Hausverkauf, Vorfälligkeitsentschädigung umgehen

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  1. Avatar von Jenny_engel
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    Standard Hausverkauf, Vorfälligkeitsentschädigung umgehen

    Hallo,

    ich habe mal eine Frage:
    Hab hier ein wenig gelesen und weiß nicht, ob ich eine Sache richtig verstanden habe.

    Also wir haben 2008 ein Haus gekauft und mit 180.000,00 EUR finanziert (Darlehensauszahlung zum 01.02.09). Zinsbindung läuft also bis 31.01.2019.

    Wenn wir jetzt verkaufen sollten (evtl. Trennung), wird ja eine horrende Vorfälligkeitsentschädigung fällig.

    Ist es richtig, dass wir auch den Verkaufserlös rein theoretisch gut anlegen könnten und das Darlehen einfach weiter bis zum 31.01.19 weiter zahlen und dann den Restdarlehensbetrag einfach auf den Tisch packen auf deutsch gesagt oder geht das nicht? Oder müsste man nach den 10 Jahren zwingend weiterfinanzieren, weil die dann immer noch ne vorfälligkeitsentschädigung haben wollen.

    Danke.
    Jea.

  2. Avatar von EasyD
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    Standard AW: Hausverkauf, Vorfälligkeitsentschädigung umgehen

    Man könnte mit der Bank einmal sprechen, ob nicht die Möglichkeit besteht, wenn der Käufer die Finanzierung ebenfalls über diese Bank gestaltet, sie nicht auf die Vorfälligkeitsentschädigung verzichtet.

    Habe ich durchaus inzwischen ein paar Mal erlebt, dass solche Situationen so gelöst werden konnten.

  3. Avatar von noelmaxim
    noelmaxim ist offline

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    Standard AW: Hausverkauf, Vorfälligkeitsentschädigung umgehen

    Die Bank wird einen Refinanzierungsschaden immer auf den Kunden umsetzen.
    Sollten die Zinsen allerdings damals geringer gewesen sein als heute, entsteht unter Umständen gar kein Zinsverlust!!!

    Wenn überhaupt kann der Käufer das Darlehen übernehmen, dann muss der Zinssatz und die Bedingungen aber passen.

    Ohne Besicherungsobjekt wird das Darlehen nicht weiter bestehen können, da es zweckgebunden ist!

  4. Avatar von Rosengarten
    Rosengarten ist offline

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    Standard AW: Hausverkauf, Vorfälligkeitsentschädigung umgehen

    Zitat Zitat von Jenny_engel
    Hallo,

    ich habe mal eine Frage:
    Hab hier ein wenig gelesen und weiß nicht, ob ich eine Sache richtig verstanden habe.

    Also wir haben 2008 ein Haus gekauft und mit 180.000,00 EUR finanziert (Darlehensauszahlung zum 01.02.09). Zinsbindung läuft also bis 31.01.2019.

    Wenn wir jetzt verkaufen sollten (evtl. Trennung), wird ja eine horrende Vorfälligkeitsentschädigung fällig.

    Ist es richtig, dass wir auch den Verkaufserlös rein theoretisch gut anlegen könnten und das Darlehen einfach weiter bis zum 31.01.19 weiter zahlen und dann den Restdarlehensbetrag einfach auf den Tisch packen auf deutsch gesagt oder geht das nicht? Oder müsste man nach den 10 Jahren zwingend weiterfinanzieren, weil die dann immer noch ne vorfälligkeitsentschädigung haben wollen.

    Danke.
    Jea.
    Woher wissen Sie, dass es eine horrende Vorfälligkeitsentschädigung ist ? Diese wird erhoben (sehr vereinfracht dargestellt) für Zinsausfall und einer Verwaltungsgebühr. Sollten die Zinsen jetzt höher liegen, entsteht der Bank zumindest daraus kein erkennbarer Schaden. Ein Darlehen ist an die Hypothek/immobilie gebunden, sprich ohne Immobile (Sicherheit der Bank) kein Darlehen. Darlehen ist bei Verkauf fällig. Vertragen sie sich einfach wieder Lösung kann ja auch so was sein wie eine Vermietung.

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