Sinnvolle Planung

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  1. Avatar von User123
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    Standard Sinnvolle Planung

    Hallo zusammen,

    ich bin aktuell in der Situation, dass ich mit meiner Freundin (bald Frau) eine Familie plane (2 Kinder). Die aktuelle ETW (43,5qm) wird damit definitiv zu klein. Die Wohnung ist derzeit zu 25% abbezahlt (75.000 Euro offen) und würde sich vermutlich mit Mietzahlungen selbst abzahlen.

    In dieser Situation lässt sich die Zukunft leider schlecht planen, wann kommt erstes Kind, wann kommt zweites Kind. Wann kann Ehefrau zumindest halbtags wieder arbeiten, gewünscht ist nach Ende der Elternzeit. Vielleicht ist zu diesem Zeitpunkt aber bereits das zweite Kind unterwegs.

    Was ist die sinnvollste Finanzplanung für einen Immobilienerwerb in 2-3 Jahren? Aktuelles Eigenkapital geht gegen Null (bisher Sondertilgungen der bestehenden ETW). Für eine 4-Zimmer Wohnung im Umkreis von München müssten etwa 330.000 Euro eingeplant werden. Um zumindest die Kaufnebenkosten zu stemmen, muss ich bis dahin etwa 10% ~ 30.000 Euro EK aufbauen.

    Bei meinen Recherchen bin ich auf das Riester-Annuitätendarlehen gestoßen. Bisher habe ich selbst keinen Riester-Vertrag, meine Freundin hat eine Riester-Rentenversicherung abgeschlossen. Nachteil an dieser Finanzierungsform ist meiner Meinung nach die ziemlich eingeschränkte Zahl der Anbieter und die damit verbundene Wahrscheinlichkeit eines höheren Zinses.

    Da ich dieses Darlehen erst in 2-3 Jahren in Anspruch nehmen würde, wäre es dann sinnvoll erst in einen Riester-Banksparplan einzuzahlen und die Zulagen / den Steuervorteil mitzunehmen? Und ist es dann überhaupt möglich diesen Riester-Vertrag in ein Darlehen umzuwandeln? Oder ist ein Tages-/Festgeldkonto die sinnvollere Lösung.

    Danke im Voraus für ein paar Antworten auf viele Fragen.

    Grüße
    User123

  2. Avatar von C. Andreas
    C. Andreas ist offline

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    Standard AW: Sinnvolle Planung

    Hallo,

    wenn Sie jetzt einen Bank Riester abschliessen, dann können Sie später bei der Finanzierung 100% entnehmen für einen Immobilienerwerb.
    Die Frage ist nur, ob sich das so richtig lohnt, da Sie

    a. nur 154 Zulagen erhalten
    b. die Bank natürlich auch etwas verdienen will und Sie somit Zinsabschlag haben

    auf einem guten Tagesgeldkonto sind bestimmt mehr Zinsen möglich.

    Sinn würde es allerdings wieder machen, dass kommt auf ihren Verdienst an, wenn Sie den Höstbetrag von 162,17 Euro mtl. einzahlen, da Sie diesen direkt als Sonderausgaben an der Steuerschuld ansetzen können.

    Mir persönlich wäre jetzt dieser Zeithorizont zu kurz und der ganze bürokratische Zeitaufwand für die Entnahme zu aufwendig.

  3. Avatar von User123
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    Standard AW: Sinnvolle Planung

    Die 154 Euro sind natürlich den ganzen Aufwand und die Gebühren für die Riesteränderung nicht wert. Der Steuervorteil würde sich eher lohnen. 162 Euro monatlich wären auch auf jeden Fall möglich. Die Frage ist nur, lohnt sich das Riester-Darlehen wirklich, oder zahlt man im Endeffekt wegen schlechterer Zinskonditionen wieder drauf. Hat hier jemand Erfahrung?

  4. Avatar von C. Andreas
    C. Andreas ist offline

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    Standard AW: Sinnvolle Planung

    Hallo,

    soweit würde ich jetzt noch nicht planen. Erstmal sollten Sie den Fokus auf Eigenkapitalaufbau legen und schauen, dass Sie zum Zeitpunkt X keine Ratenkreditverpflichtungen haben.

    Erst wenn das passende Objekt gefunden ist, dann können Sie sich mit der dann gültigen Zinssituation auseinadersetzen. Evtl. macht dann auch ein Riesterdarlehen über ein Institut Sinn? Aber das sieht man dann, wenn es soweit ist.

  5. Avatar von User123
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    Standard AW: Sinnvolle Planung

    Eigenkapital liegt natürlich an erster Stelle. Außer der bisherigen Immobilie wird es auch keine weiteren Kredite geben (aus heutiger Sicht).

    Danke für die Hilfe.

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