Könnt ihr die Helvetia Versicherung empfehlen? Hat jemand Erfahrungen?

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  1. Avatar von schweinspar
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    Standard Könnt ihr die Helvetia Versicherung empfehlen? Hat jemand Erfahrungen?

    Ich bin gerade dabei unsere Versicherungen einmal komplett durchzugehen. Bestehende Verträge überprüfen und gegebenenfalls auch neue Versicherungen abzuschließen. In dem Zuge hatte ich ein sehr nettes und informatives Gespräch mit einem Berater von der Helvetia Versicherung und würde mir dazu gerne noch ein paar persönliche Erfahrungen einholen.

    Mich würde vor allem interessieren, wie es im tatsächlichen Schadensfall aussieht. Im Beratungsgespräch klingt natürlich vieles unkompliziert und problemlos, aber entscheidend ist für natürlich, wie die Abwicklung im Fall der Fälle funktioniert. Geht die Schadensmeldung und Regulierung tatsächlich so unkompliziert über die Bühne oder gab es bei jemandem schon einmal Schwierigkeiten, längere Wartezeiten oder Probleme mit der Erreichbarkeit? Dabei interessieren mich sowohl positive als auch negative Erfahrungen.

    Ihr könnt mir natürlich auch gerne ganz allgemein von euren Erfahrungen mit Versicherungen berichten. Ich habe noch einige andere Versicherungen auf meiner Liste, die ich mir genauer ansehen möchte, daher bin ich für jede Erfahrung und jeden Tipp dankbar.

    Was ich mir momentan auch überlege, ist, mehrere meiner Versicherungen möglichst bei einem Anbieter zu bündeln. Bei uns geht es hauptsächlich um Eigenheimversicherung, Haushaltsversicherung, Unfallversicherung und KFZ Versicherung... Einerseits könnte das übersichtlicher sein und eventuell auch bei den Prämien Vorteile bringen. Andererseits frage ich mich, ob es wirklich sinnvoll ist, alles bei einer Versicherung zu haben oder ob man sich dadurch vielleicht auch unnötig einschränkt.

    Wie handhabt ihr das? Habt ihr die meisten Versicherungen bei einem Anbieter gebündelt oder bewusst verschiedene Versicherungen bei unterschiedlichen Gesellschaften abgeschlossen? Gibt es aus eurer Sicht Argumente, die gegen eine Bündelung sprechen? kommt ein Paket von mehreren Versicherungen bei einer Versicherung günstiger oder ist es teurer?

  2. Avatar von brainy
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    Standard AW: Könnt ihr die Helvetia Versicherung empfehlen? Hat jemand Erfahrungen?

    Ich lasse alles, bis auf KFZ, über einen Makler mit einem Maklerpool laufen.

    Versicherung sind unbeeindruckt davon, dass man mehrere Versicherungen bei Ihnen hat oder ob man Mitarbeiter dieser Versicherung ist. Im Schadenfall sind viele Versicherungen richtige Schweine.

    Basler, Helvetia und alle Schweizer sind bei mir negativ belegt. Basler und AWD sind auch "Schweizer".

  3. Avatar von schweinspar
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    Standard AW: Könnt ihr die Helvetia Versicherung empfehlen? Hat jemand Erfahrungen?

    Zitat Zitat von brainy
    Ich lasse alles, bis auf KFZ, über einen Makler mit einem Maklerpool laufen.

    Versicherung sind unbeeindruckt davon, dass man mehrere Versicherungen bei Ihnen hat oder ob man Mitarbeiter dieser Versicherung ist. Im Schadenfall sind viele Versicherungen richtige Schweine.

    Basler, Helvetia und alle Schweizer sind bei mir negativ belegt. Basler und AWD sind auch "Schweizer".
    Was ist der Vorteil vom Makler? Der kann aus mehreren Versicherungen wählen oder? Dafür kann er keine Rabatte geben wie die Versicherung selbst.
    Was ist ein Maklerpool?

    Was ist passiert, wieso hast du eine schlechte Meinung gerade über die schweizer Versicherer?

  4. Avatar von bruno68
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    Standard AW: Könnt ihr die Helvetia Versicherung empfehlen? Hat jemand Erfahrungen?

    @schweinspar,

    Deine Fragen nun ja, so wie diese:

    Was ist der Vorteil vom Makler? Dieser ist frei von Verkaufsdruck bzw. von Verkaufsvorgaben, sofern dieser nicht sich ständig finanziell verausgabt.

    Die Bezahlung kann über den Versicherer oder direkt bei Erfolg beim Makler erfolgen! Nettopolicen, gerade bei großen Einmalanlagen ist es sinnig über eine direkten Kauf, mit dem Versicherungs-Makler zu verhandeln.
    Weil dadurch die Vorfinanzierung der Zillmerung entfällt.
    Was bei langen Laufzeiten einen erheblichen Zinseszinseffekt entstehen lässt. Die Laufzeit ist nicht nur die Sparphase, sondern auch die Rentenphase und auch darüber hinaus für die Erben möglich.

    So ist diese Frage wirklich falsch gestellt!
    Dafür kann er keine Rabatte geben wie die Versicherung selbst.
    Mal Ersthaft glauben Sie wirklich, die Versicherungen geben freiwillig Rabatte? Von welcher Verarschung träumen Sie eigentlich, gewährte Rabatte sind immer Vorabzuschläge auf den eigentlichen Beitrag,

    Des Weiteren es ist allen Maklern gesetzlich verboten eine Abgabeprovision den Kunden zu gewähren, auch den Kunden droht eine Sanktion bei Annahme, nämliche den gesamten Verlust von Rechtsansprüchen.
    Wie Schadensersatz wegen unterdurchschnittliche Ablaufleistung, möglicherweise den Verlust der Insolvenzfestigkeit! Was letztendlich ein Altersarmut bedeuten kann.

    Was ist ein Maklerpool? Nun, darüber wird ihre vorhanden Vermögens- und Versicherungen verwaltet. Es ist erheblich einfacher für den Makler, so zu handeln. Für den Kunden ändert sich nichts.

    Was ist passiert, wieso hast Du eine schlechte Meinung gerade über die Schweizer-Versicherer?
    Nun ja, Sie können in Deutschland nicht richtig Fuß fassen, es kommt nicht zum Volumengeschäft , wie beim Auto und die deutschen Renditen entsprechen nicht den Schweizer-Vorgaben, denn in Deutschland ist der Wettbewerb zu hart.

  5. Avatar von Panda1999
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    Standard AW: Könnt ihr die Helvetia Versicherung empfehlen? Hat jemand Erfahrungen?

    Zitat Zitat von schweinspar
    Ich bin gerade dabei unsere Versicherungen einmal komplett durchzugehen. Bestehende Verträge überprüfen und gegebenenfalls auch neue Versicherungen abzuschließen. In dem Zuge hatte ich ein sehr nettes und informatives Gespräch mit einem Berater von der Helvetia Versicherung und würde mir dazu gerne noch ein paar persönliche Erfahrungen einholen.

    Mich würde vor allem interessieren, wie es im tatsächlichen Schadensfall aussieht. Im Beratungsgespräch klingt natürlich vieles unkompliziert und problemlos, aber entscheidend ist für natürlich, wie die Abwicklung im Fall der Fälle funktioniert. Geht die Schadensmeldung und Regulierung tatsächlich so unkompliziert über die Bühne oder gab es bei jemandem schon einmal Schwierigkeiten, längere Wartezeiten oder Probleme mit der Erreichbarkeit? Dabei interessieren mich sowohl positive als auch negative Erfahrungen.

    Ihr könnt mir natürlich auch gerne ganz allgemein von euren Erfahrungen mit Versicherungen berichten. Ich habe noch einige andere Versicherungen auf meiner Liste, die ich mir genauer ansehen möchte, daher bin ich für jede Erfahrung und jeden Tipp dankbar.

    Was ich mir momentan auch überlege, ist, mehrere meiner Versicherungen möglichst bei einem Anbieter zu bündeln. Bei uns geht es hauptsächlich um Eigenheimversicherung, Haushaltsversicherung, Unfallversicherung und KFZ Versicherung... Einerseits könnte das übersichtlicher sein und eventuell auch bei den Prämien Vorteile bringen. Andererseits frage ich mich, ob es wirklich sinnvoll ist, alles bei einer Versicherung zu haben oder ob man sich dadurch vielleicht auch unnötig einschränkt.

    Wie handhabt ihr das? Habt ihr die meisten Versicherungen bei einem Anbieter gebündelt oder bewusst verschiedene Versicherungen bei unterschiedlichen Gesellschaften abgeschlossen? Gibt es aus eurer Sicht Argumente, die gegen eine Bündelung sprechen? kommt ein Paket von mehreren Versicherungen bei einer Versicherung günstiger oder ist es teurer?
    Hey! Schön, dass du dir mal die Zeit nimmst, die Verträge durchzuforsten, schiebt man ja doch gerne jahrelang vor sich her.

    Ich kann dir aus meiner eigenen Erfahrung berichten, denn ich bin tatsächlich schon seit vielen Jahren bei der Helvetia und habe dort fast alles gebündelt. Bei uns in der Familie war das ehrlich gesagt schon immer so, meine Eltern waren dort schon Kunden und wir sind bis heute geblieben. Wir haben über die Jahre auch denselben Berater behalten, zu dem mittlerweile ein richtig gutes, fast schon persönliches Verhältnis entstanden ist. Das macht aus meiner Sicht viel aus, weil man im Schadensfall nicht in irgendeiner anonymen Hotline-Warteschleife landet, sondern direkt einen Ansprechpartner hat, der sich kümmert. Ein Unwetterschaden betraf einmal gleichzeitig Haus und Auto. Über den persönlichen Berater wurden Eigenheim- und KFZ-Kaskoschaden parallel gemeldet. Gutachter, Handwerkerfreigabe und Abrechnung liefen zügig und ohne großen Papierkram direkt ab. Was das Thema Bündelung angeht, für mich überwiegt da klar der Komfort und die Übersichtlichkeit, dann weiß ich halt immer an wen ich mich wenden muss beim Notfall.

  6. Avatar von schweinspar
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    Standard AW: Könnt ihr die Helvetia Versicherung empfehlen? Hat jemand Erfahrungen?

    Zitat Zitat von bruno68
    Was ist der Vorteil vom Makler? Dieser ist frei von Verkaufsdruck bzw. von Verkaufsvorgaben, sofern dieser nicht sich ständig finanziell verausgabt.
    Ja dafür wird er einem das empfehlen, wo es die höchste Provision gibt oder nicht?
    Denke da gibts immer Vor- und Nachteile.
    Würde es eher so machen, zuerst den Makler mal für die Übersicht und dann gezielt zu den Beratern, der jeweiligen Versicherung die er vorgeschlagen hat.
    Mir ist die Versicherung bzw. der Berater mehrfach empfohlen worden, deshalb hab ich mir das mal angehört. Klingt alles super und die Theorie ist halt was anderes als Praxis. Bekannte, die mir die Versicherung/Berater empfohlen haben, haben nur gute Erfahrungen gemacht. Wollte da nur mal Nachfragen ob es eventuell bei anderen ganz anders aussieht. Und was die Kritik dann ist. Weil vielfach wenn ich schlechte Bewertungen oder Kritiken lese, sind das für mich keine echten Minuspunkte und ich könnte damit leben.

    Zitat Zitat von bruno68
    Mal Ersthaft glauben Sie wirklich, die Versicherungen geben freiwillig Rabatte? Von welcher Verarschung träumen Sie eigentlich, gewährte Rabatte sind immer Vorabzuschläge auf den eigentlichen Beitrag,
    Nicht unbedingt freiwillig aber wenn es "seine" Versicherung ist, dann weiß er ja was noch drinnen ist. Also ich kann mich noch dunkel an die Beratungen davor erinnern und da wurde mir immer ein Rabatt gegeben (natürlich kann ich jetzt nicht sagen ob das wirklich ein Rabatt war oder man davor eben etwas hinaufgeschlagen hat).


    Zitat Zitat von bruno68
    Nun ja, Sie können in Deutschland nicht richtig Fuß fassen, es kommt nicht zum Volumengeschäft , wie beim Auto und die deutschen Renditen entsprechen nicht den Schweizer-Vorgaben, denn in Deutschland ist der Wettbewerb zu hart.
    Bin aus Österreich, vielleicht ändert das ja etwas daran.

  7. Avatar von bruno68
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    Standard AW: Könnt ihr die Helvetia Versicherung empfehlen? Hat jemand Erfahrungen?

    @schweinspar,

    es ein Irrtum wenn man so denkt.
    Ja dafür wird er einem das empfehlen, wo es die höchste Provision gibt oder nicht?
    Das ist in dieser Form falsch, der Gesetzgeber hat wie folgt entschieden.

    Dass der Vermittler haftet, wenn der Vertrag Implodiert

    a) Bei Rückabwicklung innerhalb von 60 Monaten volle Rückerstattung der Courtage!
    b) Bei Kündigung beträgt der Storno 1/60 zum 61. Monatsbetrag!

    c) Der Makler haftet für alle Beratungsfehler selber, der gebundene Handelsvertreter ist nicht verklagbar. Der Kunde muss bei Klagen gegen der Versicherung selber den Fehler vortragen. Und die Versicherung hat Ausdauer!

    Berechnung der Courtage: Monatlicher Beitrag mal Laufzeit max. 33 Jahre , Bei 150 € monatlicher Beitrag und 33 Jahre runde 59.400 € Beitrag! Der Gesetzgeber lässt steuerlich verrechnen, davon 2,5 % auf 60 Monate, dies sind ganze 1.485 € verteilt auf 60 Monate es verbleiben schöne 24,75 € Verdienst im Monat.

    Ab dem 25. Monat kommen jährlich evtl. weitere 1,5 % aus den jährlichen 1.800 € Beitrag ganze 27 € pro Jahr, auch sind bei Sparvorgängen, wie beim Investmentsparen innerhalb einer S(I)BU kommen weitere Courtage aus dem NAV, Nettoinventarvermögen, was aus dem Bruttobetrag entstehen. Dem sind bis zu 240 € jährlicher Sparanteil!

    Zwar wäre hier die Nettoprämie als Alternative aber in den letzten 25 Jahren sind die Nettotarife, immer auf die Bruttotarife gestiegen, ohne den Sparvorgang einzuleiten!

    Rechnet man mit 33 Jahre mal 240 € plus 7 % p.a. mal 33 Jahre und das steuerfrei als Abschluss der SIBU, so dürfte dass der Vermögensfehler des Vermittlers sein.

    Klar es gibt auch Versicher die mehr Zahlen, aber dann haftet auch länger die Aebeka zahlt 5,5 %, dafür steht der Vermittler dann mit 10 Jahren in Haftung.

    Und noch eins man darf niemals den Irrtum obliegen, wenn man selber abschließt, das dies billiger wird. Mitnichten! Denn ohne einen Vermittler hat man selber keine Fehler gemacht, was in der Regel ein Scheitern vor Gericht mit schöner Regelmäßigkeit auftritt!

    Besonders schlimm beim Dortmunder Modell oder Basis-Rente beide führen in die Altersarmutsfalle

    bruno68

  8. Avatar von brainy
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    Standard AW: Könnt ihr die Helvetia Versicherung empfehlen? Hat jemand Erfahrungen?

    Versuche doch mal einen Makler und teile deine Erfahrungen hier mit.

    Nicht alle Versicherungen arbeiten mit Maklern zusammen.

    In D sind es LVM, HUK, HUK24, Debeka, WGV, ...

    Das besondere an Maklern ist, dass sie teilweise besserer Tarife haben. Das sind spezielle Maklertarife.

    Domcura ist so ein Anbieter. Die Wohngebäude ist interessant für MFH mit großen Wohnungen. Die Versicherungssumme ist immer unbegrenzt.

    Ein Maklerpool ist ein Zusammenschluss von Maklern. Da ist schon mehr Marktmacht hinter als beim Einfirmenvertreter.

  9. Avatar von bruno68
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    Idee AW: Könnt ihr die Helvetia Versicherung empfehlen? Hat jemand Erfahrungen?

    @brainy,

    Es ist ein Irrtum zu glauben, jeder wäre gut.

    Schaut man die Vertrieb an, weiß man welche Versicherung eh unterdurchschnittlich ist.

    Deshalb haben diese Versicherung auch eigene Vertriebstruppen sogenannte Strukkis, mies bezahlt weniger als 2,5 %, etliche Truppenoberen zahlen, nicht mal eine jährliche Bestandsgelder erhält, obwohl die Versicherung jährliche Bestandsgelder an die Vertriebstruppe auszahlt.
    Wie soll man da der Vermittler ein Gespräch mit den Kunden führen? Es ist wohl so strukturiert, dass der Vermittler nur die Kunden suchen soll, und dafür wird dieser auch noch Mies bezahlt! Das bedeutet nicht, dass die Versicherung billiger wird, ein meist weist diese Versicherung die höchsten jährlichen AP und BP auf was sich dann Mies auf die Ablaufleistung auswirken.

    Zumeist bringen dieser ihre Arbeitszeit ein und können davon nicht leben, allein die Betriebskosten (heute einmal Tanken) überschreitet schon technisch mathematisch gesehen den Verdienst je Auftrag.

    Wenn man Fragen hat, landet man in der Regel bei Personen, die man niemals irgendwas mit den Produkten zu tun haben. Zumeist sollen diese Abwimmeln von Ansprüchen, wie die Rückabwicklung von Riester und Co.
    So sieh hier mal: Justiz-Irrsinn! Prozess dauert schon 29 Jahre
    21.06.2026 — Ein Anwalt führt seit dem 9. Juni 1997 einen Prozess. Er kämpft um Schadensersatz und Schmerzensgeld nach einem Verkehrsunfall, ...


    Und ihre Hinweise auf eine Direktversicherung Domcura ist in diesen Fall überhaupt keine Versicherung sondern eher ein "White Label", der eigentliche Versicherer ist der Rückversicherer!

    Und ob es billiger ist, ist unbekannt. Aber wenn die Versicherungssumme unbegrenzt ist, dürfte auch der Beitrag unbegrenzt oder bei einem Großschaden einen Rechtsstreit zu haben, der so endeten, könnte.
    15. Oktober 2017
    Hallo,
    Wie vermutlich schon einige von euch mitbekommen haben hatte Barbara Pirch vor einiger Zeit einen Unfall mit ihrer Stammlok 194 178. Seit dem ist sie mit der deutlich älteren und schwächeren 194 158 unterwegs, was auch nicht unerheblich weniger Geld einbringt. Die schuld Frage des Unfalls ist klar, die Rangierlok, welche ihre Wagen bereitgestellt hatte hat zu spät gebremst und dadurch Pirchs Lok gerammt, welche dadurch Schäden am Rahmen erlitt. Die HDI, welche für den Schaden aufkommen müsste bestreitet allerdings, dass die Lok beschädigt ist und will auch das Gutachten nicht zahlen, welches nötig wäre. Ihr kleines Häuschen musste sie bereits verpfänden, wenn die Versicherung nicht in naher Zukunft zahlt, ist der Ruin nicht mehr weit weg.
    Alternativ kann man sich folgendes Antun:
    Interner Bericht zur Ergo-Sexparty Barkasse mit barbusigen Hostessen
    Der Stehgeiger ein Schwager des Polizeichefs, die Rechnungen manipuliert: Das Image der Ergo-Versicherung wurde durch einen Sexskandal in Budapest schwer beschädigt. Der Bericht der internen Revisoren bestätigt laut "Handelsblatt", wie hemmungslos es beim Vertreter-Ausflug zuging. Von David Böcking
    Hamburg - Gelegentlich dürften sie ungläubig den Kopf geschüttelt haben, die Konzernrevisoren der Ergo-Versicherung. Etwa, wenn sie solche Aussagen zu Protokoll nahmen: "Während des Dinners ist der gebuchte Stehgeiger aufgetreten. Dieser ist nach Angaben von A. der Schwager des Budapester Polizeipräsidenten, der wiederum für die Verlängerung der Sperrstunde von 24:00 auf 4:00 Uhr morgens für die Außenveranstaltung im Gellert-Bad zuständig war."
    Die Passage ist Teil eines internen Untersuchungsbericht, mit dem Ergo seinen Sexskandal aufarbeitet. Im vergangenen Jahr war bekanntgeworden, dass verdiente Mitarbeiter des Ergo-Vertriebs HMI 2007 zu einer Party mit Prostituierten in eine Budapester Therme geladen wurden. Das "Handelsblatt", das den Skandal öffentlich machte, hat nun auch den Bericht der Revision veröffentlicht, der bereits im Juni 2011 fertiggestellt wurde.
    So ehrenwert die Untersuchung sein mag: Die Lektüre des Berichts verstärkt einen Eindruck, der sich schon bei den ersten Meldungen über die Sexparty eingestellt hatte. Bei Ergo passten Wunsch und Wirklichkeit nicht einmal ansatzweise zusammen.
    Der Wunsch war eine neue Art von Kuschelkonzern, der mit Slogans wie "Versichern heißt verstehen" seit 2010 um Kunden warb. Die Wirklichkeit waren Vertreter der alten Schule, denen Kuscheln nicht genug war - als Belohnung für viele verkaufte Verträge bekamen sie käuflichen *** spendiert.
    Es gebe im Gellert-Bad Damen, "mit denen man reden müsse" (Hostessen) und solche, "mit denen man nicht reden bräuchte" (Prostituierte), soll der damalige Vertriebschef laut Konzernrevision in einer Ansprache gesagt haben. Und damit alles seine Ordnung hatte, wurde die Arme der Frauen nach jedem Beischlaf mit einem "Frequentierungs-Stempel für die Inanspruchnahme der Prostitutionsdienstleistungen" versehen.
    "Was geht denn da ab?"
    Zeuge des Geschehens war auch ein prominenter Fernsehkoch: Stefan Marquard war in der Gellert-Therme fürs Catering zuständig, dem Revisionsbericht zufolge gibt es sogar ein Foto von ihm vor Ort. Anwesend war auch der Koch Wolfgang Weigler, der zusammen mit Marquard eine Catering-Agentur betreibt.
    Die Köche hätten vorab nichts vom besonderen Charakter der Party geahnt, sagte Weigler SPIEGEL ONLINE. "Am Anfang war das eine ganz normale Veranstaltung." Das habe sich im Verlauf des Abends aber geändert. "Natürlich habe ich mich vor Ort gefragt, was geht denn da ab, und ich war angewidert."
    Als Dienstleister sei man schließlich zur Verschwiegenheit verpflichtet, erklärt Weigler, warum er und Marquard ihre Teilnahme bis heute nicht thematisiert haben. "Hätte ich das vorher gewusst, hätte ich die Veranstaltung nicht gemacht." Im Nachhinein hat Weigler nach eigenen Angaben zumindest eine Konsequenz gezogen: Seine Versicherung von HMI habe er mittlerweile gekündigt. "Das war mir zu blöd."
    Teilweise wirken die Schilderungen im Untersuchungsbericht so überzeichnet wie das Drehbuch zu einem Helmut-Dietl-Film. So fuhr zum Beispiel nach "bestätigten Aussagen von sieben Teilnehmern" eine "Barkasse mit barbusigen Hostessen" auf der Donau an einem Schiff vorbei, auf dem die deutschen Vertreter den Abend einläuteten. Die halbnackten Damen hätten ein Schild hochgehalten, auf dem "We love HMI" stand - das Kürzel für die Ergo-Vertriebsorganisation.
    "Das Engagement von Prostituierten überschritt ethisch moralische Grenzen", halten die Revisoren in ihrem Bericht fest. Dass die Dienste der Huren sogar als Betriebskosten von der Steuer abgesetzt wurden, sei zwar rechtlich nicht zu beanstanden, dennoch stünden "Ausgaben von Prostitutionsdienstleistungen im krassen Gegensatz zu den Wertvorstellungen des ERGO Konzerns".

    20 Fluggäste zu viel berechnet
    Doch die Rechnungsprüfer haben auch mehrere "eklatante" Verstöße gegen interne Richtlinien festgestellt. So sei die Sexreise im Gesamtwert von 83.000 Euro nicht ordnungsgemäß ausgeschrieben und dokumentiert worden. Auch wurden einer Budapester Agentur 4176 Euro überwiesen, obwohl diese laut Revision außer einem eigentlich kostenfreien Angebot keinerlei Leistungen erbracht hatte. Schließlich wurden Flugtickets nach Budapest im Wert von 35.674,70 nicht nur doppelt bezahlt, sondern dabei offenbar auch "ca. 20 Personen zu viel in den Flugrechnungen angegeben".
    Solch schludriger Umgang mit den Firmenfinanzen hat im Unternehmen offenbar eine lange Tradition. So gaben zwei Zeugen an, sie hätten gehört, dass schon "im Rahmen von Führungsseminaren der HMI am Zürichsee in der zweiten Hälfte der siebziger Jahre Prostituierte eingeflogen worden seien. Die Kosten seien über die Position 'Helikopterrundflüge' abgerechnet worden." In einem anderen Fall sei "auf Veranstaltungen der Konsum von Champagner verschleiert worden, indem mit den Belegausstellern vereinbart wurde, hierfür 600 bis 700 Colaflaschen in Rechnung zu stellen".
    Nach der Sexparty von Budapest kam es noch zu mindestens einer weiteren zweifelhaften Vertreterreise. Allerdings soll der frühere Vertriebschef und heutige Ergo-Vorstand Ludger Griese dabei versucht haben, Schlimmeres zu verhindern. Den Gewinnern des vorausgegangenen Wettbewerbs wurde als Alternative zur Reise ein Laptop angeboten - 15 von 17 ließen sich umstimmen.
    Im Hummer zum Flughafen
    Unter den zwei verbliebenen Vertretern war jedoch dem "Handelsblatt" zufolge Wolfgang Thust. Der einstmals einflussreichste Vertreter der Hamburg Mannheimer, Autor des Buches "Geldmaschine Strukturvertrieb" ist eine schillernde Figur. Auf seiner Homepage präsentiert sich Thust als kerniger Rebell, untermalt wird das von einem offenbar selbst komponierten Lied mit den Zeilen: "Du bist als Sieger auf die Welt gekommen, als einziges von vielen Millionen Spermien hast du dein Ziel erreicht."
    Klar, ein Thust lässt sich nicht mit einem Laptop abspeisen. Der Starverkäufer und ein Kompagnon flogen auf Kosten von Ergo 2008 nach Ibiza. Die Reise kostete knapp 30.000 Euro, erneut ging es ziemlich opulent zu. So fuhren die Herren in einer Hummer-Limousine zum Flughafen, residierten im Fünf-Sterne-Hotel und feierten in einer eigens angemieteten Villa eine "luxuriöse Gartenparty". Sexuelle Ausschweifungen konnten die Revisoren in diesem Fall aber nicht nachweisen. "Auskunftsgemäß waren keine Prostituierten anwesend.

    https://www.spiegel.de/wirtschaft/un...-a-850037.html
    Noch Fragen, wie Gefährlich das Hochloben von Versicherungen ist! Denn wer sich bindet, der sollte die Vita der Versicherung und Vertriebsarm prüfen bevor man unterschreibt!
    bruno68

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