche Entwicklung etc..). Danach sollten Sie den Versicherer auswählen, der Ihnen ein gescheites "End-Produkt" bietet (=der Tarif, in den Sie irgendwann wechseln wollen). Eigentlich müssen Sie bei der Auswahl/Analyse genau so vorgehen, als ob Sie sich jetzt schon privat versichern würden. Korrektur später nur schwer möglich...


    - Lohnt Unisex-Eile oder nicht? Antwort ganz einfach: Zahlen sprechen lassen!
    Ein guter Makler wird Ihnen exakt aufzeige können, wie gross der Unterschied sein wird - dann können Sie entscheiden, ob es sich lohnt oder nicht.
    Unabhängig davon: BU so früh wie möglich angehen, es gibt triftige Gründe dafür, auch ausserhalb des ganzen Unisex-Rummels.
    Magenschmerzen deswegen lohnen nicht....

    Hoffe, ich konnte ein klein wenig zur weiteren Verwirrung beitragen...

    Viele Grüße aus Hessen

  3. Avatar von MatthiasHelberg
    MatthiasHelberg ist offline

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    Standard AW: Berufsunfähigkeit, Unisex und diverse Makler

    Hallo,

    wenn Ihre Eltern eine auch nur einigermaßen vernünftige Privathaftpflichtversicherung haben (oder sie entsprechend ändern), können Sie dort auch bis zum Ende der (Erst-)ausbildung versichert bleiben. Das wäre wohl die günstigste Lösung.

    Eine vernünftige Berufsunfähigkeitsversicherung als selbstständiger Vertrag (ohne Altersvorsorge und vor allem ohne Basisrente) ist dann der zweite Schritt. Wenn das Studium noch drei Jahre dauert, wird man sehr genau hinsehen müssen, ob die Nachversicherungs- und Erhöhungsmöglichkeiten dann noch vernünftig greifen. Im Moment kommt es ja nur erstmal darauf an, überhaupt hinein zu kommen - und das meine ich in erster Linie wegen der Gesundheitsprüfung, nur in zweiter Linie wegen Unisex.

    Wenn Sie in drei Jahren mit dem Studium fertig sind, wird die Welt anders aussehen. Anders hinsichtlich der privaten Krankenversicherung, anders hinsichtlich Euro- / Schuldenkrise und anders hinsichtlich Altersvorsorge.

    Wozu sich jetzt schon darum den Kopf zerbrechen (lassen)?

    Viel Erfolg!

    Herzliche Grüße aus Osnabrück

  4. Avatar von Komen
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    Standard AW: Berufsunfähigkeit, Unisex und diverse Makler

    Hallo zusammen,

    viele Dank für Ihre bisherigen Antworten. Bitte entschuldigen Sie meine stark verspätete Reaktion - zur Zeit stehe mehrere zeitkritische Seminararbeiten an und es fehlt ein wenig die Muße, sich mit anderen (wenn auch dringlichen) Themen zu befassen.

    Viel hat sich bei mir in der Zwischenzeit nicht ergeben, allerdings hatte ich vor einigen Tagen einen zweiten Termin mit dem angesprochenen "großen" Makler. Ich möchte nicht zu sehr darauf eingehen, nur so viel: nehmen wir einmal an, Sie erstellen eine Liste mit Punkten darüber (Brainstorming), wie ein Beratungsgespräch auf keinen Fall aussehen sollte - ich hätte diese Punkte vermutlich alle in meinem Gespräch erlebt. Kurzum: eine Zusammenarbeit kommt für mich nicht in Frage.

    In Bezug auf eine eigentlich Entscheidungsfindung hat mir dieses Gespräch leider nicht geholfen. Weiterhin steht die Frage im Raum, ob eine BU/BUZ jetzt abzuschließen ist oder erst in mehreren Jahren. Leider drängt die Zeit ein bisschen - vermutlich müsste ich innerhalb von zwei Wochen eine Entscheidung treffen, um den Antrag rechtzeitig auszufüllen etc. Schwierig, da ich in diesem Zeitraum weiterhin mit meinen Seminararbeiten zu kämpfen haben werde.

    Daher eine Frage in eine etwas andere Richtung: ist so eine Entscheidungsfindung innerhalb von grob zwei Wochen möglich und vernünftig? Bekomme ich so kurzfristig überhaupt einen Termin bei einem guten Makler (wie finde ich den?) und reicht eine Sitzung mit entsprechender Vorarbeit von mir aus?

    Freundliche Grüße aus NRW

  5. Avatar von MatthiasHelberg
    MatthiasHelberg ist offline

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    Standard AW: Berufsunfähigkeit, Unisex und diverse Makler

    Hallo,

    die Versicherer werden förmlich bis zur letzten Minute arbeiten und viele Kollegen ebenfalls. Daran wird es wohl nicht scheitern.

    Entscheidend erscheint mir, wie sorgfältig Sie bereits Ihre Gesundheitshistorie aufgearbeitet haben? Falls Sie kaum Beschwerden hatten und in Behandlung waren, werden Sie die notwendigen Daten (Diagnose, Datum, Therapie, Folgen, Arzt) vielleicht schnell zusammen haben. War da mehr, oder Sie wissen es nicht mehr so genau, haben keine Vorstellung davon, was der Arzt an Diagnose notiert hat, wäre jetzt der erste Schritt, bei den Ärzten und ggf. Krankenkassen nachzufragen.

    Ein erfahrener Makler oder Versicherungsberater wird mit den Angaben einschätzen können, ob ein Antrag vermutlich ohne Änderungen angenommen wird, oder ob sich Leistungsausschlüsse oder Risikozuschläge abzeichnen. Dann mag eine Risikovoranfrage bei mehreren Versicherern sinnvoll sein. Und erst wenn deren Antworten vorliegen, gibt es etwas zu vergleichen und zu entscheiden. Das dürfte dann zeitlich knapp werden...

    Viel Erfolg!

    Herzliche Grüße aus Osnabrück

  6. Avatar von EasyD
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    Standard AW: Berufsunfähigkeit, Unisex und diverse Makler

    Wenn sie in der Lage sind die Beiträge für eine BU zu stämmen, dann macht es in jedem Fall Sinn eine solche jetzt abzuschließen, Komen. Aus meiner Sicht gar nicht mal wegen dem ganzen Unisex-Gerede, sondern weil ihre eigene Arbeitskraft das wichtigste Gut ist. Die Frage, die sie sich stellen sollten ist, wie ihr Leben zukünftig ausschauen würde, wenn ihnen heute etwas passiert. Und danach entscheiden sie, ob sie bewußt dieses Risiko eingehen oder Geld investieren wollen, um einen vordefinierten Lebensstandard stets sicherstellen zu können.

    Bei der Suche nach einem guten Berater werden wir wohl weniger helfen können, zumal einige hier auf die Frage auf sich verweisen müssten.

    Den Rest sehe ich wie die Kollegen vor mir ähnlich. Basis-BU macht für sie in jedem Fall zum jetzigen Zeitpunkt keinen Sinn, sondern würde den Beitrag nur nach oben pumpen. Vom Endalter her würde ich auch auf keinen Fall nur bis 60 absichern, sondern möglichst bis 67. Anbieter wie die Alte Leipziger und LV1871 haben Top-Bedingungen, ob eines der Gesellschaften speziell für sie das beste Preis-Leistungsverhältnis hat, lässt sich erstmal schlecht beurteilen.

  7. Avatar von tnt
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    Standard AW: Berufsunfähigkeit, Unisex und diverse Makler

    Und unter Zeitdruck sollte man sich bei sowas nie setzen lassen. Ein Makler, der sagt "in 14 Tagen oder nie" - da stimmt was nicht!

  8. Avatar von Komen
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    Standard AW: Berufsunfähigkeit, Unisex und diverse Makler

    An der Stelle fällt mir auf, dass ich zwei Aspekte ein wenig unterschlagen habe:

    Zunächst einmal muss man sagen, dass das Drängen des "großen" Maklers, die BU vor dem 21.12. abzuschließen, auf meinem Wunsch beruht, einen Abschluss jetzt und in drei Jahren zu vergleichen. Ansonsten könne man sich auch Zeit lassen und sich zunächst um all die anderen Dinge kümmern (wobei die Mails schon mehrere Ausrufezeichen etc. enthielten...). Wie gesagt wird davon aber nichts zustande kommen, weil besagter Makler wirklich auf ganzer Linie bei mir verloren hat.

    Zweitens ist zu sagen, dass die monatliche Rate keineswegs einfach für mich zu stemmen wäre, ich müsste mir etwas von der Familie leihen. Das wäre zwar kein Problem und ich würde diesen Schritt auch gehen, wenn es sinnvoll wäre - aber es will nunmal gut überlegt sein.

    Übrigens habe ich zwischendurch einmal per Websuche versucht, einen entsprechenden Honorarberater in der Umgebung zu finden. Ergebnis: keins. Wenn man nicht an DVAG oder MLP gerät, dann gibt es keinerlei transparentes Kriterium für mich, nach welchem ich einen guten Berater ausfindig machen könnte. Hat hier jemand vielleicht einen Tipp für mich?

    Beste Grüße

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