Immobilienfinanzierung über eine Lebensversicherung?

3Antworten
  1. Avatar von Leseratte
    Leseratte

    Standard Immobilienfinanzierung über eine Lebensversicherung?

    Hallo,

    im Kollegenkreis habe ich mitbekommen, dass jemand ein Haus gekauft hat, ohne dafür Tilgungsraten zahlen zu müssen. Er hat zwar über eine Bank einen beträchtlichen Teil finanziert, spart dafür aber jeden Monat Geld in einer Lebensversicherung an. Nähere Informationen habe ich dazu nicht.

    Ich nehme an, dass nach einer vereinbarten Laufzeit diese Lebensversicherung an die Bank ausgezahlt wird. Aber ich verstehe nicht, wo da im Gegensatz zu einer konventionellen Finanzierung der Vorteil liegen soll.

    Ob ich nun jeden Monat Kreditraten zahle oder jeden Monat in eine Versicherung investiere, die mir nicht zugute kommt, wo ist da der Unterschied???

    Gruß, Leseratte

  2. Avatar von Peter
    Peter ist offline

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    Standard AW: Immobilienfinanzierung über eine Lebensversicherung?

    Ich habe mich da drüber mal kurz informiert, auch über eine komplette finanzierung über einen Bausparvertrag da mein Versicherungsheini davon geschwärmt hat. Habe das ganze mal mit den Rechner der Versicherung durchgerechnet. Das Ergebnis war, das es deutlich teurer ist, als eine "normale" finanzierung.

    Wenn mich hier jemand eines besseren belehrt bin ich dankbar

  3. Avatar von PI112
    PI112 ist offline

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    Standard AW: Immobilienfinanzierung über eine Lebensversicherung?

    Hallo Ihr beiden,

    grundsätzlich ist für den Privatmann die Koppelung LV und Finanzierung nicht ratsam. Als Versicherungen steuerlich noch anders behandelt wurden machte es eher Sinn, aber auch nicht immer. Wie überall gibt es auch hier Szenarien, bei denen diese Variante durchaus Sinn macht. Allerdings sind dieser eher nicht im Bereich der eigengenutzten Immobilien zu suchen.

    Gruß, Chris

  4. Avatar von MThiemann
    MThiemann ist offline

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    Standard AW: Immobilienfinanzierung über eine Lebensversicherung?

    Hallo,

    richtig, die LV unterlegte Finanzierung macht eher bei Kapitalanlagefinanzierungen Sinn (wegen der steuerlichen Absetzbarkeit der Zinszahlungen).

    Bei einer eigengenutzten Immobilie ist es besser eine direkte Tilgung zu vereinbaren. Dadurch sinkt die Zinsbelastung bereits innerhalb der ersten Zinsfestschreibung und der Tilgungsanteil steigt.

    Es macht dann eher Sinn nebenbei zusätzlich Beträge anzusparen, um so nach Ablauf der Zinsfestschreibung eine Tilgung vornehmen zu können (Stichwort: Zinsabsicherung).

    Zu den unterschiedlichen Tilgungsvarianten habe ich auf meiner Internetseite bereits einen entsprechenden Artikel veröffentlich.

    Viele Grüße

    M. Thiemann

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