etwas spezielleres Thema, aber vielleicht kennt sich hier jemand damit aus. Ich bin bei meiner Recherche zu möglichen Tech- und Industrieinvestments auf das Thema digitale Zwillinge gestoßen und versuche gerade einzuschätzen, wie viel Substanz tatsächlich dahintersteckt.
Vereinfacht gesagt geht es darum, Maschinen, Anlagen oder ganze Produktionsprozesse digital abzubilden und damit beispielsweise Abläufe oder Steuerungen zu testen, bevor die reale Anlage überhaupt in Betrieb geht. Gerade im Maschinenbau und in der Industrie scheint das Thema zunehmend an Bedeutung zu gewinnen.
Mich interessiert dabei weniger die technische Seite im Detail, sondern vor allem die Frage, ob daraus tatsächlich ein interessanter Wachstumsmarkt entstehen kann.
Wie groß bzw. relevant ist der Markt für digitale Zwillinge aktuell wirklich? Welche Unternehmen sind hier gut positioniert und wer sind aus eurer Sicht die großen Player?
Und wie schätzt ihr das Thema grundsätzlich ein? Ist das aus eurer Sicht ein langfristiger Trend in der Industrie oder wird das aktuell etwas gehypt?
Ich komme selbst eher aus dem technischen Umfeld und versuche gerade, die Investmentperspektive besser zu verstehen. Daher würden mich vor allem Erfahrungen von Leuten interessieren, die sich bereits mit den entsprechenden Unternehmen oder dem Markt beschäftigt haben.
Bin gespannt, ob jemand das Thema ebenfalls auf dem Radar hat.
Beschäftigt habe ich mich mit dem Thema oder sagen wir zumindest, ich weiß worum es geht. Bin jetzt aber kein Maschinenbauer etc. Habe so eine Simulation aber mal auf einer Messe gesehen und es hat mich dann interessiert. Ich hab das aber nicht als Investmentchance gesehen, mich hat nur fasziniert wie genau da alles abgebildet wird und wie sehr das ins Detail geht.
Ich würde sagen, einige Firmen arbeiten schon damit. Wenn man da ein Wachstum hinbekommen will, wird man wohl auch kleineren und Mittelständischen Unternehmen zeigen müssen, dass man dadurch einen Vorteil hat. Geld lässt sich so bestimmt einsparen egal wie groß jetzt die Maschinen sind. Stillstand bei den Maschinen kostet immer richtig viel Geld. Von daher ist es schon wesentlich besser man kann das alles digital ausprobieren und eventuell da schon nach Lösungen suchen.
Große Player wären sicher die großen Firmen, die ihre eigenen Lösungen anbieten. Gibt aber auch kleinere Softwarefirmen. Ich weiß noch bei wem ich das auf der Messe gesehen habe. Da würde es auch einige Videos bei Youtube über iPhysics geben. So heißt die Software und ist auch von einer deutschen Firma.
Spannendes Thema ganz bestimmt. Aber auf Grund des fehlenden technischen Wissens bei mir, bin ich da im Grunde raus.
Das ist wie mit der Theorie und Praxis, gedacht funktioniert es aber in der Realität scheitert.
Gerade bei Transferstraßen, wo hoher Ausstoß bei keiner Flexibilität.
Während CNC-Maschinen, hohe Flexibilität bei mittleren oder kleinen Serien.
Ihre Kernfrage war ja:
Vereinfacht gesagt geht es darum, Maschinen, Anlagen oder ganze Produktionsprozesse digital abzubilden und damit beispielsweise Abläufe oder Steuerungen zu testen, bevor die reale Anlage überhaupt in Betrieb geht.
Kernfehler dieser Anlage ist aber, wie bezahle ich diese vorab Dienstleistung?
Kaufe ich das Programm und nutze dies als Eigen oder lease dieses Programm und muss damit rechnen, dass das Fachwissen und Interna an Dritte illegalerweise verscherbelt wird?
Denn wenn man Vorlaufkosten von 10 bis 50 Mio. € hat und durch Wissensdiebstahl nicht in der Lage bin, dies durch Verkauf refinanzieren kann, verliere ich an unwiederbringliche Kern-Fähigkeiten!
Und zu lachen haben gerade die im mittleren Ebene (Verwaltung) nichts, denn diese stehen am längsten auf der Straße! Während Dreher, Schweißer, Mechaniker und Elektriker bei bekannt werden, der Insolvenz schon umworben werden!
Nun gut, Kassel ist nicht gerade eine Problemecke Deutschlands, denn die Waffenindustrie saugt diese Berufe wie ein trockenere Schwamm auf.
Natürlich gilt dies auch im kleinen, wie mit den "digitalen Zwillingen", denn wer sich auf was verlässt ist heute verloren.
Montag: Ringen um Daten insolventen Cloud-Providers,
TV-Archiv ohne lokales Backup
• Frank Schräer
Ein US-Fernsehsender liefert sich einen Rechtsstreit um Daten, von denen er kein lokales Backup hat. Die existieren noch, aber der Zugriff ist schwierig. Denn der Cloud-Provider ist insolvent und nicht mehr greifbar. Das Rechenzentrum des Dienstleisters konnte bislang auch nicht helfen.
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Das dürfte Kritiker kaum beschwichtigen – die wichtigsten Meldungen im kurzen Überblick.[U]
In der Medienbranche der USA sorgt derzeit ein Fall für Aufsehen, der sich nicht so einfach mit dem alten Slogan „Kein Backup? Kein Mitleid!“ abtun lässt.
Zwar hat der nicht-kommerzielle Fernsehsender „Nine PBS“ aus St. Louis kein Backup zur Hand, nur sind dessen Daten nicht unwiederbringlich weg – der Sender kommt bloß nicht an sie heran.
Der Cloud-Provider des Senders war im Frühjahr für eine Vertragsverlängerung plötzlich nicht mehr erreichbar, und der Zugriff auf die Daten nicht mehr möglich, denn dieser war insolvent.
Die Daten liegen aber bei einem Rechenzentrumsbetreiber, der in irgendeiner Form die Hoheit über die Daten hält, sie aber aus wohl rechtlichen Gründen nicht herausgeben kann. Jetzt wurde er gerichtlich zur Kooperation gezwungen: Cloud-Provider pleite – 70 Jahre TV-Archiv bedroht.
Hier muss man erklären das alle ausgelagerten Daten ja einen nicht mehr gehören, damit könnten sich rechtlich Fragen bei Patente, Geschmacksmustern und Schutzmarken ergeben, denn wird der Cloud-Provider pleite ist gesamte billige Verwaltung für den Arsch, alle ausgelagerten Daten könnten bei Mitbewerber landen, weil dieser den Cloud-Dienst schnell gekauft hat.
Die Firma verreckt, weil das Cloud-Gehirn insolvent ist! Und das gilt auch für Firma, die das digitale Programm "digitale Zwillinge" entwickelt, und selbst seine Programme ausgelagert hat!
Ich habe mir das Programm angeschaut, gut für klein und mittlere Unternehmen ohne wichtige Aufgaben eine gute Lösung, obwohl in Englisch, einer gaga-Sprache dafür.
Aber Großunternehmen ist dies keine Lösung, ich erinnere an John Deere nachdem Soldaten von Kadyrow, Mähdrescher und Trecker in der Ukraine geklaut und nach Hause gebracht haben. Dort wurde per GPS der Totmachschalter durch John Deere ausgelöst. Seitdem verrotten die Fahrzeuge dort.
Weil die Software und Chips durch Überspannung zerstört wurden!
Also wer sein geistiges Eigentum schützen muss, der dürfte sich eher vom Internet fernhalten und Updates doch eher als Disk, CD, DVD als Garant verwenden! Oder jährlich eine neue Software kaufen!
Oder ganz brutal eine eigene It-System und Mitarbeiter vorhalten, am besten mit Programmen die nicht mit Windows, sondern eher Linux zu tun haben!