DVAG/Generali Riester Rente Strategie Plus No. 1 Tarif 4RG

+ Antworten
2Antworten
  1. Avatar von world-e
    world-e ist gerade online
    Themen Starter

    Title
    Neuer Benutzer
    seit
    02.06.2016
    Beiträge
    24
    Danke
    0

    Standard DVAG/Generali Riester Rente Strategie Plus No. 1 Tarif 4RG

    Hallo zusammen,

    ich habe seit 2010 die im Betreff genannte Riester Rente von Generali. Hatte diese damals abgeschlossen ohne mir groß Gedanken zu machen. Dazu weitere Fakten

    Seit 2020 verheiratet
    Seit 2023 ist ein Nachwuchs da
    Von Ende 2012 bis November 2014 war ich nicht arbeiten, weswegen hier eine Beitragsfreistellung war.
    Alter 42 Jahre. Renteneintritt laut Unterlagen 2050


    Jetzt habe ich mir alle Wertermittlungen angeschaut und in eine Tabelle zusammengefasst. Hier kam raus, dass ich seither über 5.000€ an Abschluss-, Vertriebs- und Verwaltungskosten bezahlt habe. In meinen Unterlagen konnte ich leider keine konkreten Infos finden, wie diese Kosten sich zusammensetzen.

    Klicken Sie auf die Grafik für eine größere Ansicht 
Name:Riester.jpg 
Hits:5 
Größe:122,6 KB 
ID:4092

    Warum ich keine Kinderzulage bekomme, weiß ich selber auch nicht. Dachte eigentlich, dass dies geändert worden ist, seit der Nachwuchs da ist. Dementsprechend würde mir auch ein Eigenanteil von 135€ reichen, um die volle Zulage zu bekommen.

    • Nun frage ich mich, was hier sinnvoll ist. Kündigen vermutlich nicht, weil man dann alle Zulagen etc. zurückzahlen muss. Hat hier jemand einen guten Rat?

    • Weiß jemand konkret, wie sich die ganzen Kosten zusammensetzen? Vor allen was für Kosten anfallen bei einer Beitragsfreistellung.


    Vielen Dank

  2. Avatar von Woodway5
    Woodway5 ist offline

    Title
    Neuer Benutzer
    seit
    16.01.2026
    Beiträge
    1
    Danke
    1

    Standard AW: DVAG/Generali Riester Rente Strategie Plus No. 1 Tarif 4RG

    Hi,

    hierzu kann ich dir etwas sagen. Mir ist vor fast genau einem Jahr genau das gleiche aufgefallen. Meine Eltern hatten das damals für mich während der Ausbildung abgeschlossen und ich habe mich seitdem nie wirklich darum gekümmert. Im Januar 2025 hatte ich mir dann die jährliche Meldung tatsächlich mal genauer angesehen und nicht einfach nur stumpf abgeheftet.

    Auch bei mir wurden knapp 4500€ Abschluss- und Vertriebskosten und Verwaltungskosten abgerechnet.

    Bevor ich hier jetzt zu weit ausschweife.
    Ich hatte daraufhin mit der Versicherung hin und her geschrieben. Die Versicherung hat nach jeder Beitragsanpassung erneut Abschluss- und Vertriebskosten für weitere fünf Jahre berechnet. In den Tarifbestimmungen steht jedoch nur, dass sie es in den ersten 5 Jahren zu gleichmäßigen Betragen einziehen dürfen (Abschluss- und Vertriebskosten). Bei mir haben sie es jedoch nach jeder Beitragsanpassung gemacht. Ab dem Moment war mir auch klar, warum mein Berater alle 5 Jahre meine Beiträge anpassen wollte.
    Ich hatte dann mit der Versicherung ca. 6 Monate hin und her geschrieben. Es ging sogar soweit, das sie mir in einem Schreiben geschrieben haben, dass ich ab jetzt keine weiteren Antworten mehr erhalten werde. Woraufhin ich dann telefonisch nochmal Druck gemacht habe.

    Letztendlich hat die Versicherung mir in ihrem letzten Schreiben folgenden Absatz mitgeteilt:
    Obwohl das Recht auf Beitragserhöhungen nicht in den AVB vereinbart war, haben wir Ihre entsprechenden Anträge angenommen. Mit den Nachträgen dokumentieren wir, wie wir die zusätzlichen Beitrage verwenden. Hieraus haben wir Erhöhungsversicherungen nach dem bestehenden Tarif gebildet. Damit gelten für diese sinngemäß die Bestimmungen zu den Abschlusskosten in den AVB.

    ERGO: Sie geben zu, dass es nicht vereinbart ist, machen es aber trotzdem.

    Ich selbst wollte mir die Rennerei und auch ggf. Kosten die evtl. für mich entstehen würden einem Anwalt sparen und habe selbst recherchiert. und dazu folgendes gefunden:

    Gerichtsurteil des Amtsgericht Syke (Az. 25 C 830/18) https://www.versicherungsbote.de/id/...ten-erstatten/

    https://www.bafin.de/SharedDocs/Vero...sionen_Va.html

    Nachdem sich die Versicherung dennoch weigert mir zu viel gezahlte Abschluss-und Vertriebskosten zu erstatten bzw. gutzuschreiben und sich selbst im Recht sieht, habe ich einen Schlichtungsantrag bei der Ombudsfrau für Versicherungen gestellt (kannte ich vorher auch nicht. Ich bekam den Tipp von einer Bekannten).
    https://www.versicherungsombudsmann.de/die-ombudsfrau/

    Hier warte ich bereits sehnsüchtig auf das verfahrensabschließende Schreiben. In der Regel soll dies nach 90 Tage vorliegen. In meinem Fall sind es bereits 115 Tage. Es kann also nicht mehr so lange dauern.

    Es ist tatsächlich ein lustiger Zufall, dass ich eben auf deinen Beitrag gestoßen bin. Nur zum antworten habe ich mich jetzt angemeldet. Ich wollte mich nämlich eben nochmal schlauch machen ob ich den Vertrag erstmal Ruhen lasse oder gleich kündige.
    Solange die Schlichtung noch nicht geklärt ist, wollte ich ihn erstmal laufen lassen. Für mich ist aber klar, dass ich wenn es geklärt ist kündigen werde. Ja ich muss die Zulagen etc. zurückzahlen.... ABER ich habe das Geld dann bei mir und kann es anderweitig besser anlegen.
    Nach meiner Rechnung würde ich zum jetzigen stand zum Renteneintritt knapp 27 Euro monatlich Riester-Rente bekommen. Ich müsste dann also 97 Jahre alt werden, damit ich das, was ich eingezahlt habe wieder in meine Tasche habe.

    Sobald ich die Rückmeldung erhalten habe, teile ich dir das Ergebnis gerne mit.

    Grüße

  3. Avatar von world-e
    world-e ist gerade online
    Themen Starter

    Title
    Neuer Benutzer
    seit
    02.06.2016
    Beiträge
    24
    Danke
    0

    Standard AW: DVAG/Generali Riester Rente Strategie Plus No. 1 Tarif 4RG

    Die Tabelle hatte noch einen Fehler bei den Summen der Zulagen, habe dies nun korrigiert:
    Klicken Sie auf die Grafik für eine größere Ansicht 
Name:Riester_korrigiert.jpg 
Hits:0 
Größe:125,3 KB 
ID:4093

    Auch ist es so, dass meine Frau auch keine Kinderzulage bekommt. Wurde wohl echt irgendwie vergessen.

    Habe auch mal in der Zulagenstelle nach meinen Zulagen und Steuerersparnisse nachgefragt.
    https://riester.deutsche-rentenversi...takt_node.html
    Die Anfrage wurde bestätigt und die Infos sollen per Post kommen.

    Hat sonst jemand Ideen/Tipps zur weiteren Vorgehensweisen oder Erfahrungen mit Honorarberatern dazu?

Ähnliche Themen

  1. Antworten: 6
    Letzter Beitrag: 03.12.2017, 21:27
  2. Altersvorsorge ZVK, bAV, Riester, Wohneigentum, Mieteinnahmen Strategie

    Von Sparfuchs2015 im Forum Altersvorsorge & Rente
    Antworten: 5
    Letzter Beitrag: 25.07.2017, 15:47
  3. Antworten: 0
    Letzter Beitrag: 25.10.2016, 16:26
  4. Behalten oder kündigen?? Riester Strategie No 1

    Von ella99 im Forum Altersvorsorge & Rente
    Antworten: 7
    Letzter Beitrag: 20.02.2014, 20:03
  5. Umwandlung der Riester-Rente in eine Wohn-Riester-Rente

    Von Gigaset im Forum Altersvorsorge & Rente
    Antworten: 4
    Letzter Beitrag: 18.10.2009, 15:11